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als Pirat

Kommentar von René

Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Oder konkreter: Ich verstehe nicht, wie man in dem Wörtchen Präferenz eine Aufforderung zur Unterwerfung hineinlesen möchte.

Aber wenn man so möchte, haben diese „Wahrheit” im Moment mehrere Parteien für sich gepachtet. Nun geht’s darum, diese gemeinsam zu pachten ;-)

eine Unterwerfung hineininterpretieren will. Zumal ja diese „Wahrheit” mehrere Parteien für sich gepachtet haben…

Kommentar von Fresser

Ich selbst habe für den Ausgang nur eine Präferenz: unser Programm

Typisch Pirat: Die anderen Parteien sollen sich den Piraten unterwerfen. den nur die Piraten haben die Wahrheit gepachtet.

Die anderen Parteien sollten besser die Piraten alleine untergehen lassen, und selbst zusammengehen. Ohne die Piraten und ihre unendliche Arroganz.

Kommentar von René

Hi Oliver,

Sicher kann Lauer reden, ich sage auch nicht, dass er schlechte Arbeit getan hat. Aber durch seine Polarisierung stieß er vielen Menschen vor den Kopf, von 180°-Wendungen ganz zu schweigen. Und die Arbeit in die Partei hin war auch eher unzureichend.

BEO: Das Problem an BEO ist, dass ich bis heute dazu nichts in der Hand habe. Es war eins der Wahlziele von Stefan Körner, die er in zwei Jahren nicht zur Umsetzung gebracht hat. Ja, das mit dem Online-Tool ist ebenso eine Baustelle (ganz gleich, welchen Namen des Kind am Ende tragen wird).

Und „Hier könnte ein guter Radweg sein” gehört zu den Plakaten von Treptow-Köpenick (Schwerpunkt: Ortsbezug). Ursprünglich gedacht für Straßen wie Köpenicker Landstraße, Bahnhofsstraße oder eben nun Monumentenbrücke.

Kommentar von Oliver K.

Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen allein wegen Christopher Lauer oder Anne Helm austraten. Aktionen wie Bomber-Gate, Orga-Streik und die „Hallo-München”-Rede von Christopher Lauer ließen leider viele Fässer überlaufen.

Hier muss ich einhaken:

- Lauer, Delius & Co finde ich nach wie vor grandios. Lauer ist ein Troll, kann aber gut arbeiten und den Finger in real existierende Wunden bohren. – Die Hallo München-Rede ist genau ein solcher Finger gewesen. – Die Bomber Harris-Geschichte war unglücklich, die Reaktion darauf noch viel mehr. Ebenso der unsägliche Orga-Streik. Beides, zusammen mit dem Boykott von Liquid Feedback, dem grotesken BEO und Sachen wie dieser unerträglichen Parteitage, bei denen nach Lust und Laune und ohne auch nur einmal die Anträge zu lesen, abgestimmt wurde, haben mich aus der Partei getrieben.

Dieses Jahr stand ich vor der Entscheidung, Linke, Grüne oder Piraten zu wählen, wie möglicherweise viele andere. Für mich war es eine strategische Wahl: Bei einer hohen Stimmzahl für die AFD werden diese Stimmen von der CDU genommen werden. Ich wollte keine große Koalition mehr, also musste ich gleichzeitig einen möglichen SPD-Koalitionspartner wählen: Grün oder links. Eine Stimme für die Piraten hätte zwar evt. für eine gute Opposition sorgen können, aber evt. auch durch Schwächung von r2g eine Koalition mit der CDU erzeugen können. Auch deshalb gab es diesmal keine Stimme für die Piraten.

—-

Die XHain-Plakate waren übrigens grandios, ebenso wie das „Hier könnte ein guter Radweg sein” an der fehlgeplanten Monumentenbrücke.

Kommentar von Ni.Ni

Heutzutage muss man ja leider fast über jede Stimme froh sein, egal auf welchem (natürlich legalen) Wege sie abgegeben wurde.

Was das Kasperletheater der Parteien soll, ist mir aber schleierhaft.

(Wäre übrigens cool, wenn man bis 20 Uhr wählen gehen könnte!)

Kommentar von Münchner

Obwohl ich ja nicht in Berlin wohne, habe ich alle Fragen des Wahl-o-mats beantwortet und anschließend keiner meiner Antworten eine Gewichtung vergeben.

Gewinner: CDU (75%)
8. Platz: Piraten (23,7%)

Wenn Berlin = München wäre, könnte ich die Ziele der Piraten nur zu einem knappen Viertel teilen.

Kommentar von René

Ich hätte es mir schon fast denken können: die Grünen bieten ihren fragwürdigen Service auch in Mecklenburg-Vorpommern, da unter briefwahl-mv.de.

Kommentar von René

Danke für Ihren Kommentar. Erfolg hat bekanntliche viele Gesichter.

Ich denke, dass die Rüge der Wahlleiterin den Ausschlag gegeben hat – und bedanke mich auch hiermit offiziell bei ihr!