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Dinge, die die Welt nicht braucht: ein Kameramagazin für Frauen

Die Macher des Kameramagazins camera stellen fest, dass es kein Kameramagazin für Frauen gibt – und wollen eins initiieren:

Eine Frau erklärt, dass Fotografieren mittlerweile auch für Frauen allgegenwärtig sei. Ich frage mich, ob ich von einem anderen Stern komme. In meiner Welt kenne ich es jedenfalls nicht anders.

Eine andere Frau erklärt, dass Frauen intuitiver, weniger technisch fotografieren. Und dass sie nicht so verliebt in die Pixel seien – wie eben Männer. Ich halte das ja nun ehrlich gesagt nicht für ein Frau-Mann-Ding, sondern es sind schlicht und ergreifend zwei verschiedene Themen. Kameras. Und Fotografieren. Der Hammer. Und das Hämmern. Ein Herr ergänzte daraufhin, dass die meisten Magazine eher technisch lastig seien.

Die nahe Schlussfolgerung wäre die Erweiterung des vorhandenen Themenspektrum um den Schwerpunkt Motivauswahl. Denn dieser scheint wohl zu wenig Beachtung zu finden. Das wäre Inklusion. Hier wird der Weg der Exklusion gewählt: es werden die Geschlechterklischees verfestigt, in dem ein Crowdfunding-Projekt für eine Frauen-Fotozeitschrift ins Leben gerufen wird.

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