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Nordseeradtour Tag 26 - Luhmühlen

Mein gebuchter Zug fährt erst 15:10 ab Karlsruhe. Vorher bekam ich keine Fahrradreservierung. Ich packte zusammen und fahre bis Appenweier. Das wäre der Bahnhof, an dem ich von Straßburg kommend umsteigen müsste. Weitestgehend schöne Radwege. Nur kurz vor Appenweier war ein Bahnübergang gesperrt.

In Karlsruhe habe ich zwei Stunden Zeit. Zeit, für kleinere Erledigungen. Eine kurze Hose nachkaufen. Bank. Essen. Und mit Erschrecken feststellen, dass die Bahn die Info herausgegeben hat, dass das Wagen mit dem Fahrradabteil gesperrt sein soll. Bei der Information am Bahnhof hieß es, dass Fahrräder mitgenommen werden können – die Klimaanlage sei ausgefallen. Ab zum Bahnsteig. Das Abteil war nicht gesperrt.

Leider fuhr der Zug anfangs wie ein Milchkannen-Express. Allein zwei Zwischenhalte zwischen Karlsruhe und Heidelberg. Käffer, von denen ich noch nie etwas hörte. Erst ab Kassel-Wilhelmshöhe wird aus dem Zug ein echter InterCity. In Hannover umsteigen in den Metronom. Mit richtig gutem Fahrradabteil.

Dort treffe ich auf einen Radler, der aus Suhl kam und bis Grömitz wollte. An einem Tag!

Umstieg in Uelzen. Bei der Dunkelheit war der Hundertwasser-Bahnhof kaum zu erkennen. Ich hatte den Eindruck, dass der Umstieg von einem Zug in den selben Zug geschah. Nur, dass er mal 10 Minuten außerhalb des Bahnhofs parkte.

Halb elf erreiche ich Lüneburg. Mit Regen muss ich noch drei Dörfer weiter. Zum Glück gibt es hier durchgehende Radwege außerorts.

Ab hier endet die Story der Radtour. Zum Festival schreibe ich noch einen eigenen Blogpost.

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