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Menschen

Die Entwicklung der Rauchmelder

Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzt sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

(aus Erich Käster, Die Entwicklung der Menschheit)

Und seit einigen Jahren haben diese zentralgeheizten Räume mit Telefon sogar schon Rauchmelder. Solche kleinen, weißen, runden Dinger, die bei der kleinsten Rauchentwicklung Alarm schlagen. Reine Präventivvorsorge, um nicht wieder zu den Bäumen zurückzukehren.

Nur die Praxis sieht leider anders aus: statt das Gebäude auf schnellsten Wege zu verlassen, wird der Alarm erst einmal kritisch hinterfragt. Warum dudelt das hier? Ja, könnte der Rauchmelder sein. Ja, das ist bestimmt wieder der Rauchmelder. Sicherlich wieder ein Fehlalarm. Riecht hier jemand was? Ich auch nicht. Man kann ja mal herumschauen. Ok, die anderen rennen auch nicht raus. Naja, wird wohl nur ein Fehlalarm sein. Wird hoffentlich gleich wieder aufhören.

Welche Funktion hat dann noch ein Rauchmelder?

In England lief das organisierter ab, und da sind die Rauchmelder sensibler als hier. Intensives Kochen reichte schon aus, teilweise auch nur eine Zigrette. Und wenn es Alarm gab, wurde das Gebäude oder das Wohnheim komplett beräumt. Ja, es mußten alle raus. Ja, da wurde sogar nachgeschaut, daß auch keiner mehr in den Räumen blieb. Selbst wenn sogar schon feststeht, daß es definitiv ein Fehlalarm ist. Dann warten alle noch mal 10 Minuten in der Kälte, ehe der schrille Alarmton abgeschalten wird.

Gibt es eigentlich überhaupt eine sinnvolle Anwendung von Rauchmeldern?

Höflichkeit ist zwischen Deutschen und Amerikanern

Aus einem Forum zitiert (Quelle leider verschwunden):

Wenn man einen Deutschen fragt, ob einem die neue Hose gefällt, wird er oft genug einfach »Nicht wirklich« sagen, vielleicht verziert mit einem »ehrlich gesagt«. Das ist in den USA äußerst unhöflich – dort würde man etwas wie »I think the blue ones go better with that blouse« sagen. Um den Unterschied deutlicher zu machen, in Japan würde man (übertrieben dargestellt) sagen: »Ist das Wetter nicht schön heute?« Die USA haben eine Verschlüsselungsebene (»Höflichkeit I«), die den Deutschen fehlt. Die Japaner haben darüber eine weitere Verschlüsselungsebene (»Höflichkeit II«), die den Amerikanern fehlt. Es gibt Sondersituationen ohne Ende – junge Männer überall sagen sich fröhlich ins Gesicht, dass sie heute total scheiße aussehen, yo eh Alter – aber die Grundregel lautet: Deutsche verhalten sich zu Amerikanern wie Amerikaner zu Japanern.

Das ist das Problem im normalen sozialen Umgang: Deutsche kennen den US-Code nicht, und die meisten Amerikaner wissen nicht, dass die Deutschen so etwas gar nicht haben. Deswegen gelten Deutschen in den USA erstmal [..] als unglaublich unhöflich. Da man einem Gast nicht sagt, wie unhöflich er ist – das wäre ja unhöflich – wissen die meisten Deutschen gar nicht, wie sehr sie sich nach den US-Regeln daneben benehmen. Umgekehrt muss man mit Amerikanern in Deutschland erst Rollenspiele machen, bis sie sich wirklich trauen, einfach »nein« zu sagen – ungefiltert die Meinung zu sagen ist ihnen ein Gräul.

Dabei ist eigentlich nur die Frage, ob der Höflichkeitlevel 0 wirklich so unhöflich ist – oder ob er gerade höflich ist, weil er der einzige ehrliche ist! (vgl. Basic Thinking)

Kinderfeindliche Hamburger

Ich verstehe es nicht! Ich verstehe so ein Urteil nicht (finde die offizielle Urteilsbegründung nicht). Eine Hauptstraße mit 40.000 Autos täglich, auch in der Nacht ... und ein Kindergarten mit 40 Kindern für jeweils 10 Stunden tagsüber. Und dann so ein unqualifiziertes Urteil, daß aufgrund des Lärmpegels die Kindereinrichtung geschlossen werden soll. (vgl. LawBlog)

immer diese Blumenkästen ...

Heute am Fährgarten Johannstadt befand sich ein Autofahrer auf dem Elbradweg – und wollte rechts zur Fähre abbiegen. Normalerweise hat dort kein Auto etwas zu suchen, aber mehr oder weniger offiziell parken da die Gäste.

Jedenfalls ist der Weg zur Fähre nun wirklich nur für Fußgänger gedacht, ist also eng. Er wurde zudem noch durch am Rand stehende Fahrräder verkleinert. Der Fuhrer fuhr nun nach Rechts – und ich hörte es kratzen. Nachdem der Streifen etwa 20cm lang war, merkte er es – und fuhr zurück (noch ein Kratzer).

Der Fahrer nahm das ganze gelassen. Er stellte zum Trotz ein Fahrrad um, und fuhr weiter. Jetzt sah ich den Wagen richtig: er hatte noch zwei weitere solche Streifen an der linken Beifahrertür gehabt.

T-Shirts falten

Ich wette, heute faltet die Mehrheit der Deutschen Blogger T-Shirts – nach japanischen Vorbild. Bei Spreeblick gibt´s dazu ein kleines Video. Und welch ein Wunder: es funktioniert!

Update: Es gibt eine neue Möglichkeit, mit Hilfe von Pappe sich ein Hilfsmittel zu bauen. Leider gibt es den Link nicht mehr.

Die Jugend von morgen, Teil 3

kleenemausAUSbs, 29.04.2004 17:09:32
notgeiler lehrer
also ich ziehe voll oft so sachen mit weitem ausschnitt an unhd mein lehrer guckt da immer voll rein das regt mich auf habe es ihm schonmal gesagt jetzt bin ich untendurch und er macht es immernoch was soll ich machen? überlege zur sozial... zu gehen und fragen aber die sagenb bestimmt ach geh macht er nicht weil er jahrgangsleiter ist was soll ich eurer meinung nach machen!?!?!
danke schonmal

da fragt man sich, wer hier notgeiler ist: der Lehrer oder die Schülerin!