- Ostkreuzblog (René, 24.09.2007)
Das Ostkreuz ist der wichtige S-Bahn-Knotenpunkt in Berlin. Jahrelange hatte sich die Bahn aufgrund seiner Komplexität nicht herangetraut, ihn zu sanieren – so bekam er schon den Spitznamen: Rostkreuz. In den vergangenen Monaten haben nun die Umbauarbeiten des zehn Jahre andauernden Umbau begonnen – und passend dazu auch ein Weblog, daß den Baufortschritt dokumentiert: das Ostkreuzblog.
- Weblogs schließen ... (René, 03.02.2007)
Nach dem ich mich die letzten drei Monate kaum noch in den WebLogs herumgetrieben habe, versuche ich gerade wieder den Anschluß zu finden. In diesem Zusammenhang bin ich testweise von Abilon zu FeedReader gewechselt. Auch habe ich die Abonentenliste bei Null beginnen lassen. Sicher habe ich da einige vergessen und ausgelassen – aber das wird die Zeit zeigen ;-)
Einzelne WebLogs sind in der Zwischenzeit inaktiv geworden, Martin hat seinen geschlossen und Marcel Bartels will sein Parteibuch aufgrund von Abmahnungen ebenso zu machen. Schade!
Neu in meiner Leseliste ist der neue Blog von Karina, die ich aus Wolverhampton kenne und nun Australien unsicher machen will. Ich bin gespannt ;-)
- Sturmblog (René, 18.01.2007)
- Anfrage bei der Denic am 18.01.2007 gegen 16:18: Die Domain »sturmblog.de« ist nicht registriert.
- Anfrage bei der Denic am 18.01.2007 gegen 22:44: Die Domain »sturmblog.de« ist bereits registriert.
- Gezeichnetes Blog (René, 20.08.2006)
Auch wenn der Hype um sogenannte Podcasts audielle WebLogs anhalten wird: hier ist ein Vertreter der visuellen Weblogs:
Beetlebum
Mit kleinen Karikaturen zeichnet er die Tücken des Alltags. Nette Idee auf jeden Fall!
- Einmal komplett für Lau bitte (René, 11.01.2006)
Dirk Jesse bietet auf seiner Seite ein tabellenloses Layout Yet Another Multicolumn Layout zur eigenen Nutzung an. Obwohl er bei der Benutzung – auch im kommerziellen Rahmen – lediglich eine Nennung als Urheber fordert, fand sich ein undankbarer und unverchämter Benutzer ein – aber lest am besten die Romane des anonymen Trolls selber.
- Die Naivität der Fans von Tokio Hotel (René, 05.09.2005)
Der Popkulturjunkie macht es vor: schreibe etwas über eine aktuelle Band und ernte 600 Kommentare. Gerrit macht´s nach. Nur leider zeigen diese Kommentare eins: die Naivität!
Ohne auch nur den Beitrag wirklich gelesen zu haben, hagelt es dann an Liebesgeständnissen, Lobgesängen (und vereinzelt auch Haßgesänge, gibt ja auch konkurrierende Fankreise) und sogar Telefonnummern.
Das Phänomen ist so gesehen nicht neu: vor fast 10 Jahren trennten sich TakeThat – und mit der Trennung gab sogar den einen oder anderen Selbstmord. Nun bestätigen sicher solche Zeitgenössinen die Pisa-Studien. Wie kann man eigentlich diese Jugend vor der Massenverblödung (nicht nur von) der Musikindustrie schützen? Ich weiß es nicht ... aber eine These ist dadurch bestätigt (von Heiner Geißler):
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt manchmal nur mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
- Spreeblick vs. Quertzwerk (René, 12.06.2005)
Manchmal, aber nur manchmal, frage ich mich, ob bestimmte Leute etwas übertreiben! Zugegeben wundert es mich, daß gerade derjenige, der noch im Januar sich dem »Trend zu NixDaMitWerbungSchalten« anschloß, plötzlich eine Wendung um 180° macht. Nicht nur die übliche Werbung von Suchmaschinen – nein, ein ganzer Verlag wurde gegründet (Nein, ich habe nichts dagegen)
Und kaum ist der erste Schritt ins Ungewisse getan, gibt es schon die ersten Gegner – und kündigen einen Krieg an. Die Seite ist fröhlich geschmückt mit dem Spreeblick-Rettungsring und einigen Flugzeugen, die ihre Bomben fallen lassen ... einfach nur Geschmacklos!
- WordPress vs. b2evolution (René, 01.05.2005)
WordPress ist in aller Munde – und rein gefühlsmäßig das verbreitetste WebLog-System. Und zugegebenermaßen: WordPress ist ziemlich genial.
Aber trotzdem machte ich mich auf die Suche, ob es nicht ggf. ein noch besseres Werkzeug gibt. Ich blieb bei b2evolution stehen! Ein Bekannter meinte, das System sei ein Exot – ich denke: es wird eine ernste Konkurrenz zu WordPress werden! Beispiele für b3evolution-WebLogs: Themenmixer, Leben in Dresden.
Das Hauptvorteil liegt in der Verwaltung mehrerer WebLogs innerhalb einer Installation. Und genau so etwas habe ich gesucht!
Installation:
Die Installation verläuft bei beiden Systemen sehr einfach. Entpacken, hochladen, die Sache im Browser aufrufen, die Koordinaten zur Datenbank preisgeben – und schon ist das ganze prinzipiell startklar, allerdings sind ein paar Anpassungen von Vorteil!
Layoutanpassung:
In Unterordnern kann man Templates anlegen und auch verwalten. Für diese Templatedateien bieten die Systeme eine Reihe von Funktionen an, die am Ende einzelne Angaben ausgeben. Leider geben die meisten Funktionen gleich auf dem Bildschirm aus. Das ist z.B. ärgerlich, wenn man vor der Ausgabe prüfen möchte, ob überhaupt Inhalt existiert (dadurch entstehen z.B. leere Tags)
Sprachanpassung:
b2evo unterstützt (nicht nur) die deutsche Sprache, WordPress nicht. In WordPress habe ich das im Template entsprechend geändert.
Inhaltliche Anpassung:
In WordPress legt man lediglich ein paar Kategorien an – und kann losbloggen. Da b2evo mehrere Blogs verwalten kann, muß man neben den Blogs auch jeweils die Kategorien anlegen.
Anpassung der Benutzerrechte:
Beide Systeme können mehrere Autoren verwalten. Knifflig ist die richtige Rechteverwaltung bei b2evo, da man hier die Rechte auch noch zwischen den einzelnen Blogs unterscheiden kann.
Beiträge:
Beiträge können bei WordPress einer oder mehrere Kategorien zugeordnet werden. Das ist bei b2evo auch so, allerdings gibt es hier zusätzlich eine primäre Kategorie. Ein Querbloggen zwischen verschiedenen Blogs ist nicht möglich.
Dateiupload:
Bei WordPress gibt es dazu einen extra Menupunkt, in b2evo gibt es einen entsprechenden Button beim Verfassen von Texten. Allerdings werden in beiden Fällen die Dateien ohne Bezug zum Beitrag abgelegt (ist auf dieser Seite z.B. anders gelöst)
Features:
Eine Sache, um die man sich keine Sorgen machen muß. Dinge wie RSS / Syndication, TrackBack, Valid CSS, RSS und HTML usw. sind vorhanden. Leider hauen diese Systeme nur so mit Fachbegriffen um sich. Während man normalerweise sanft den Besucher auf RSS hinweist, knallt b2evo gleich vier Zeilen mit unterschiedlichen RSS-Versionen jeweils für Einträge und Kommentare hin.
interne Admin-Bereich:
Hier haben beide umfangreiche Menus, in die man sich schnell reingefitzt hat.
b2evolution – Probleme:
- Anzahl der Beiträge je Seite ist nur global. Ich möchte z.B. einen LinkBlog und einen normalen haben, beim Linkblog sollen mehr Einträge angezeigt werden als im normalen
- der Autor wird in den Beiträgen nicht angezeigt ( Lösung: $Item->Author->prefered_name(); )
- lokale Links waren verboten. Ursache: jeder Link wird geprüft (bzgl. Syntax und Badword), dazu wird zuerst das Protokoll ermittelt. Das hat ein lokaler Link nicht – an der Stelle gab es eine Fehlermeldung. Daher in der Datei b2evocore/_functions.php die Funktion validate_url so verändern, daß bei der ersten Überprüfung ein return false; zurückgeht
- Rechte: man legt einen Nutzer an, und gibt ihm, wie bei WordPress ein Rechtelevel. Jeder Nutzer wird einer Gruppe zugeordnet. Danach geht man in den entsprechenden WebLog rein und vergibt da die Rechte. Das erste Kreuz ist ok: Mitglied. Danach kann man dem Nutzer erlauben, z.B. öffentliche Beiträge zu erstellen und zu verändern. Wenn man hier das Kreuz setzt, so darf der Nutzer – auch mit Rechtelevel 1 – die Beiträge des admins komplett verändern. Möchte man Gastaccounts vergeben, dann darf man denen lediglich Entwürfe erlauben. Merkwürdig ist außerdem, daß die Gruppen an dieser Stelle nicht auftauchen.
- Das Hartz-Blog (René, 16.03.2005)
Eines der depressivsten Blogs ist sicherlich Armut und Arbeitslosigkeit. Hart(z): Keine Förderung der Ich-AG bei ALG II (vgl. Schockwellenreiter)
- Jamba und die WebLogs (René, 04.03.2005)
blogbar.de: Wie Jamba Blogger verwursten wird
Ich stelle es mir schon fast bildlich vor, wie die Sache enden wird. Eine kleine fünfzehnjährige jambavernebelte Teenagerin positioniert sich mit Bikini bekleidet vor der WebCam und haut blöde Sprüche raus. Am anderen Ende gibt es haufenweise notgeile Leute, die bereit sind, für das Video Geld abzudrücken. Der Link wird fleißig herumgereicht.
Die kleine weiß am Ende gar nicht, wer sich so alles das Video anschaut – ist ja auch egal. Hauptsache es rutscht in die Top10 der meistgeschauten und bestbewertesten Blogeinträge ... Leider ist diese Vision gar nicht so weit hergeholt: es gibt ja heute schon einige Plattformen im Internet, wo nur Bilder hochgeladen werden, die dann fleißig bewertet werden.
Und die Frage des Tages: Fernseh-Werbung für Klingeltöne gesetzeswidrig?