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Internet- und Onlinewerkzeuge

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Abfahrtszeiten bei Erdgoogle (René, 20.02.2010)

Eine neue, nützliche Anwendung von Erdgoogle habe ich in der Schweiz entdeckt:

Schaffhausen

Klickt man dort auf das Symbol eines öffentlichen Verkehrsmittels (und das auch schon für Bus) wird nicht nur der Name der Haltestelle oder gar die Nummer einer Linie angezeigt, nein es werden gleich die nächsten Abfahrtszeiten aus dem Fahrplan mit angegeben. (Das wären sicher auch interessante Features für OpenStreetMap)

Wikimapia (René, 08.09.2009)

Noch eine interessante Weltkarte: Wikimapia

Wikimapia

Karten auf Google-Maps-Basis werden um Beschriftungen ergänzt. Die Detaillierungsgrad ist teilweise schon recht genau. In einigen Vierteln hat man bereits jede Kneipe und jede Kaufhalle beschriftet (via Umgebungsgedanken)

ping.eu (René, 17.08.2008)

ping.eu ist nichts besonderes, aber es umfaßt viele nützliche Dienste wie Whois, Ping, Traceroute etc. unter einer leicht einprägsamen Adresse zusammen.

Meine IP-Nachbarn (René, 16.04.2008)

Es ist wieder einer dieser Dienste, die man nicht wirklich braucht: My IP-Neighbors – aber es doch mal interessant, welche anderen Projekte und Internetauftritte auf dem selben Server platziert sind.

Fahrradroutenplaner für Berlin (René, 20.12.2007)

Die beste Idee seit der Erfindung des (Fahr-)Rades: der Fahrradroutenplaner bbbike

Route zwischen Treptow und Stadtmitte

Bei der Routenberechnung berücksichtigt er die verschiedene Sonderwünsche der Radfahrer, unter anderem der Fahrbahnbelag (keine Pflastersteine, Rennradtauglich), Häufigkeit der Ampeln (die widerrum bei der Gesamtfahrtzeit einkalkuliert werden), Grüne Wege oder die mangelhafte Beleuchtung (die Steigung nicht).

Die aufgestellte Route wird sehr detailliert aufgelistet, bei Kreuzungen sogar die abzubiegende Winkel. Das Ergebnis kann man sich nun auf verschiedene Weisen anzeigen: als herunterladbare Dateien (PNG, PDF) oder für Erd-Google.

Der Routenplaner ist im Rahmen einer Diplomarbeit entstanden (zur Arbeit), u.a. auch zu den zu grunde liegenden Algorithmen.

Präsentation mit DokuWiki und S5 (René, 01.10.2007)

Die genialste Idee seit Erfindung des Rades: das Zusammenbringen der Wiki-Software DokuWiki mit dem Präsentationsformat S5, genannt S5-Plugin.

Als Anwender schreibt man ganz normale seine Texte – und hat sofort eine entsprechende Präsentation, die im Browser im Vollbildformat betrachtet werden kann. Einfacher geht es kaum – nur das zugrunde liegende Template wäre noch etwas ausbaufähig (vgl. Schockwellenreiter)

FLV Online Converter (René, 13.02.2007)

Ein nettes Werkzeug ist der Online FLV Converter von vixy.net. Mit ihm hat man die Möglichkeit, in Flash eingebundene Videos in MPEG4 bzw. DivX sowie mp3 umzuwandeln und herunterzuladen. Der Fokus liegt dabei auf youtube.

Auf die Reaktion der Musikindustrie bin ich durchaus gespannt. Denn auch einige bekanntere Bands verbreiten ihre Musik auf diesen Videoporalen, wie z.B. Take That (beim Durchblättern der News tauchen öfters die youtube-Fenster auf). Vorsichtshalber verwende ich daher keine Verlinkung: vixy.net (Die Software dahinter ist OpenSource und ist bei Sourceforge gelistet: sourceforge.net/svn/?group_id=183657). (Danke, Nini)

Anmerkung: Aufgrund häufiger Suchanfragen noch der Hinweis, daß es auch das Programm »Free YouTube to MP3 Converter« von DVD Video Soft gibt. Das ist eine Anwendung, die auf einem lokalen Rechner installiert wird – und mit der direkt mp3-Dateien aus YouTube-Videos extrahiert werden können.

Aussperren leichtgemacht - bei OpenBC (Update) (René, 25.10.2006)

Ich habe vor, dieses Portal einmal in nächster Zeit zu testen und zu schauen, ob es mir etwas bringt. Auffallend gegenüber anderen Portalen ist erst einmal, daß besonders viele Pflichtangaben gefordert sind – die ich vielleicht am Anfang noch nicht machen möchte! Aber ok ...

Als ich kurz nach meiner Anmeldung die angegebene E-Mail-Adresse noch einmal ändern wollte (ich bevozuge dann doch lieber portalabhängige Adressen), bekam ich folgenden Hinweis:

Ihre Änderungen wurden übernommen.

Da Sie Ihre E-Mail-Adresse geändert haben, müssen Sie diese jetzt bestätigen. Bitte prüfen Sie Ihre E-Mails für die Adresse »neue@adresse.de« und folgen Sie den Anweisungen.

Bis zur Bestätigung der neuen E-Mail-Adresse ist Ihr Zugang gesperrt.

Ich konnte mich nicht mehr einloggen. Die neue Adresse war zwar angelegt, aber noch nicht aktiviert (das dauert bei Host Europe maximal 15 Minuten). Aber ich hatte Glück: nach der Wartezeit konnte ich mir einen neues Paßwort zusenden lassen – und mich darüber wieder freischalten. Anschließend wurde ich gezwungen, eine neue Adresse anzugeben.

(Nur um diese Sinnlosigkeit einmal zu unterstreichen: die Nichterreichbarkeit der E-Mail-Adresse bemerkte das System tadellos. Es hielt das System aber nicht davon ab, sämtliche weitere E-Mails an diese Adresse zu senden. Aber als die Adresse wieder funktionierte und ich eine E-Mail mit neuem Kennwort erhielt, mußte ich die E-Mail-Adresse wieder ändern! Also genau da, wo dem System hätte klar sein müssen, daß es wieder geht.)

Um aber zum eigentlichen Punkt zu kommen: hätte ich mich bei der E-Mail-Adresse beispielsweise verschrieben, hätte ich mich unwiderruflich ausgesperrt. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders!

(Wer etwas testen will: ich habe einen zweiten Account angelegt und mich ausgesperrt. Wer ihn erobern will, muß sich vorher die Adresse openbctester (@) web.de sichern!)

Aber die anfänglichen Hürden mal beiseite gelassen: hier geht es zur Nutzerseite!

Anmerkung: ich bekam Antwort von openBC. Sie haben dieses Verfahren explizit so gewollt! (Nicht lachen!)

Angenommen man möchte solche Fälle wie »Manager X wechselt die Firma und vergißt seine E-Mail-Adresse zu ändern und kommt nicht mehr dran« abdecken, so hat man dies verdammt schlecht umgesetzt:

  • die neue E-Mail-Adresse gibt man nur einmal an! Damit sind Tipfehler nicht ausgeschlossen
  • selbst wenn die E-Mail als Unzustellbar zurückkommt, wird die Adresse nicht zurückgestellt
  • durch die Änderung erfolgt eine Sperrung und die Nutzerseite ist vorrübergehend nicht erreichbar. Sicher: man ändert nicht jeden Tag die E-Mail-Adresse aber wenn man dann aufgrund eines Tipfehlers einen Tag absolut nicht erreichbar ist, wird sich jeder »Business«-Mensch freuen ...
  • wenn ich z.B. im Internet-Café an eine offene Session gelange (Unachtsamkeit), kann ich ohne Kenntnis des Paßwortes den Nutzer ausschließen ...
iPDF - weil man zu blöd für HTML ist? (René, 09.06.2006)

Man könnte sagen: iPDF ist die sinnvolle Kombination von Internet und PDF. Es verbindet die Navigationsmöglichkeiten der Browser mit der Darstellungstreue im Druckbereich. Ein iPDF integriert interaktive Elemente wie Flash oder Sound und
unterliegt keiner gestalterischen oder typografischen Einschränkung.

Mit diesen Worten kündigt der Hersteller TradeGroup sein Produkt iPDF an. Er möchte so gesehen HTML verbannen (»So beheben Sie Darstellungsprobleme bei Safari unter Mac OSX!«) und die PDF um multimediale Möglichkeiten verbinden. Für die Erstellung von Bildschirmpräsentationen mag das Werkzeug vielleicht nützlich sein, aber für den angeworbenen Zweck sollte man es meiden:

  • Beim Druck würde jede Seite ein Menu bekommen. Wirklich gewollt?
  • Die Qualität für den Druck läßt zu Wünschen übrig. Mit der Demonstrationsdatei erkennt Acrobat Reader eine Schriftart nicht und überlagert Texte. Fox-It verweigert die Umlaute. Lustig wird es dagegen, wenn die erste Video-PDF in die Druckerei geht.
  • Die Demonstrationsdatei ist bereits 591 KB groß – und hat noch keine großartigen Multimediainhalte eingebunden. Zudem muß der Besucher warten, bis das Dokument vollständig heruntergeladen ist.
  • Baut man noch etwas mehr ein – wie bei der PDF von Trade Group (die PDF scheint verschwunden zu sein), ruckelt es schon massivst beim Scrollen.
  • Aufgrund der Skalierbarkeit (als Vorteil angepriesen) kann es passieren, daß der Text nicht lesbar wird, insbesondere das »Kleingedruckte«. Im Zweifel muß man Text erst bis zur Lesbarkeit heranzoomen.
  • Wirklich ansehbar ist die PDF nur im Vollbildmodus, wenn man vorher auf »Single Page« (und nicht Continous) gestellt hat.
  • Anforderungen an die Barrierefreiheit bleiben vollkommen unberücksichtigt. Auch sind Inhalte nicht automatisch generierbar und filterbar, wie z.B. mit RSS und weiteren Formaten.

Aber ich kann mir schon die Käufer des Programms vorstellen: »Ah, und eine Kopiersperre gibt es im PDF auch noch?« (vgl. praegnanz.de)

Visualisierung des HTML-Codes (René, 28.05.2006)

Mit HTML DOM Visualizer Applet von AHAREF kann man den HTML-Code einer Seite graphisch visualisieren. So sieht meine Seite aus:

Visualisierung meiner Seite

Der schwarze Punkte ist die Wurzel, unterhalb des Punktes befindet sich die Meta-Tags als grauer Stern. Der body-Bereich teilt sich in Menu (rechts) und Hauptbereich (links) aus – was deutlich erkenntbar ist. Im Menubereich sieht man den Kalender (die roten Punkte stehen für Tabellen) und die Suchfunktion (gelb). Auch der Hauptbereich ist deutlich: ganz links ist der letzte Abgebloggt-Beitrag mit 11 Links (Links sind blau). Zudem besitzen die 10 Beiträge jeweils ein Div-Element (divs sind grün) mit drei Links (Kommentar, RSS, Trackback).

Insgesamt ein nettes Spielzeug, seine Homepage einmal wieder zu erkennen.

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