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StreetArt am LIDO Berlin

Die neue Homepage von René Pönitz ist da!

Skript Version 1.10 vom 08.03.2016 (Prod)

Homepage von René Pönitz

Die spinnen, die Briten

Die Polizeibehörde von Greater London (Metropolitan Police) hat nun ihr Weltbild eines Terroristen in Form von Werbeplakaten publiziert: sie besitzen viele Mobilfunkgeräte, besuchen terroristenbezogene Webseiten, haben nicht immer konkrete Reiseziele, mieten Transporter und fotografieren Sicherheitseinrichtungen.

Wie paranoid werden die Inselbewohner denn noch? Passend dazu eine schöne Parodie (vgl. Spreeblick, Bild: Quelle, CC).

Abgebloggt...

Melderegisterauskünfte

Stephan hat bei seinen »Umgebungsgedanken« wieder ein interessantes Thema ausgegraben: die Melderegisterauskunft. Siehe dazu die folgenden Beiträge:

Nun heißt es nur noch: das ganze auf Berlin übertragen.

Bei der Anmeldung wurde ich nicht gefragt, ob irgendwelche Daten irgendwo hingegeben werden. Dann bekam ich Post von einer Gesellschaft, die für rassistische und gewaltverherrlichende Werbevideos bekannt ist. Als ich Ende des Jahres wieder einmal bei der Meldebehörde vorbeischaute, hakte ich diesbezüglich nach. Man teilte mir von einem »Opt-Out«-Verfahren mit, daß bei mir noch nicht beantragt wurde. Das greift für ziemlich viel — außer GEZ. Bekannten meinten, auch die GEZ ließe sich sperren. Vermutlich nur eine Frage des Sachbearbeiters?

ZIP-Laufwerk (inkl. Datenträger) zu verschenken

Als ich mein Studium aufnahm, hatte nahezu jedes Rechnerkabinett an der HTW ZIP-Laufwerke gehabt. Und das war ungemein praktisch. Man konnte zwar 200 MB im »Home«-Laufwerk ablegen, doch gerade für Arbeiten mit VisualStudios war es nervig: man konnte von Netzlaufwerken nie kompilieren. Und so mußte man vor jedem Gebrauch seine Quellen in ein lokales Verzeichnis kopieren und nach getaner Arbeit zurücksichern. Und wehe man meldet sich geistesgegenwärtig ab. Mit den ZIPs war man lokal und hatte die Daten griffbereit auf einen extra Datenträger abgelegt. Diese Ära war lange bevor es überhaupt USB-Sticks gab. Und während heute schon 2GB auf eine Fingernagelkuppe passen, ist es an der Zeit, sich von diesem Gerät zu verabschieden.

Wer es haben möchte: es handelt sich ein internes Laufwerk für 100 MB auf IDE-Anschluß sowie vier Datenträger.

Vergleich mit Piktogrammen: Deutschland vs. China

Vielleicht kennen einige ja das Buch „Ost trifft West” von Yang Liu. Nein, es ging nicht um Ossie und Wessie. Das Buch zeigt mit Hilfe von Piktogrammen den Unterschied zwischen Deutschen und Chinesen. Beim auswärtigen Amt wurde letztes Jahr der Inhalt präsentiert .

Aus aktuellen Anlaß habe ich ein neues Piktogramm erstellt:

(Wenn mir jemand das Wort Internet in chinesischen Buchstaben liefern kann, wäre ich dankbar.)

Unnötiger CD-Verbrauch

Warum muß eigentlich bei jedem technischen Gerät — und sei es noch so unbedeutent — immer eine CD mitgeliefert werden? Bei einem Drucker macht es ja Sinn. Oder bei einer Kamera.

Aber wozu braucht man das für diese kleinen Geräte zum Auslesen der Speicherkarten? Oder für mp3-Player? Oder externe Festplattengehäuse?

Wenn wenigstens noch eine Software mit einem geringen Mehrwert mitgeliefert werden würde. Aber was soll man mit Programmen, die per Knopfdruck den Ordner »Eigene Dateien« irgendwo in den Weiten der Platten ablegt? Und dazu gibt es das fünfseitige Beiblatt im PDF-Format samt Adobe Reader dazu. Dann lieber 50 Cent preiswerter — und man muß sich nicht um eine fachgerechte Entsorgung kümmern.

Die Dresdner Tourismuszahlen

Allmonatlich erscheinen nun Artikel in der Sächsischen Zeitung, daß die Touristenzahlen (gemessen an Hotelübernachtungen) in diesem Jahr drastisch zurückgegangen sindb. Und wie immer schiebt man die Schuld auf zu geringes Marketing — und stockt prompt das Budget auf.

Dabei gibt es praktisch drei Gründe:

  • Es gab in den Jahren 2006 und 2007 zahlreiche kulturelle Großereignisse, mit denen Dresden von sich aufmerksam macht. Ob es nun die Weihung der Frauenkirche, Fußball-WM (auch wenn Dresden kein Austragungsort war), die 750-Jahr-Feier oder das Grüne Gewölbe ist — Ereignisse dieser Größe und Tragweite lassen sich nicht auf Dauer aufrecht erhalten.
  • Dresden ist innerhalb von Deutschlands eine Randlage. Man kommt nicht mal so auf Durchreise vorbei. Und genau deshalb ist es besonders dramatisch, daß die Deutsche Bahn Dresden weitestgehend vom Fernverkehr abgeklemmt hat. Es gibt lediglich zwei Fernverkehrsverbindungen noch: Prag-Dresden-Hamburg und Dresden-Leipzig-Frankfurt-Wiesbaden. Und davon ist die Trasse nach Berlin in einen sehr schlechten Zustand. Der Flughafen ist verhältnismäßig klein — das wäre aber kein Problem bei einer guten Anbindung an Berlin-Schönefeld, selbst wenn es nicht einmal mehr eine direkte Verbindung nach London gibt.
  • Und mit Sicherheit macht sich hier auch der bevorstehende Verlust des UNESCO-Weltwerbes mit dem Brückentheater bemerkbar. Diese Themen gehen um die Welt.

Spannend dürfte die Frage noch sein, in wie weit sich die verkorksten Bauprojekte im Stadtzentrum wie der Euro-Disney-Neumarkt und Postplatz mittelfristig auf die Tourismuszahlen auswirken.