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Duldung von Wildtieren

Aus der Kategorie Sternstunden der Lokalpolitik. Dieses Mal eine Anfrage der CDU mit einem etwas merkwürdigen Verständnis zu Wildtieren

1. Welche Hierarchieebenen des Bezirksamts waren über die Duldung des Fuchsbaus an den Arbeitsstätten des Friedhofs Adlershof informiert?

Keine. An diversen Arbeitsstätten des Bezirksamtes halten sich naturgemäß Wildtiere auf, so dass es keiner besonderen Meldung bedarf. Insofern kann nicht von einer Duldung gesprochen werden.

2. Gibt es auch andere Arbeitsstätten des Bezirks, an denen Füchse oder andere Wild- bzw. verwilderte Tiere geduldet werden?

Ja. Insbesondere auf den Arbeitsstätten des Fachbereiches Grün halten sich Wildtiere auf, da neben den Aufenthaltsräumen auch Freiflächen zur Arbeitsstätte gehören. Bisher „wohnte” ein Fuchs lediglich auf dem Wirtschaftshof des Friedhofes Adlershof. Aber andere Wildtiere wie Kaninchen, Katzen, Mäuse, Vögel u.v.m. sind auf nahezu allen Wirtschaftshöfen und deren Umgebung in mehr oder minder großer Anzahl zu finden. In den Dienstgebäuden beschränken sich die Arten der Wildtiere in der Regel eher auf Insekten.

3. Wie schätzt das Bezirksamt die Gefahren für die Mitarbeiter durch Tierparasiten wie z.B. Flöhe oder Fuchsbandwurm und durch übertragbare Krankheiten ein?

Das Vorhandensein der Wildtiere auf und in den Arbeitsstätten bringt keine größere Gefährdung als an anderen Orten mit sich. In der freien Natur leben die gleichen Wildtierarten und jede Dienstkraft kann dort gleichermaßen in Kontakt mit diesen – gewollt oder ungewollt – geraten.

4. Hat sich die Einschätzung des Bezirksamts durch die Flohplage am Friedhof in Adlershof geändert?

Nein

5. Welche Maßnahmen plant das Bezirksamt, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden?

Keine. Das Bezirksamt wird im Einzelfall alle notwendigen Maßnahmen einleiten, sollten von einem Wildtier Gefahren für die Gesundheit der Dienstkräfte oder/und der Bevölkerung ausgehen.