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StreetArt am LIDO Berlin

Die neue Homepage von René Pönitz ist da!

Skript Version 1.10b vom 11.11.2018 (Prod)

Homepage von René Pönitz

Offline, weil PHP-Seiten Unikate sind

Und dieses Mal ein Beitrag aus der Rubrik: „Lokalpolitik, Ich will hier raus!”

Die SPD erkundigte sich nach der Webseite einer vom Bezirksamt betriebenen Einrichtung. Die Frage ist gut. Wohl auch bitter notwendig. Bei der Antwort will ich einfach nur Schreien!

Die Homepage des Bürgerhauses Altglienicke befindet sich seit einiger Zeit in einem „Umbaustadium“ (www.buergerhaus-altglienicke.de); wann ist mit einer Fertigstellung der Homepage zu rechnen?

Die Website vom Bürgerhaus Altglienicke wurde im Auftrag des Fachbereiches Kultur und Museum von einem externen Grafikdesigner für alle Teilbereiche (derzeit elf) gem. dem Motto des Hauses „Miteinander sind wir da!” künstlerisch entworfen, gestaltet und monatlich aktualisiert. Die Kosten hierfür hat der Fachbereich Kultur und Museum allein getragen.

Die Website wurde im Programm PHP geschrieben/gestaltet und ist somit ein Unikat. Als Datenbankverwaltungssystem wird MySQL verwendet.

Aufgrund beruflicher Veränderungen seitens des freien Designers konnte die Website nicht mehr aktualisiert werden. Aus dem Fachbereich Kultur und Museum ist kein Mitarbeiter- aufgrund fehlender Kenntnisse der PHP-Skriptsprache und MySQL- in der Lage, die Internetpräsenz zu aktualisieren. Der Fachbereich Kultur verfügt genauso wenig wie die Abt. Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport über eine(n) festen Mitarbeiter(in), welche® sich ausschließlich mit der Erstellung, Pflege und Aktualisierung unserer Webseiten beschäftigt. Diese Aufgaben werden kostenpflichtig von externen Mitarbeitern erfüllt.

Mit Reduzierung der finanziellen Mittel im Fachbereich Kultur und Museum wurde mehrfach vergeblich versucht, über den zweiten Arbeitsmarkt eine/n Mitarbeiter(in) zu finden, die/der diese Aufgabe im Komplex für alle elf Einrichtungen des Bürgerhauses Altglienicke, einschließlich der vier Websiten des Fachbereiches Kultur und Museum, übernehmen kann.

Bedingt durch einen langfristigen krankheitsbedingten Personalausfall im Fachbereich Kultur und Museum war das Bezirksamt im letzten dreiviertel Jahr nicht in der Lage, die Fertigstellung der Anfrage und somit die Neueinstellung der Website zu beschleunigen.

Derzeit wird geprüft, inwieweit es möglich ist, die vorhandene Website in Imperia umzuschreiben. Dies bedeutet jedoch, dass kein Teilbereich aus den Bereichen der freien Träger etc. des Bürgerhauses Altglienicke in der Lage sein wird, seine Daten- so wie vorgesehen -eigenständig zu aktualisieren.

Anmerkung: Imperia ist das CMS der Stadt Berlin.

Trinkwasserspender bei den Meldeämtern

Aus der Reihe „Kuriose Beschlüsse einer Bezirksverordnetenversammlung”, heute: Trinkwasserspender für die Bürgerämter

Im November letzten Jahres schlug die SPD einfach mal vor, dass wir uns als Bezirk an die Berliner Wasserbetriebe wenden, damit diese in den Bürgerämtern Trinkwasserspender aufstellen und betreiben. Im Interesse der Umwelt sollte auf Plastikbecher verzichtert werden. Laut Begründung würden die Berliner Wasserbetriebe dies gerne in vielen Einrichtungen kostenfrei verteilen.

Der Antrag wurde im Ausschuss noch einmal präzisiert: es wird explizit festzuhalten, dass die Umsetzung nichts kosten darf. Und so ging es dann im Konsens durch die BVV: Hey, wer kann da etwas dagegen haben?

Solche Anträge haben mittlerweile einen Spitznamen: Wohlfühlanträge. Sie schaden nicht. Sie tun keinem weh. Sie haben auch nicht vordergründig den Zweck, etwas zu verbessern. Aber es macht sich gut für die Außendarstellung.

Ich selber habe noch nie solche Spender vermisst. In der Regel habe ich eine Flasche dabei. Gerade wenn ich weiß, dass ich irgendwo warten muss. Ganz im Notfall tut’s auch Wasserhahn und Hand. Und da die Meldebehörden chronisch überlastet sind, werden dort Termine vergeben. Mehrere Wochen im Voraus. Auch wenn die Leute den gesetzlichen Meldepflichten nicht mehr nachkommen können, hat das wenigstens den kleinen Vorteil, dass man nicht mehr all zu lange im Wartezimmer warten muss.

Nun gibt es mittlerweile den Schlussberichtes. Natürlich stellen die Wasserbetriebe diese Teile nicht für lau überall hin. Schaut man sich deren Webseite an, so fördern sie konkrete soziale Projekte. Im Gegenteil: die Versorgung von Wasserspendern (z.B. in Schulen) ist dort ein Geschäftszweig.

Bemerkenswert sind auch die baulichen Aspekte. Ca. 7000 Euro kosten die baulichen Maßnahmen in beiden Bürgerämtern, also Verlegen von Wasserrohren und Stromleitungen. Die Geräte kosten auch vierstellige Beträge und können alternativ gemietet werden.

Und nun grüble ich noch mal selbstkritisch über meine Entscheidung.