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Die neue Homepage von René Pönitz ist da!

Skript Version 1.10b vom 11.11.2018 (Prod)

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SPIEL 2009: Dominion - was für eine Welt!

Dominion ist in diesem Jahr zum »Spiel des Jahres« gekürrt und erhielt außerdem den »Deutschen Spielepreis«. Also sollte es auch im Rahmen der Messe ausgetestet werden. Und das Fazit vorweg zu nehmen: es lohnt sich!

In diesem Spiel muß man möglichst Punkte sammeln und die gibt es mit Punktekarten. Aber je mehr Punktekarten man hat, um so mehr sind diese auch wieder Ballast. Mit anderen Worten: derjenige, der führt, könnte durchaus dadurch Nachteile haben — und das macht die Spielidee interessant. Allgemein wird stets in Runden gespielt und in jeder Runde darf man eine Aktion ausführen sowie einen Kauf tätigen. Im Angebot gibt es dabei Aktionskarten (damit man Aktionen überhaupt ausführen darf), »besseres« Geld oder die bereits erwähnten Karten mit den Siegpunkten.

Die größte Hürde dabei ist: die begehrten »Provinzen« mit den meisten Siegpunkten erhält man nicht so ohne weiteres. Und um an die heranzukommen, gibt es verschiedene Strategien. Damit nicht jedes Spiel nach dem gleichen Schema abläuft, wählt man sich aus den 25 möglichen Aktionskarten beliebige zehn aus (die 25 kann man mit Promotionskarten oder Erweiterungen erhöhen). Besonderen Reiz haben interaktive Karten wie die Hexe oder den Dieb, bei dem stets auch der Gegner mit einbezogen wird.

Ungewöhnlich ist, daß das Spiel gleich in zwei verschiedenen Basisvarianten an den Start gegangen ist. Diese unterscheiden sich nur durch die Aktionskarten. Und die erste Erweiterung ist auch bereits am Start.

Etwas eigenartig ist das Öffnen der Verpackung. Die ungefähr 500 Karten müssen erst einmal sortiert werden, doch in einzelnen Kartenpaketen sind die Karten bereits gut gemischt.

Der Tiefstpreis auf der Messe lag bei 20 Euro.

bytheway: Die Regelerklärung zum Thronsaal ist etwas konfus. Hat jemand das Regelwerk verstanden, was passiert, wenn zwei Thronsäle in Folge eingesetzt werden?

SPIEL 2009: DiXit

DiXit ist ein Gesellschaftsspiel von Jean-Louis Roubira, daß bereits in Frankreich eine gewisse Popularität erlangt haben soll. Eine deutsche oder gar englische Beschreibung ist nur schwer zu finden.

Hauptbestandteil des Spieleverpackung sind Karten mit Bildern. Jeder Spieler hat dann fünf Karten auf der Hand und der Reihe nach erzählt ein Spieler eine Geschichte zu diesem Bild und legt die Karte verdeckt ab. In der Praxis sind das eher kurze Umschreibungen wie bei Tabu. Alle anderen Spieler legen nun der Reihe nach eine ihrer Karten ebenso verdeckt ab, von der sie denken, sie trifft am besten zu. Dann wird gemischt und die anderen Spieler dürfen nun raten, welche Karte vom Erzähler ist. Ausgehend von den Tips gibt es dann Punkte. Für den Erzähler ist es schlechter, wenn ihn alle oder keiner erraten hat.
Und dann wird nachgezogen und der nächste Spieler ist dran.

Und das wars auch schon mit dem Spiel. Der Spielausgang ist in erster Linie dadurch geprägt, wie unterschiedlich gut sich die Teilnehmer kennen — denn dann kann man verdeckt um die Ecke Hinweise geben. Ein weiteres Problem ist, daß die zur Verfügung stehenden Karten relativ schnell durchgespielt sind und dann bekannt ist, was es alles für Motive gibt. Also nicht wirklich empfehlenswert. Aber die Idee kann man ja selber mit Fotos (einheitliches Fotopapier!) umsetzen.

Anmerkung: Für ein Online-Spiel mit riesiger Bildgalerie wäre das eine nette Idee.

Nachträgliche Anmerkung: Das Spiel wurde zum Spiel des Jahres 2010 gekürrt. Schade.