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Kabarett über die Piratenpartei

Ich verfolge zugebenermaßen mit Interesse, wie die Piratenpartei im Kabarett angenommen worden ist. Hier ein paar lustige und weniger lustige Beispiele:

  • Volker Pispers — Bis neulich (17.05.2011)

Der Artikel entstand zum ersten Bundesparteitag 2011 im Mai:

Solche Kampfkandidaturen können sich doch nur Parteien leisten, über die so gut wie gar nicht berichtet wird. Wie viele Artikel haben sie über den Bundesparteitag über die Piraten gelesen? Ich weiß ja nicht, welches Druckerzeugnis sie lesen müssen, aber wenn sie nicht Zeit und Lust haben, auch die kleinen Artikel unter Vermischtes und Kuriositäten zu studieren, dürfte der Bundesparteitag der Piraten [..] an ihnen völlig vorbei gegangen sein.

Übrigens: der Spruch mit »Auf jdem Schiff, daß dampft und segelt« scheint von Westerwelle bei seinem Abschied gesagt zu haben. Das Zitat mit der heißen Luft ist von Christopher bei der Bewerbung um den Vorsitz.

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  • Rainald Grebe — Satiregipfel (07.11.2011)

Auch wenn Rainald Grebe zuvor im politischen Metier kaum unterwegs war: der Beitrag hatte Scharm.

Ich kann sagen, was ich gewählt habe. Ich habe die Piraten gewählt, weil ich mal wieder von Amateuren regiert werden wollte. Und weil sie stark unterschätzt wurden. Das ist auch so ein Anreiz gewesen. Zum Beispiel von ihm hier:
Die Piratenpartei kann man ja wählen, aber die Stimme ist natürlich dann im Gulli
War aber nicht so. War nicht so. Es ist natürlich auch ein Stückchen Neid dabei. Weil meine Generation hat keine Partei gegründet. Das ist auch kein Zufall. Was haben wir geschafft? Wir haben Comedy erfunden. Oder den Studiengang Veranstaltungstechnik. Das ist unsere Lebensleistung. Damit der Quatsch auch gut beleuchtet wird. Aber die anderen, die nach uns kommen, die gründen wieder ne Partei.

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  • Pelzig hält sich

Satirische Talkshow mit Gästen, in dem Fall mit Sebastian

Das ist sehr geschickt. Sie haben das schon voll drauf wie ä Politiker sich einfach irgendeine Umfrage ranziehen und sagen: Das isses aber! Weiter so! Sie waren mal in der CDU? Ganz ehrlich. Ich find: Sieht man auch ein wenig. Was hat denn die CDU falsch gemacht? — So Ziemlich alles. — Das reicht mir eigentlich schon. [..]

Und da hat der Lauer gesagt: noch habt ihr den Dilettantenbonus, aber das hält nicht lang. Aber ich kann euch beruhigen: bei Schwarz-Gelb hält's schon zwei Jahre.

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Und zum Abschluß noch ein paar weniger lustige Beiträge:

Berlin wird wieder sumpfig

Berlin hat in diesen Tagen mal wieder einen Rekord aufgestellt: die wohl kürzeste Amtszeit eines Ministers.

2 Wochen

Herzlichen Glückwunsch, Herr Braun. Die CDU ist also wieder in Berlin angekommen. Und sie hat das Potential, das Unwort des Jahres stellen zu können: Schrottimmobilien.

Aus einem Artikel des Tagesspiegels zwei Zitate:

Cornelia Seibeld, mögliche Nachfolgerin Brauns:

Das macht jeder Anwalt in Berlin, das hätte jedem von uns passieren können.

Das Präsidium der Berliner CDU:

[Er habe] Praktiken dieser unseriösen Geschäftemacher, von denen er als Notar missbraucht worden ist, selbst in aller Form verurteilt.

Ich habe in den ganzen Jahren zuvor nichts von einem Michael Braun gehört, der dubiose Immobilienverkäufe angeprangert hat. Ich bin mir sicher, die nötige Öffentlichkeit hätte er dafür schon erhalten. Vielleicht habe ich etwas übersehen.

Die Grünen haben laut Artikel ein Déjà-vu aus den 90ern. Und ich eins aus Sachsen.