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Homepage von René Pönitz

Sperrung von ungewünschten Verbindungen

Bei nahezu allen kommerziellen Internetseiten (uns besonders die von Verlagen) werden diverse Analysedienste mitgeladen. Am beliebtesten im deutschsprachigen Raum ist vor allem ivwbox. Kleine Zählpixel, mit denen analysiert werden soll, wer alles auf der Webseite zugegriffen hat. Der kommerzielle Zweck ist klar: damit sollen Anzeigenpreise festgelegt werden (und gelegentlich klopfen sich Firmen auf die Schuler, daß sie die meistbesuchteste Fachseite für irgendwas sind). Aber eigentlich will ich nicht ungefragt meine Daten dafür hergeben.

Es gibt viele Gegentricks, insb. Plugins im Browser. Ich finde den Ansatz der hosts-Datei praktisch. Das Betriebssystem gleicht (in der Regel) vor der Adressauflösung im Internet diese mit der lokalen Datei (%SystemRoot%/system32/drivers/etc/hosts oder /etc/hosts) ab. Ein (versteckter) Aufruf bspw. zu ivwbox würde damit den eigenen Rechner nie verlassen, wenn diese Adresse auf den lokalen Rechner umgeleitet wird. Die Einstellung gilt überall in jedem Browser.

Im Grunde kann man die relevanten Server alle selbst einsammeln. Allerdings verwenden Dienstleister wie ivwbox oder doubleclick eine breite Anzahl von Subdomains, teilweise für jeden einzelnen ihrer Zählkunden eine (Einen Platzhalter lässt die Hosts-Datei leider nicht zu). Oder man greift auf eine bereits zusammengetragene Sammlung zu. Ich habe auf diese zugegriffen und teste sie. Eine Erfolgsmeldung gibt es dabei allerdings selten, denn der Zugriff findet ja im Hintergrund statt. Einen ersten sichtbaren Hinweis gelang mir beim Tagesspiegel:

(Hinweis: Mit diesem Schritt filtert man sein eigenes Internet. Man sollte diesen Listen nie blind vertrauen. Zudem auch gelegentlich aktualisieren.)

(Manche Dinge schiebt man ewig lange vor sich hin!)