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StreetArt am LIDO Berlin

Die neue Homepage von René Pönitz ist da!

Skript Version 1.10b vom 11.11.2018 (Prod)

Homepage von René Pönitz

Fünf Monate für einen Gullideckel

Im Sommer des vergangenes Jahres wurde auf dem Rad- und Gehweg an meiner Straße gearbeitet. Zeitgleich. Eine Firma riss den Radweg auf und verlegte den Radweg mit gelben Markierungen auf dem Fußweg. Und eine andere Firma legte diese beiden gelben Markierbänder aufeinander und riss anschließend den Fußweg auf. Gewissermaßen eine tolle Leistung, einen fürstlich breiten Fußweg unpassierbar zu machen. Bei diesen Arbeiten wurde auch ein Gullideckel zerstört. Bitte fragt mich nicht, wie ein Gussdeckel halbiert werden kann, jedenfalls war der Gulli nur zur Hälfte bedeckt. Das war irgendwann im August.

Wir haben Januar – und der Radweg ist immer noch nicht wieder freigegeben!

Mein Fraktionskollege Volker fragt bereits das Bezirksamt, ob Wiedereröffnungsfeiern bereits geplant sind.

Aussichtsturm im Treptower Park

Völlig unscheinbar gibt es im Treptower Park einen kleinen Turm, der bis in die Wipfel der Bäume ragt:

Gut möglich, dass du hier in der Nähe wohnst und diesen Turm auch noch nie bemerkt hast. Und dann fragt man sich: welchen Zweck hat der Turm? Besonders groß ist diese Fläche nicht. Für Publikumsverkehr nicht geeignet.

Offensichtlich ist, dass der Turm mit einen Schornstein kombiniert wurde. Am Fuß befindet sich auch ein Heizhaus für das benachbarte Restaurant.

Anwohner berichteten, dass der Turm einst zur Überwachung der Ausänge des Straßenbahntunnels genutzt worden sein soll. Für diesen Ansatz mag es gute Begründungen geben, aber keinerlei Belege und ebenso gute Gegengründe. Beispielsweise dass Bäume die Sicht nach Stralau behinderten. Und bei Nebelwetter ebenso. Weitere Ideen gab es, dass es als Zielrichterturm für Wassersportveranstaltungen genutzt werden würde. Auch hier wären Bäume im Weg.

Die Lokalpresse startete im Dezember einen Aufruf, um die Funktion des Turmes aufzuklären. Mit Erfolg. Der einstige Bauleiter meldete sich. In den 50ern wurde nach Kriegsschäden das Zenner neu errichtet. Dem einher ging der Bau eines Heizhauses, der einen Schornstein benötigte. Die Aussichtsplattform war demnach nur Dekoration, damit eben kein blanker Schornstein im Park steht.

(Mehr zur Geschichte des Areals)