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Nordsee-Radtour (Abschlussbeitrag)

Zum Abschluss an meiner großen Radtour gibt es noch etwas Zahlen und Hintergrundinformationen.

Es war meine erste mehrwöchige Fahrradtour. Es war eine Fahrt ins Ungewisse hinein. Nur der Startpunkt und die Fahrtrichtung standen fest. Ich wusste am Anfang noch nicht, wie weit es gehen wird. An Frankreich oder gar Paris habe ich nicht gedacht.

Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Spaß vor allem zu sehen, wie weit man doch nur durch die eigenen Beine vorankommt. Wie sich meine Karte Stück für Stück erweiterte.

Es war auch Spaß zu schauen, was mich erwartet. Ich habe mich im Vorfeld bspw. über die einzelnen Strecken so gut wie gar nicht vorbereitet. Häufig habe ich abends im Zelt mir den groben Verlauf der nächsten Etappe angeschaut.

Meine Vorbereitung lag vor allem im Fahrrad. Dies sollte 1A in Ordnung sein. Ich hatte zuvor Aussetzer in der Nabenschaltung, zudem war das Ritzel vorne zu weit abgefahren.

Auf der Strecke hatte ich glücklicherweise keine schweren Pannen, also Pannen bei denen es nicht weitergeht. Im Grunde waren es folgende Pannen:

  • Tag 1 – Manschette des Trägers für die Vorderradtaschen geplatzt.
  • Tag 17 – Zwei Speichen im Hinterrad gebrochen
  • Tag 24 – Hinterrad schräg und blockierte

Hinzukommen noch kleinere Abnutzungen, z.B. ist eine Halterung des Kettenschutzes weggebrochen.

In Summe waren es 1.800 Kilometer. Aufgeteilt auf die 21 gefahrenen Tage war dies ein Schnitt von 87 Kilometern je Tag.

(Der Wert ist ermittelt mit Google Maps. Ich habe jeden Tag die Strecke nachgestellt)

Die 19 Übernachtungen auf den Campingplätzen haben mich 240,95 Euro gekostet (also 12,68 je Nacht), die fünf Übernachtungen in den Hotels 285,99 Euro. (Preise jeweils ohne Kurtaxe, bei Campingplätzen inklusive Duschen). Die Fähren lagen insgesamt bei ca. 50 Euro. Die Bahnfahrten ca. 250 Euro. Hinzu kam noch Verpflegung. In Summe kostete die 3 Wochen ca. 1.200 Euro – all incl.