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Homepage von René Pönitz

Der 1000. Beitrag

Die IDs waren schon einige Zeit vierstellig, jetzt sind es aber genau 1000 Beiträge. Für den Rückblick gibt es eine kleine Datenbankabfrage, wer am häufigsten kommentiert hat:

  • 01. Pablo
  • 02. Phil
  • 03. Thiemo
  • 04. Matthias
  • 05. Birger aka ElCocoLoco
  • 06. ich
  • 07. Der ausser nebenan Wohnung (TS)
  • 08. Marika
  • 09. ericpp
  • 10. Martin

Und werfen wir noch einen Blick nach vorn: ich werde bald wieder ein paar kleinere Dinge hier verändern. Die wichtigste Erneuerung ist die Verschönerung der Adressen (Stichwort: mod_rewrite). Weitere Verbesserungsvorschläge sind willkommen!

Computerschrott

Kleine Aufräumaktion:

Es ist gar nicht so einfach, eine Festplatte ohne Spezialwerkzeug zu öffnen. Im Normalfall sollte man das auch nicht, aber bei einer alten 40er ist das in Ordnung. Achso: Megabyte natürlich!

Das ist meine Lieblingstastatur gewesen, ganz in Schwarz. Allerdings hatte es die Leertaste irgendwann entschärft.

Die Datenräger sind etwas größer als eine CD, trotzdem paßten nur 44 MB auf diese Scheibe.

ein web.de-Bug

Mein web.de-Postfach hatte einen Knax weg. Nach dem Löschen alter E-Mails und Anhänge wurde der Speicherplatz (es sind insgesamt nur 12 MB) nicht wieder freigegeben. Die Folge war, daß das Postfach dann voll und unbenutzbar war, und alle E-Mails abgeblockt wurden.

Der Fehler wurde nach Monaten beseitigt, und nun schaue ich wieder in das Postfach, und finde insgesamt 166 Mal diese Nachicht wieder (mehr ging nicht):

Der Wiederaufbau des Dresdner Neumarktes

Ich laufe nachts den Fürstenzug entlang. Eigentlich bin ich diese Strecke schon öfters langgelaufen. OK, es war für mich immer eine Baustelle gewesen – aber das beeindruckenste am Fürstenzug ist eigentlich der Blick auf die Hofkirche zur einen Seite – und der Blick auf die Frauenkirche zur anderen Seite. Doch dieser traumhafte Blick hat die Neumarktgesellschaft nun zerstört. Das sogenannte Quartier an der Frauenkirche wird im Moment errichtet, der Rohbau steht bereits.

Frauenkirche vom Fürstenzug

Laut offiziellen Angaben soll der Platz wieder in seinem urspünglichen Zustand versetzt werden. Das Vorhaben an sich ist in Ordnung – aber man sollte bei der Durchführung auch die Augen so weit auf machen können, um zu erkennen, ob man bestimmte Abweichungen lieber zuläßt. Solche Fehler nennt man allgemein auch Betriebsblindheit. In diesem Falle wäre der Blick auf die Frauenkirche vom Fürstenzug die bessere Alternative gewesen, da besonders viele Touristen vom Schloßplatz aus hinlaufen! Ebenso dürfte dieser Neubau die Gäste des luxuriösen Hilton-Hotels wenig erfreuen. Bisher hatten sie freie Sicht aus dem Fenster, nun wird er durch ein weiteres Gebäude sehr stark eingeschränkt.

Auch die Auswahl der Baustoffe ist ebenso enttäuschend. Stahlbeton ist der definitiv falsche Baustoff für eine historische Restauration. Mal von den Glasaufgängen des unterirdischen Parkhauses ganz zu schweigen. Mit welchen Überaschungen wird denn noch der Platz verschönert?

OK, nun ist diese Kritik vielleicht etwas zu spät – aber so wie ich haben bereits viele gedacht, die sich bereits die Entwürfe angesehen haben. In den Gästebüchern der Neumarktgesellschaft und der QF gab es insbesondere für diesen Bau sehr viel Kritik. Eine sehr schöne treffende Bemerkung äußerte Thomas Filip am 8.5.2003:

Es geht mitnichten darum, um jeden Preis jeden Keller zu erhalten. Es geht doch darum, der neuen Bebauung so etwas wie einen “geschichtlichen Anker” zu verleihen, zu zeigen, dass wir nicht einfach nur Fassaden, Kulissen, Attrappen vor uns haben, sondern authentische Nachfolger einer großartigen, historischen Bebauung.