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Homepage von René Pönitz

Nur eine kleine bescheidene Homepage in den Weiten des Internets!

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Alles Gute für 2010 (René, 31.12.2009)

Ich wünsche hiermit auch allen Besuchern dieser Seite und natürlich auch von Datenleck und Zweitwohnsitzsteuer einen guten Start ins Jahr 2010. Möge das neue Jahr wieder mit spannenden Themen, mit weniger Datenlecks und dem einen oder anderen guten Urteil zur ZWS beginnen!
René

Der grüne Pfeil (René, 31.12.2009)

Es mag sich auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung in einigen Gegenden dieses Landes noch nicht herumgesprochen haben, daß es in der Straßenverkehrsordnung den grünen Pfeil gibt, wie zum Beispiel in Hamburg:

Grüner Pfeil

In Dresden durfte ich dafür erleben, daß es Situationen gibt, in denen der Pfeil falsch aufgebaut ist. Wer es nachverfolgen möchte: aus der Ziegelstraße Richtung Günzstraße / St. Benno-Gymnasium. An dieser Kreuzung darf nur nach rechts abgebogen werden, im Bereich der Kreuzung ist dies eine Einbahnstraße.

Und so stand ich an dieser Ampel und wartete und wartete. Ich wollte auch nach rechts. Irgendwann befuhr schon die zweite Straßenbahn die Kreuzung, es wird nicht grün. Die Ampel selber steht an einem dunklen Punkt, so konnte ich auch keinen Grünen Pfeil erkennen. Als dann wieder zwei Phasen vorbei waren, bin ich doch zurück – und sehe doch ganz dunkel den grünen Pfeil schimmern – und in diesem Moment wurde mir klar: diese Ampel wird nie grün.

Da der grüne Pfeil keine Pflicht zum Abbiegen bedeutet, ist das Schild falsch. Ein Stop-Schild wäre in diesem Fall korrekter.

Gute Nachrichten aus Pirna (René, 31.12.2009)

Auch wenn aus meiner Heimatstadt Pirna in der Vergangenheit eher negative Schlagzeilen publik wurden, so sollte man auch gute Botschaften verstreuen: bei der Bürgermeisterwahl in Pirna verlor die CDU 50% Stimmanteil – binnen eines Jahres. Notwendig wurde diese Wahl, weil der bisherige Bürgermeister zum Sächsischen Innenmister berufen wurde. Und so landeten sie dieses Jahr nur mit 14,5% auf den dritten Platz. Eine Nachwahl wird es zwar noch geben, da der Erstplatzierte der Freien Wähler nur 45% erlang. Wenn das kein Weihnachtsgeschenk für Pirna war...

Presse/Blogs:

Stromabrechnung (René, 23.12.2009)

Obwohl wir 7,3% weniger Verbrauch hatten, zahlen wir dafür 6,4% mehr. So ist das halt im zweiten Jahr nach einem Anbieterwechsel.

Abgebloggt... (René, 20.12.2009)
Die ZWS in n-tv (René, 14.12.2009)

Aus aktuellem Anlaß: in der morgigen Sendung »Ratgeber – Steuern & Recht« wird unter anderem meine Homepage zur Zweitwohnungsteuer präsentiert. Ihr dürft also gespannt sein.

Ausgestrahlt wird es 18:35 (bzw. Wiederholung am Mittwoch um 15:15 Uhr) auf n-tv.

Die Dauerbaustelle (René, 01.12.2009)

Ich hatte ja vor einiger Zeit noch ein Was-ist-das-Bild reingestellt, aber irgendwie vergessen, es noch aufzulösen. Und zwar ging es um das hier:

Nunja, es wurde soweit schon richtig erraten: es ist ein Gerüst. Die Story, die das Bild ausdrücken sollte, wurde auch schon richtig erraten: die Rückwand einer großen Werbetafel.

Großflächige Außenwerbung an Gebäuden ist i.d.R. verboten. In Berlin wollte man kulant sein. Nun darf man bei Baumaßnahmen die Gerüste verkleiden und darauf auch großflächige Werbung bauen – es ist ja nur temporär.

Und die Konsequenz? Nun häufen sich die Baugerüste, deren Zweck einzig und allein der Werbeträger ist. Und genau so eine Bauatrappe war auch das Bild vom Leipziger Platz:

Leipziger Platz

Dresdner Striezelmarkt (René, 01.12.2009)

In der letzten Woche hat der 576. Dresdner Striezelmarkt eröffnet. Auch wenn die Organisatoren wir jedes Jahr ein Jahr hinterherhinken – zumindest wenn man das Eröffnungsjahr 1434 zu Grunde legt. Übrigens auch nicht der älteste Markt in Deutschland, der Wenzelsmarkt in Bautzen ist genau 50 Jahre älter.

Im Vorfeld hörte man bereits viel, was man alles dieses Jahr neu machen will – und so ist der diesjährige durchaus einmal eine Diskussion wert.

Das erste, was auffällt: die Anordnung der Stände. Die neue Aufteilung ist zwar auf den ersten Blick unpraktisch, man kann ihn nicht mehr systematisch Reihe für Reihe abgehen. Das könnte zu gewissen Orientierungsproblemen führen, wenn man bestimmte Stände gezielt aufsucht (5. Reihe, 7. Stand auf der linken Seite – das klappt nun nicht mehr). Aber die Anordnung hat doch etwas interessantes: es entstehen viele kleine Plätze im Inneren des Marktes, eben Marktplätze. Es ist in diesen Bereichen auch viel mehr Luft.

An der Auswahl der Stände hat sich nicht viel geändert, auch am Sortiment nicht. Ich habe noch zwei Marktfrauen in Erinnerung: »Dein Stand sieht auch dieses Jahr gleich aus.« Vielleicht ist es mir vorher nicht so aufgefallen, aber es gibt ein starkes Nord-Süd-Gefälle: im Nordwesten gibt es eher Waren, im Südosten verstärkt Freßstände.

Die Nachteile des Marktes resultieren vor allem aus der Neugestaltung des Platzes. Der Pylon ist bisher schon umstritten gewesen. Für einen Weihnachtsmarkt ist so ein Flutlichtmast ein wahrer Standortnachteil. Zudem konkurriert dieser nun mit dem Weihnachtsbaum. Der Eingang in der Mitte der Straßenseite ist durch einen begehbaren Schwippbogen dekoriert – echt nette Idee. Doch geht man dadurch, ist man direkt auf der Treppe zum Parkhaus (Ja, der Altmarkt wurde untertunnelt).

Ein Wurstverkäufer regt sich über das Gesundheitsamt auf. So darf er nun – nachdem er die Wurst mit seinen Händen aus der Kiste geholt hat, noch eine kleine Folie drüber legen. Zudem dürfen solche Stände nicht mehr mit Kanister auskommen, sie brauchen nun unbedingt einen Wasseranschluß. Für 150 Euro.

Putzig ist auch ein Gewürzeverkäufer (relativ weit im Nordosten des Marktes). Laßt auch nur im Entfernten nur das böse Wort Geschmacksverstärker fallen. Ja, Mononatriumglutamat. Ist in einigen seiner Gewürzmischungen enthalten. Ihr bekommt einen Dialog aufgebrummt, wie man ihn besser nach einem Verkäufertraining nicht besser herunterbeten kann. Hätte man ihm lieber mal Verkaufstaktit beigebracht, damit er dann diejenigen ohne in den Vordergrund hebt.

Soweit ein kleiner Eindruck vom diesjährigen Striezelmarkt.

SPIEL 2009: Was sonst noch auffiel (René, 17.11.2009)

Keltis war zum Spiel des Jahres 2008 gekürt worden – doch leider hielt die Begeisterung nicht dauerhaft an. Dieses Problem scheint man nun mit einer Erweiterung ausbalancieren zu wollen. Dazu bin ich nicht mehr gekommen.

Etwas enttäuscht war ich vom Messeauftritt der Lookout-Games. Letztes Jahr überzeugten sie mit Agricola – und mit Le Havre sowie der Agricola-Erweiterung »Die Moorbauern« hätten sie sicher auch wieder Leute überzeugen können. Das Problem bei beiden Spielen ist: ein Durchlauf kostet viel Zeit (doch die sollte man auf der Messe doch haben?). Zum Glück hatte ich vorab schon mal Le Havre testen können – und es ist der perfekte Nachfolger von Agricola. Ähnlich komplex und vielseitig, man erkennt die Handschrift des Erfinders wieder – doch irgendwie auch wieder anders. Die Moorbauern-Erweiterung wurde zur Messe angepriesen und auch hier klingen viele Ideen recht sinnvoll. Aber 25 Euro für eine Erweiterung ist aber auch ein stolzer Preis. Vertrieben wurden dazu neue Spielsteine in neuen Farben. Hier könnte man meinen: ok, wer nun unbedingt Spielsteine in Lila oder Gelb haben möchte ... aber der interessantere Aspekt ist: man plant Regelerweiterungen, damit das Spiel auch mit sechs oder sieben Spielern spielen kann.

Taurus von LudoArt sieht von weitem interessant aus – auch wenn einem die Spielregeln und der Sinn nicht sofort erschließen. Doch das edle Spiel in der edlen Holzbox hat mit 149 Euro auch einen stolzen Messepreis (hier ist es kurz erklärt)

SPIEL 2009: Finca (René, 15.11.2009)

Finca ist ein leichtes, gut illustriertes Spiel für zwei bis vier Spieler für Zwischendurch, welches nicht sehr viel Konzentration erfordert, aber trotzdem gewisse strategische Komponenten enthalten sind. Wir befinden uns auf Mallorca und sind für den Handel mit dem heimischen Früchten verantwortlich. So beschaffen wir uns Früchte und liefern diese an die Gemeinden aus.

Finca

Auf dem Windrad besorgen wir uns Früchte (Die Anzahl der Spieler vom Startfeld zeigt uns an, wie weit wir dürfen. Die Anzahl der Personen auf dem Zielfeld, wie viele Früchte wir bekommen). Und in den zehn Kommunen zeigen die Bedarfe. Man benötigt Eselskarren, mit denen man ausliefern kann. Zudem gibt es Zusatzkarten, die einen das Spiel erleichtern. Wenn eine Kommune genüg Früchte hat, wird die Finca errichtet. Je nach Anzahl der Spieler wird das Spiel zwischen der vierten und sechsten Finca beendet.
Das Spiel hat zudem eine Regel, daß alle gehorteten Früchte zurückgegeben müssen, wenn der allgemeine Vorrat erschöpft ist. Diese ist interessant, kommt jedoch kaum zum Einsatz.

Gewonnen hat der, der die meisten Punkte hat. Jede ausgelieferte Frucht ist ein Punkt. Hinzu kommen Punkte für bestimmte Kriterien (die meisten Zitronen, ...), Serien (Auslieferung von Paketen mit 1 bis 6 Früchten) und nicht genutzte Bonuskarten.

Insgesamt ein nettes Spiel für Zwischendurch, das keine allzu hohe Konzentration erfordert.

Varianten: die Früchte auf dem Windrad kann man so positionieren, daß diese recht unregelmäßig verteilt sind. Zudem wäre das Spiel zu fünft auch interessant, vor allem, da dann die Rohstoffe eher erschöpft sein könnten.

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