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Großer Blumenkübel zerstört

Die Chinesen können aufatmen, deren Reissäcke brauchen wir nicht mehr, seit dem in Neunkirchen der große Blumenkübel zerstört wurde:

NEUENKIRCHEN Fassungslos waren die Bewohner des Antoniusstift, als sie am Dienstagmorgen vor die Tür sahen: Einer der zwei Blumenkübel vor dem Eingang des Altenheimes wurde umgestoßen und lag zerbrochen vor dem Eingang.

Nun ist die Love Parade erst mal vergessen. Ex-Innenminister Schäuble wird die Einführung von RFID-Chips an Blumenkübeln verlangen, welche gleich an den neuen elektronischen Personalausweis gekoppelt werden können — und auch nur jede Person erfaßt werden kann, die nur in 10 Meter Entfernung an einen Blumenkübel vorbeiläuft. Die Engländer dagegen lösen traditionell solche bitteren Erfahrungen mit Videoüberwachung:

Schokolade aus dem anderen Ende der Welt

(Der Beitrag sollte bereits schon vor einem Jahr hier erscheinen, naja spät, aber nie! Foto gibt es leider auch nicht davon.)

Bei der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk bin ich irgendwann in dem Weblog eines anderen Renés gelandet und fand einen Artikel über die Whittakers Kiwi Schokolade.

Ich hätte vorher nie geglaubt, daß es so etwas gibt — irgendwo am anderen Ende der Welt in Neuseeland. Macht ja nichts, dafür scheinen die Erdbeerschokolade kaum zu kennn. Also forderte ich die globale Welt einfach mal heraus und importierte so eine Tafel.

Einen Versandhandel findet man schnell: shopnewzealand. Bezahlung macht bei so etwas dann nur mit Kreditkarte Sinn. Das Porto für diese Entfernung hat den Warenwert praktisch verdoppelt. Und es ist scheinbar nahezu linear mit dem Gewicht. (2 Tafeln betragen knapp das doppeltes Porto). Die Lieferzeit betrug dann fünf Werktage. Und dann war eine Tafel Schokolade um die halbe Welt gereist. Über die Ökobilanz darf man dabei nicht denken...

Nunja der Geschmack? Die Schokoladenkonsentenz ist wie ganz normale Vollmilchschokolade. Sie sticht nicht heraus, kann sich mit Ritter Sport und Co jedoch vergleichen. Die Kiwis waren in Form von kleinen kandiertenm fruchtigen Stückchen in der Schokolade integriert. Daß es nun ausgerechnet Kiwi war, mußte man erahnen oder der Zutatenlisten entnehmen. Interessant war es trotzdem.

(Mittlerweile gibt es auch hier Kiwischokolade in den Regalen — allerdings nicht in dieser Form, sondern in Form einer Creme. Kann man mögen, muß man aber nicht).

Bildlizenz: CC, Quelle

Kurzzeitschaltuhr - gesucht!

Nachdem ich nun schon drei Elektronikmärkte abgesucht habe (natürlich online, bei einem dann auch telefonisch nachgehakt) will ich noch nicht aufgeben.

Ich will eine Zeitschaltuhr für die Steckdose, die für eine eingestellte Zeitspanne X (z.B. 8 Stunden) die Stromzufuhr unterbricht. Das kann am einfachsten ein Drehschalter sein (so wie bei einer Eieruhr).

Hintergrund: wenn man spät abends die Waschmaschine befüllt, soll sie erst morgens starten. Damit man die Wäsche früh zum Frühstück aufhängen kann. Es gibt Waschmaschinen, die so etwas integriert haben. Die alte hatte es, die neue nicht. Und nun vermisse ich diese Funktionalität.

Ich will keine 96 Minischalter (also je Viertelstunde) für einen täglichen Turnus einstellen (dann müßte man es jedes Mal ausschalten). Ich will auch nicht am Stromkasten rumfummeln müssen.

Kennt da jemand irgendetwas, was diesen Zweck erfüllt?

Ungewöhnliche Pizzasorten

Da kam die Mitbewohnerin mal mit übrig gebliebenen Pizzaresten an. Auf den ersten Blick sah es aus wie gelber Paprika und Wiener. Doch der zweite Blick machte deutlich: da waren Pommes auf der Pizza. Aber das dürfte den schlechten Geschmack um Wellenlängen übertrumpfen: Pizza Backbord — mit echten Fischstäbchen (Danke, Nini)!

Das optimale Sandwich

Und das ist sie nun: die Formel zur Bestimmung der Dicke der Käsescheibe für das optimale Sandwich:

Und daran haben nun britische Wissenschaftler eine Weile getüftelt, um eine Formel mit neun unbekannten Parametern aufzustellen. Neun Parameter, bei denen jeder sicher einen eigenen Geschmack. Der eine mag Majo, der andere Tomaten, die Art und Stärke des Brotes etc. Besonders schwer dürfte sich die Stärke der Butter ermitteln lassen. Und passend dazu gibt es das Cheddarometer, mit dem man aufgrund ein paar Fragen sich das optimale Sandwich zusammenstellen kann.

Mitbewohner gesucht (auf VOX)

In der WG, in der ich wohne, werden zur Zeit zwei Zimmer frei — so kann man es auch in verschiedenen WG-Börsen finden. Und so erhielt ich in dieser Woche einen Anruf (Vorwahl Köln), in dem ein Herr sich nach dem Stand der beiden Zimmer erkundigte. Als ich ihm sagte, daß eins bereits vergeben sei, meinte er schade. Er hätte da zwei nette Damen, die sich die Zimmer anschauen würden. Auf meine Rückfrage, warum die Frauen nicht selbst aktiv werden, meinte er, er mache eine Reportage für VOX mit dem Titel »Mitbewohner gesucht«. Es ist ja toll, für welche alltäglichen Situationen es heute Dokumentationsreihen gibt, wie man der Homepage entnehmen kann, mittlerweile Folge 64.

Als sich das Gespräch dann dem Ende neigte, fragte der Herr noch einmal nach, ob man nicht die WG-Suche etwas »faken« könnte. Also so tun, als seien noch zwei Zimmer zu haben. Natürlich könnte man für die WG-Kasse einen kleinen Obolus als Aufwandsentschädigung bekommen.

Etwa eine Stunde später hatte ich noch einen Anruf, diesmal erkundigte sich eine Frau, ob wir noch die Zimmer für zwei nette Frauen zu vergeben hätten.

Zeitgemäße Müllentsorgung!

In Pirna wechselte vor kurzen die Abfallentsorgung — und damit auch die Mülltonnen. Früher stand hier mal ne Hand voll große Tonnen:

Nun stehen da bis zu 48 kleine schwarze Mülltonnen. Ja, für jede Wohneinheit eine. Und wer will, darf seine nun auch im Keller bunkern (deshalb sieht man da nicht 48). Ich möchte nicht wissen, wie lange dafür nun das Müllauto zum Leeren benötigt. Aber dafür kann nun alles personengenau abrechnen. Wunderbarer wirtschaftlicher Fortschritt.

Und die blauen Tonnen dahinten und rechts außerhalb des Bildes sind für Papier. Für jede Wohneinheit eine halbe (Zum Vergleich: früher gab es einen großen Papiercontainer), das macht noch mal 24. Papier wird zwar nicht abgerechnet, aber egal. Nun fehlen nur noch die Weiß-, Braun- und Grünglascontainer — und vom Wiesenstück vor dem Wohnblock bleibt nicht mehr viel übrig! Schildbürger, wir kommen!