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Urteil gegen heise

Nach Ansicht der Münchener Richter hat heise online durch das Setzen des Links auf die Eingangsseite der Unternehmenspräsenz vorsätzlich Beihilfe zu einer unerlaubten Handlung geleistet und hafte daher als Gehilfe gemäß § 830 BGB wie der Hersteller selbst.

Und nun verklagen wir alle Baufirmen für Brücken und Hochhäuser. Sie leisten Beihilfe zum Selbstmord — und die ist genauso in Deutschland verboten! (vgl. heise)

Bisherige Kommentare (6)

Kommentar von Pablo

Selbstmord ist nicht verboten? Abgesehen davon, dass mir nichts mehr passieren kann, weil ich tot bin, aber ich dachte, das wäre verboten.

Na ja, die Anklage gegen heise.de ist ja absolut lächerlich...

Kommentar von René

es ist nicht nur die Anklage (klagen kann man viel), es ist das Urteil!

Und wie oben schon erwähnt: es geht um die Beihilfe. Schließlich verklagen die ja nicht den Herrsteller der Software.

Kommentar von Matthias

Ich denke, das Problem entsteht vielfach (neben dem Druck der Lobby) durch die Unwissenheit der Richter. Zwar haben viele Richter ihre Berater doch ist ein Richter immer noch sein eigener Herr und muss sein Urteil letztlich selbst fällen. Wenn ich mir das Durchschnittsalter der Richter am BVG anschaue (Jahrgang 193x und 194x kommen zumindest im 1. Senat sehr häufig vor) ist das auch kein Wunder. Netzwerke sind für die doch in erster Linie die Gruppierungen von Leuten, die gemeinsam organisiert auf die Strasse gehen und gegen alles mögliche und unmögliche demonstrieren.

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