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Homepage von René Pönitz

Verfolgung von Geldscheinen

Vielleicht erinnert sich noch jemand an Radioaktionen wie »100.000 Mark für 10«, wo der Radiomoderator Nummern von Geldscheinen vorgelesen hat — und man dann anrufen konnte und mit etwas Glück einen Blumentopf gewann. So was ähnliches gibt es nun auch bei Eurobilltracker. Man gibt einen Geldschein ein — und kann sehen, wo er zuvor schon einmal war bzw. wird informiert, wenn er von einem anderen Mitglied entdeckt wird. Nichts, was die Welt wirklich braucht, aber interessant ist es schon, wie Geldscheine durch die Welt reisen (vgl. klog)

Verstaatlichung der Bahn

Während hierzulande die Debatte läuft, wie man am besten die Deutsche Bahn privatisiert — und das in einer Form, bei der keiner mehr so richtig weiß, wer welche Position überhaupt vertritt (mal von Mehdorn abgesehen), verstaatlicht man in diesen Tagen die Bahn in Neuseeland 15 Jahre nach dessen Privatisierung wieder.

Es ging einfach nicht so wie erwartet. In den Zeitungen liest man von einer »schmerzliche Lektion«. Neuseeland zahlt für den Rückkauf mehr als das 1,5 fache (wobei das nach 15 Jahren durchaus ok ist, das entspricht einer Kapitalanlage von 3 Prozent). Teurer wird es wohl bei der Sanierung eines maroden Eisenbahnnetzes werden. Ob sich die große Koalition noch mit den dortigen Problemen befassen und ggf. Rückschlüsse ziehen, ehe man Nägel mit Köpfen macht?

Abgebloggt...

Vom Brückengegner zum Kriminellen

Sachsens Justizminister Geert Mackenroth (CDU):

Weit über die wirtschaftlichen Schäden hinaus ist das ein Klima, das rechtsstaatlich nicht hinnehmbar ist. Da stellt sich die politische Frage: Tragen manche Brückengegner eine Mitverantwortung für den schleichenden Übergang vom friedlichen Protest zur Kriminalität?

Es ist ein gelungenes Experiment, sich mit einer völlig verfehlten Polemik selber ins Kreuzfeuer zu setzen (Quelle: Dresdner Neuste Nachrichten, 8.5.).