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Homepage von René Pönitz

Kommentar von René

Nach 10 Tagen teilt die Bank folgenden Beitrag:

vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik hinsichtlich der Oberfläche und Menüführung unserer SB-Geräte.

Gern gebe ich Ihre Anregung an die zuständige Fachabteilung zwecks Prüfung und ggfs. Umsetzung weiter.

Ich bin gespannt, ob es auch inhaltliches Feedback gibt – und ob ich es an den Geräten bemerke.

Kommentar von René

Das habe ich mir auch gedacht. Die Wortendung “haltig” suggeriert zumindest mir, dass es auch andere Bestandteile geben müsste. Wenn ich Kaffeepulver kaufe, sagt ja auch keiner “Achtung, Kaffeehaltig”.

Das könnte man vielleicht für die 80/20-Schokolade von Zotter anwenden, die zu 80% aus Kakao und zu 20% aus Milch besteht, aber eben ohne Zucker.

Kommentar von Der Influencer

Mag sein, dass ich da zu einfach denke, aber…

Könnte man nicht einfach “Kakaohaltige Lebensmittelzubereitung” auf die Verpackung schreiben und die Leckerei dann trotzdem mit 7% Umsatzsteuer verkaufen? Oder ist irgendwo spezifiziert, dass auch kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen nicht zu 100% aus Kakaoerzeugnissen bestehen dürfen?

Kommentar von Dieter Hofmann

Guten Tag, wir wohnen in Niederschöneweide und müssen täglich zur Arbeit nach Moabit (meine Frau) bzw. Schöneberg – ich. Wann immer es geht, neben wir die S-Bahn. Zuweilen muss es aber auch das Auto sein, vor allem, wenn meine Frau pünktlich als Gerichtsdolmetscherin zum Gericht erscheinen muss. Auf die S-Bahn ist ja leider kein Verlass. Schon jetzt ist es nur erschwert und mit häufigen Staus möglich, vom Südosten in die Stadtmitte oder nach Moabit zu gelangen.
Durch die neue Anschlussstelle der Autobahn am Treptower Park wird sich dies nicht verbessern.
Die schlechte Verkehrsanbindung stellt schon jetzt einen wesentlichen Standortnachteil für alle in Köpenick und Umgebung Wohnenden dar.

Wie kann man da nur auf die Idee kommen, ein zusätzliches Nadelöhr zu schaffen und auch die Durchlässigkeit der Puschkinallee in Frage zu stellen.
Berlin ist keine Kleinstadt. Die vorgeschlagenen Konzepte helfen nur denen, die privilegiert in der Stadtmitte oder in der Nähe des S-Bahn-Rings wohnen.
Alle anderen werden weiter an den Rand gedrängt und durch eine solche Politik nicht vertreten.

Kommentar von René

Danke für deine Anregung. Ich habe den Text einmal verändert. Ich bin aber nur zum Teil bei dir.

Ich hatte konkret die Abstimmungsbroschüre zum Volksentscheid im Auge, in der die Fraktionen (nicht Parteien) unterschiedlich viel Platz bekommen. Das sehe ich nach wie vor unkritisch, denn hier soll ja vor allem die Träger der Volksinitiative Platz bekommen und sich ausdrücken können. Da aus einer Partei mehrere Fraktionen und umgekehrt werden können, würde es sonst auch darüber zu Verfälschungen kommen. Das könnte auch die Laternen betreffen – denn Hauptaugenmerk ist und bleibt die Initiative und diese darf ja auch plakatieren.

Nichts desto trotz dürfte es sicherlich noch andere Beispiele finden lassen…

Was nur, und das würde ich dennoch klar abtrennen, ein ultimatives NoGo ist, wenn es auf die Wahl und Zusammensetzung der Folgeperiode geht.

Kommentar von Werner

Auch innerhalb der Legislatur lässt sich eine Ungleichbehandlung der Parteien nicht rechtfertigen. Gerade bei Volksabstimmungen geht es doch darum, Entscheidungen der starken Parteien durch das Volk zu korrigieren.

Absicht des Gesetzgebers ist ganz klar die Stärkung der starken Parteien, beschlossen durch eben diese starken Parteien. Wenn man dieser Regelung unbedingt etwas positives abgewinnen will, dann kann man sagen, es dient der politischen Stabilität. Man kann aber auch sagen, es führt zur Verkrustungen der Verhältnisse. Die Altparteien haben sich den Zugriff auf die Futtertröge der Demokratie dauerhaft gesichert. (Der Begriff “Altpartei” wurde von den Grünen geprägt, als sie selber noch keine Altpartei war.)