Kommentar von Thomas
Es ist traurig … vor allem die Aussicht, dass sich die Situation auf absehbare Zeit nicht bessern wird …
Zur Skandinavien-Reise 2019, zur Weltweise 2018 und zur Nordsee-Radtour 2015
Es ist traurig … vor allem die Aussicht, dass sich die Situation auf absehbare Zeit nicht bessern wird …
Lieber René,
als Vorstandsmitglied des ADFC Hamburg bin ich doch reichlich irritiert über Deine Aussage: “Umso fragwürdiger liest sich das Statement des ADFC , welches Schutzstreifen nicht als Notlösung toleriert, sondern diese ausdrücklich begrüßt.”
Es werden ausdrücklich Radverkehrsanlagen an der Stelle begrüßt, weil derzeit gar keine vorhanden sind. Dadurch fahren immer wieder Radfahrende auf dem Gehweg, was ein reales Problem darstellt. Im weiteren Verlauf wird sich dann aber kritisch über die Ausführung der Schutzstreifen in der Dooringzone der Fahrzeuge geäußert.
Da Du als Mitglied des ADFC Hamburg selber regelmäßig bei den Sitzungen der Bezirksgruppe Nord dabei bist, weißt Du über die kritische Diskussion um Schutzstreifen bzw. diese spezielle Maßnahme. Wie Du selber schreibst, ist es kein großer Wurf, sondern eine Minimallösung. Darüber sind wir uns beim ADFC Hamburg einig. Die an der Stelle aber immer noch besser ist, als gar keine Radinfrastruktur.
Es bleibt für mich daher fragwürdig, wie Du – trotz aller Dir zur Verfügung stehenden Informationen – zu der eingangs zitierten Wertung kommst.
Mit vereinsfreundlichen Grüßen
Florian
Hallo René, ich fahre seit 20 Jahren die Jarrestrasse mit dem Fahrrad entlang. M.E. ist es wichtig, die Strasse von den parkenden Autos, z.T. auf der Strasse, zu entlasten.
Diese machen es unübersichtlich, weil auch überall Fussgänger kreuzen. Übergänge zwischen den Bereichen wo Geschäfte sind, ist sicherlich eine erforderliche Massnahme, genügen aber nicht.
Es werden regulierte Parkflächen (Parkhäuser) benötigt, wo Anwohner ihre Autos lassen können. Leider nimmt die Zahl der gemeldeten PKWs in Hamburg stetig zu, daran muss insgesamt gearbeitet werden. Stichwort: Verdichtung!
Auch fällt auf, dass die Busse z.T. in beiden Richtungen zur selben Zeit fahren, daher die Strasse “verstopfen”.
Vielleicht lässt sich am Fahrplan etwas drehen..Die neuen Buslinien 17 / 18 scheinen mir in unserem Bereich auch nicht wirklich ausgelastet, wenn auch gut frequentiert. Müssen es lange Busse sein? Danke f.d. Kenntnisnahme
Zum einen: dieser oben abgebildete Holzteller wird seit dem Umzug leider nicht mehr verwendet. Wenn ihn jemand haben möchte (inklusive Boden, …): gerne (Standort Hamburg, Versand sinnlos)
Den Teller von Ikea hatte ich damals mit in meinen Überlegungen einbezogen, aber verworfen. Der ist nur 39cm groß, ferner ca. 4 Zentimeter hoch. Ich habe ja 76cm gebraucht, also fast den doppelten Durchmesser. Also die vierfache Fläche. Damit auch locker mehr als das vierfache Gewicht, was du drauf stellst (Eher noch mehr, denn bei einem Drehteller stellt man in der Regel nichts direkt an den Rand, durch diese Gardinenleistenkante war das aber mit dieser Lösung möglich. Zudem wiegt auch noch die zusätzliche Platte). Und wenn dann noch einseitige Belastung dazukommt…
Soll heißen: ich weiß es nicht, mein Bauchgefühl für Statik hatte kein gutes Gefühl dabei. Zudem auch Zweifel, dass Ikea das Scharnier da deutlich über Durst einsetzt.
Und ich war auch eher übervorsichtig – und daher auch das mit den seitlichen Führungsrollen (die ja auch Last mitnahmen).
Handwerklich dürfte das Ikea-Ding aber einfacher zu lösen sein. Du größte Krux wird auch hier sein, den Teller mittig zu befestigen.
Ich suche nach genau einer solchen Lösung, habe nur keine handwerkliche Kenntnisse. Meinst du, es wäre machbar? Mein bisheriger Plan war der Holzdrehteller von Ikea zu kaufen und eine größere Platte drauf zu kleben. Ich befürchte aber, dass es nicht stabil genug ist für Konserven. Ich verwende Gläser.
Ich habe mir deinen Artikel mal durchgelesen, und er beschreibt genau die Probleme, die ich in Hamburg auch beobachte. Verkehr wird dort nicht in Knoten gedacht und Verkehrssysteme nicht zusammen gedacht. Ich kritisiere auch, dass an der Stadthausbrücke, die U-Bahn die S-Bahn unterquert, ohne dort zu halten. Insbesondere hier sollte zwingend ein Umstieg entstehen. Beim Baumwall vielleicht sogar ebenso. Die Tramophobie der Hamburger verstehe ich bis heute nicht. Hamburg ist die größte Stadt Europas, die ohne Straßenbahn auszukommen glaubt. London und Paris haben wenigstens Straßenbahnen in den Außenbezirken wieder eingeführt und wollen diese sogar weiter ausbauen. Ich werde dazu zeitnah mal ein Video auf YouTube machen.
@Bernd: Ich würde hier mal beim Verein fragen. Die sind einerseits vor Ort und befassen sich genau mit der Geschichte des Areals. Und wenn, dann dürften die wohl am besten vermitteln können.
In eigener Sache: Ich war 2023 noch einmal vor Ort und habe mir das Gelände angeschaut.
Hatte auch die “Ehre” in diesem Kinderhein zu leben.
Auch mein Bruder Joachim Wande kam später in dieses Heim.
Leider kann ich ihn nicht finden und habe auch keinen Kontakt zu ihm.
Vielleicht erinnert sich ein Mittleser an ihn
oder hat einen Tip für mich.
Kfechter@gmx.de
Die Jahre in diesem Kinderheim gehörten für mich zu den schönsten!
Vielen Dank für den Kommentar.
Ist das eine Zustimmung für diese Ideen – oder fehlt dir auch in diesen Ideen noch weitere Verbindungen.
Ich finde hamburg brauch wirklich mehr Verbindungen nördlich der Alster