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renephoenix.de

Homepage von René Pönitz

Kommentar von Leif von Speyer

Ich habe mir deinen Artikel mal durchgelesen, und er beschreibt genau die Probleme, die ich in Hamburg auch beobachte. Verkehr wird dort nicht in Knoten gedacht und Verkehrssysteme nicht zusammen gedacht. Ich kritisiere auch, dass an der Stadthausbrücke, die U-Bahn die S-Bahn unterquert, ohne dort zu halten. Insbesondere hier sollte zwingend ein Umstieg entstehen. Beim Baumwall vielleicht sogar ebenso. Die Tramophobie der Hamburger verstehe ich bis heute nicht. Hamburg ist die größte Stadt Europas, die ohne Straßenbahn auszukommen glaubt. London und Paris haben wenigstens Straßenbahnen in den Außenbezirken wieder eingeführt und wollen diese sogar weiter ausbauen. Ich werde dazu zeitnah mal ein Video auf YouTube machen.

Kommentar von Bernd Grundmann

Hatte auch die “Ehre” in diesem Kinderhein zu leben.
Auch mein Bruder Joachim Wande kam später in dieses Heim.
Leider kann ich ihn nicht finden und habe auch keinen Kontakt zu ihm.
Vielleicht erinnert sich ein Mittleser an ihn
oder hat einen Tip für mich.

Kfechter@gmx.de
Die Jahre in diesem Kinderheim gehörten für mich zu den schönsten!

Kommentar von cegorach

Wenn die Band halt ziemlich ununterbrochen “erfolgreich” (wie auch immer man das definiert) weiter macht, funktioniert das eher.

Dann hast du Fans von $Band mit $Frontmann1. Teilweise finden die auch $Frontmann2 gut. Andere sind eher Fans der neueren Sachen unter $Frontmann3, hören aber auch mal nen Klassiker mit $Frontmann1?

Anderer Ansatz: Genau genommen gibt es das Konzept schon in der Praxis ewig – bei Chören und Orchestern. “Niemand” kennt den Namen des Tenors der da im 3. Lied ein Solo gesungen hat, aber der Chor bleibt in Erinnerung und evtl. gar über Jahrhunderte bestehen.

Thomanerchor gibt’s schon 800 Jahre, Aachener Domchor schon 1200 Jahre.

Zugegeben sind da Komponist und Interpret stärker getrennt als bei heutigen Bands.

Kommentar von René

Danke für den Kommentar.

Zweckentfremdung hat mehrere Gesichter. Leerstand ist auch eine Form, ja. Aber die wollte ich hier bewusst außen vor lassen. Hier gibt es den Leerstandsmelder – und wenn ich die Statistiken sehe, wird es auch sporadisch genutzt.

In Bezug auf Zweckentfremdung durch Ferienwohnung deckt sich also dein Eindruck.

Kommentar von Berno

Hmm, vielleicht jetzt:
In meinem Quartier (HH-Horn), gute ÖPNV-anbindung, gab es vor 1 Jahr ca. 20 Airbnb angebote. Jetzt gibt es noch eines.

Andererseits stehen aktuell etwa drei Häuser leer, mit einer Eigentümerin habe ich gesprochen: sie wohnen auf einer Doppelparzelle in einem Haus, das andere hat die indessen verstorbene Mutter bewohnt. Sie sind selber alt und wollen nicht vermieten und es auch nicht selber nutzen.

Wenn sie versterben oder ins Altersheim gehen, werden die Erben die beiden nebeneinander liegenden Häuser verkaufen. Dieses Haus steht indessen seit einem Jahr leer und wird vielleicht noch jahrelang leerstehen.

Ein anderes Haus (50er) stand fast zwei Jahre leer, es wurde dann verkauft, abgerissen und durch durch zweu (sehr hochwertige) Kaufobjekte ersetzt.

Mein Eindruck hier ist: das Zweckentfremdungsverbot hat das airbnb-Geschäft ziemlich gekillt. Das führt aber nicht notwendig zu mehr Wohnraum. Eine Menge Wohnraum ist jedenfalls hier (viel Wohnbebauung aus den 60ern, viele alte Eigentümer) wegen Vererbung ungenutzt.

Vielleicht wären flexiblere Regelungen für Kurzzeitvermietungen ein wirksames ergänzendes Mittel um der Wohnungsnot entgegen zu wirken.