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Homepage von René Pönitz

Softwarepatente, Musikindustrie und Pässe

Kommen Softwarepatente durch die Hintertür?

So dürften die Strafverfolger etwa in Abstimmung mit Rechtsanwälten künftig die Konten von Eltern einfrieren, deren Kinder sich illegal Musik im Internet heruntergeladen haben könnten.

Als ob der Satz noch nicht haarsträubend genug wäre, das letzte Wort sollte man sich besonders auf der Zunge zergehen lassen!

Und nebenbei: noch gibt es sie, die guten alten, biometriefreien Pässe. Aber vermutlich nur noch diesen Monat, als greift zu! Sie sind 5 oder 10 Jahre gültig und kosten wesentlich weniger als die Ausweise mit den »Schily-Bohnen«!

Die Antwort der CrimeStoppers

Ich habe die Organisatoren der CrimeStoppers-Aktion angeschrieben — und nach einer Woche auch eine Antwort bekommen, sie war 106 KB groß:

Reference : T34404/5
Thank you for your e-mail enquiry of 28/09/05 18:16:04
A reply is attached.

Die anschließende Word-Datei war kein Anhang, sondern direkt im Nachrichtentext codiert, ansonsten war — abgesehen von einer Virenmeldung, dem Disclaimer und der Ankündigung der Word-Datei nichts lesbares enthalten. Traurig, wenn so eine Antwort von einer offiziellen Stelle kommt!

Nachdem ich auf diese E-Mail geantwortet habe, wurde die E-Mail als unzustellbar abgewiesen. Dennoch erreichte mich eben endlich eine lesbare Antwort! Sinngemäß sagte sie nur aus, daß dieser Zettel mit der PIN sicher aufbewahrt werden soll.