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Homepage von René Pönitz

Die Qual der Wahl - Präsentationen

Um Präsentationen zu erstellen, gibt es mittlerweile mehr Möglichkeiten als OpenOfficeImpress bzw. deren proprietäres Äquivalent von Microsoft.

Die HTML-Welt

Mit der CSS-Eigenschaft page-break-before sowie einer kleinen Sammlung JavaScript lassen sich brauchbare Präsentationen machen. Neben dem klassischen S5 gibt es auch HTML Slidy vom w3c. Mit HTML lassen sich mehrere Darstellungen (projection, screen, print, ...) in einer Datei vereinen. Die Präsentation kann gleichzeitig auf die Homepage gesetzt werden und ist sauber strukturiert. Dafür sind HTML-Präsentation meist an eine Beamerauflösung gebunden, insbesondere bei Bildern (außer der Zoom funktioniert so wie bei Opera)

Die LaTeX-Welt

Es gibt einzelne Pakete, wie z.B. Powerdot, mit denen ebenso durchaus sehr gute Ergebnisse erzielt werden können. Mit Hilfe von PDFLaTeX erhält man die gesamte Präsentation im PDF-Format (zur Darstellung sollte man den Betrachter aus Single Page und Vollbildmodus stellen). Die PDF kann man beliebig vergrößern und die eingebundenen Elemente sind alle vektorbasiert abgelegt.

Es ist also die Qual der Wahl, welche Technologie die bessere für Präsentationen ist.

Die Datenerpressung der USA

Die USA befiehlt, die EU gehorcht — Wunderbar! Schlimmer hätte das Verhandlungsergebnis der Europäischen Union mit der USA in Bezug auf die Weitergabe der Passagierdaten nicht aussehen können. Das Urteil gab Hoffnung). Nun sollen trotzdem weiter fleißig personenbezogene Daten (u.a. Buchungsreevante Angaben, Anschriften, Kontoverbindungen, ...) übermittelt werden. Wer das nicht will, wird die USA meiden müssen — oder anders betrachtet: wer möchte schon dahin, wo man erst einmal grundsätzlich als Staatsfeind eingestuft wird.

Und wäre es nicht zu dem Abkommen gekommen, hätte wohl die USA erst einmal Landeverbot erteilt. Die Frage wäre eher, wie lange die USA es aushalten würde! Ob der europäische Gerichtshof es ein zweites Mal stoppen wird?

Siehe auch bei Martin Röll: Weitergabe von Flugpassagierdaten an die USA — kleiner Rückblick über die Datenweitergabe

Wir vertrauen Wahlcomputern nicht!

Der CCC hat zusammen mit der niederländischen Kampagne »Wir vertrauen Wahlcomputern nicht« Wahlcomputer der Firma Nedap (ja, genau diese Firma) analysiert — und die grundsätzliche Nichteignung bewiesen. Insbesondere die leichte und nicht nachweisbare Manipulationsmöglichkeit und die mangelhafte Sicherstellung des Wahlgemeheimnisses begründen die Forderung an die Regierung, ein vollständiges Verbot von Wahlcomputern umzusetzen. Weiter so, CCC!