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Der grüne Pfeil

Es mag sich auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung in einigen Gegenden dieses Landes noch nicht herumgesprochen haben, daß es in der Straßenverkehrsordnung den grünen Pfeil gibt, wie zum Beispiel in Hamburg:

In Dresden durfte ich dafür erleben, daß es Situationen gibt, in denen der Pfeil falsch aufgebaut ist. Wer es nachverfolgen möchte: aus der Ziegelstraße Richtung Günzstraße / St. Benno-Gymnasium. An dieser Kreuzung darf nur nach rechts abgebogen werden, im Bereich der Kreuzung ist dies eine Einbahnstraße.

Und so stand ich an dieser Ampel und wartete und wartete. Ich wollte auch nach rechts. Irgendwann befuhr schon die zweite Straßenbahn die Kreuzung, es wird nicht grün. Die Ampel selber steht an einem dunklen Punkt, so konnte ich auch keinen Grünen Pfeil erkennen. Als dann wieder zwei Phasen vorbei waren, bin ich doch zurück — und sehe doch ganz dunkel den grünen Pfeil schimmern — und in diesem Moment wurde mir klar: diese Ampel wird nie grün.

Da der grüne Pfeil keine Pflicht zum Abbiegen bedeutet, ist das Schild falsch. Ein Stop-Schild wäre in diesem Fall korrekter.

Gute Nachrichten aus Pirna

Auch wenn aus meiner Heimatstadt Pirna in der Vergangenheit eher negative Schlagzeilen publik wurden, so sollte man auch gute Botschaften verstreuen: bei der Bürgermeisterwahl in Pirna verlor die CDU 50% Stimmanteil — binnen eines Jahres. Notwendig wurde diese Wahl, weil der bisherige Bürgermeister zum Sächsischen Innenmister berufen wurde. Und so landeten sie dieses Jahr nur mit 14,5% auf den dritten Platz. Eine Nachwahl wird es zwar noch geben, da der Erstplatzierte der Freien Wähler nur 45% erlang. Wenn das kein Weihnachtsgeschenk für Pirna war...

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