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Brandmarkung von Mitarbeitern via RFID

heise: Firma markiert Mitarbeiter per RFID

Eigentlich ist es schon mehr als krank, was wieder einmal in den USA vor sich geht. Und wenn man selbst die gesamten menschenverachtenden Aspekte einmal ausklammert, ist das Vorgehen zudem äußerst sinnlos! Unter der Annahme, daß das System absolut sicher sei (was ebenso schon in Frage gestellt wurde) und sich die Chips nicht duplizieren lassen, bleibt eine Schwachstelle: Der Mensch! »Wie, der ist in ihrer Hand? Dann müssen wir sie eben aufschlitzen!«. Alternativ würde auch die Geiselnahme den Zugang ermöglichen. Aber es gibt sie auch: die naiven Menschen!

(Es ist vergleichbar mit Systemen, die Fingerabdrücke verwenden. Um z.B. ein Auto, welcher einen Fingerabdruck benötigt, starten zu können, könnten Diebe auch gleich einen Finger des Opfers abhacken — sofern man den bisherigen Besitzer nicht mitnehmen möchte. Man kann aber auch warten, bis man einen gut verwertbaren Fingerabdruck erhält.)

VeriChip bietet übrigens den Dienst VeriMed an, mit dem Chips zu den aktuellen Krankendaten eingepflanzt werden. Die US-Bürgerinitiative CASPIAN hat dazu einige Bedienungsanleitungen und Werbeprospekte veröffentlicht:

My husband has three coronary stents. If he´d brought to the hospital, I want to make sure they have the information they need to take the best care for him, Nancy P.

Wenn man dem Kommentar Glauben schenken darf, gibt es allerdings auch hierzulande Spinner. Hoch lebe der Fortschritt!

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