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Die Bebauung der Pirnaischen Vorstadt

In meiner alten Dresdner Wohnung in der Pirnaischen Vostadt (Zirkusstraße, Mathildenstraße, ...) waren die Keller sehr verwinkelt und hatten teilweise sogar Gewölbe gehabt. Und dabei stammen die dortigen Gebäude aus den 50er Jahren. Eine Erklärung fand ich nun in einem Reiseführer, welcher nicht nur die touristischen Ziele vorstellt:

Der Wohnungsbau begann 1951 an der Grunaer Straße und verlief in mehreren Etappen, die heute noch an den unterschiedlichen Bauweisen erkennbar sind. In diesem Wohnviertel spiegeln sich die geringen technischen Möglichkeiten der Bauindustrie in den 1950er Jahren wieder. Um die Kosten für den Abbruch der alten Hauskeller einzusparen, baute man die vier- bis fünfgeschossigen, sehr einfach gestalteten Häuser in einigem Abstand zur Straße. Davor, auf den alten Hausfundamenten, legte man breite Grünstreifen an.

Das erklärt dann auch, warum die Häuser — obwohl sie zur gleichen Zeit errichtet und eine einheitliche Fassade haben, völlig unterschiedliche Grundrisse im inneren hatten.

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