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Fragwürdige Berichterstattung bei der Fachschaftsratswahl

Liebe Sächsische Zeitung, ich habe selten so einen grottenschlechten Artikel gesehen, wie der am 22.11. über die Fachschaftsratswahlen an TU und HTW:

Die 19-jährige Jennifer** sieht bestimmte Schwachstellen im Bereich studentische Mit- und Selbstbestimmung. Als Erstsemester weiß sie noch recht wenig über den Hochschulbetrieb. »Unser Fachschaftsrat Vermessung und Kartografie ist mir völlig unbekannt. Ich kenne weder Mitglieder noch Kandidaten.« Bis wann sie sich hätte aufstellen lassen können, weiß sie ebenfalls nicht. Allerdings gesteht Jennifer** ein, dass sie sich nicht besonders informiert hat. Außerdem ist ihr der FSR nur ein einziges Mal zu Gesicht gekommen. »Statt fernab der Studenten und inaktiv zu sein, sollten die Fachschaftsvertreter sich um deren Aufmerksamkeit bemühen.«

Wunderbar, sie haben von der Bild-Zeitung gelernt! Keine Frage, da reicht meistens auch nur eine unqualifizierte Aussage zu, um polarisierend zu berichten!

Liebe Jennifer**,

leider kann auch ein FSR nicht jedem hinterrennen, aber etwas Eigeninitiative sollte schon da sein!

** Name von mir geändert!

Bisherige Kommentare (6)

Kommentar von René

Ich hatte erst den vollen Namen übernommen, bis mir klar wurde, daß eigentlich diese Studenten so viel gar nicht dafür kann. Insbesondere wird sie mit ihrer Äußerung sicher nicht geahnt haben, daß die SZ damit einen Fachschaftsrat und — stellvertretend am Ende auch irgendwo — die Hochschule in den Dreck zieht.

Ich habe darauf hin den Namen entfremded (leider war noch nen kleiner Fehler passiert, danke für den Hinweis)

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