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Sorgen wegen Googles Straßenansicht

Während die meisten Sorgen bisher bestanden, dass Einbrecher ihre Streifzüge mit den neuen Hausansichten nun genauer planen können, übersteigen manche Befürchtungen echt jeglicher Vorstellung:

Wenn man alles einmal weiter denkt, könnten ja auch irgendwann Firmen kommen und sagen, dass mein Dach neu gedeckt oder die Fassade meines Hauses neu gestrichen werden müsse

Götz S. in Dresden-Bühlau gegenüber Sächsische Zeitung, 13.10.2010

Bisherige Kommentare (3)

Kommentar von Christian

Nachtrag: Man beachtet, dass der US-Film bereits im Jahre 1998 auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat. Für damalige Zeiten schien er teilweise überspitzt. Mittlerweile haben wir das Jahr 2010 und der Film zeigt mehr oder weniger den puren Alltag.

Kommentar von René

Das Film mag zwar die Augen an einigen Stellen öffnen. Aber ob nun die einmalige Aufzeichnung von Gebäudefassaden für einen Überwachungsstaat so hilfreich ist? Wie hoch ist der Zufall, daß du dabei überhaupt gefilmt worden bist?

Viel mehr sind es doch Dinge wie ELENA, Vorratsdatenspeicherung, Überwachungskameras, die automatische Erfassung von KFZ-Kennzeichen, die Ortung von Mobiltelefonen und viele andere Spielereien wesentlich effektiver für einen Überwachungsstaat.

Dem gegenüber wirkt es fast lächerlich, wenn jemand die Befürchtung hat, wenn mal eine Baufirma anregt, die Fassade zu streichen. Eine Information, die man heute auch beim Vorbeifahren schon erhält und in spätestens einem Jahr obsolet wird (könnte ja schon gestrichen sein).

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