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Studiengebühren olé

Das Bundesverfassungsgericht entschied, daß ein generelles Verbot von Studiengebühren im Hochschulrahmengesetz unzulässig ist. Bei SZ-Online gibt es einen Überblick, wie derzeit die einzelnen Länder denken.

Das Dramatische an dem Urteil: eigentlich sollte die Bildung langsam einmal auf Bundesebene vereinheitlicht werden. Es gibt derzeit schon große Unterschiede zwischen der Wertigkeit des Abiturs zwischen den einzelnen Bundesländern. Dieses Urteil ist jedenfalls ein Schritt in die falsche Richtung. Bei SZ-Online fand ich folgenden Satz:

Der Bund käme nur dann zum Zug, wenn die Einwohner von Ländern mit entgeltpflichtigen Hochschulen erheblich benachteiligt würden oder gravierende Wanderungsbewegungen in die gebührenfreien Länder zu erwarten wären.

Mal ehrlich: wer 1 und 1 zusammenzählen kann, kann auch von solchen Wanderbewegungen ausgehen. Aber es sind doch nur 2 Mio Studenten (2,4%) — das können wohl die Richter unter dem Tisch kehren.

Weitere Infos:

bytheway: Bitte keine Kommentare im Stile von: »ich habe nur noch ein Semester, mich betrifft es ja eh nicht mehr«. Egoistisches Denken nützt keinem von uns was!

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