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Homepage von René Pönitz

Japan: Ausflug nach Arashiyama

Eins der Must-Sees rund um Kyoto war der Bambus-Garten in Arashiyama. Ein kleines Wäldchen voll mit Bambus-Bäumen. Das war von unserer Unterkunft auch gar nicht weit. Also rein in den Regionalzug.

Zugegeben: Die Anlage war nicht groß, doch dafür war sie völlig überlaufen.

Am Rande boten einige kräftige Männer an, gegen ordentliches Entgelt dich durch die Allee zu kutschieren. Wie eine Pferdekutsche, nur das ein Mensch zieht.

Am Wegesrand entdeckten wir zufällig den Garten vom Tenryuji-Tempel. Und für 600 Yen waren wir drin. Das war angenehm, weil es hier wesentlich weniger Menschen und wesentlich mehr Platz gab. Und einen wesentlich besseren Blick in den Bambus-Wald hinein. Und überhaupt eine sehr schöne Gartenanlage.

Mit so manchen Überraschungen:

Na gut, er auch:

Wir auch:

Denn der Garten selbst ist so eine Perle – und bestimmte Muster japanischer Gartenkunst konnten wir wieder erkennen.

Der markanteste Ort ist der Platz am Teich. Vermutlich ist diesem Blick hier nichts dem Zufall überlassen.

Gleich nebenan ist dann der dazugehörige Tenryuji Tempel. Wer schon im Garten drin war, bekommt für nur weitere 300 Yen ebenso Eintritt. Geschenkt.

In einen der Räume haben sie zum Verweilen zugänglich gemacht. Wie entspannten auf den Tatami-Matten. Nur liegen war verboten.

Wir schlenderten die Straße entlang nach etwas essbaren. Und wurden ständig in die Lokale hereingewunken. Wir entschieden uns für eins. Doch als wir das Haus betraten, ging es die Treppe hinunter in einen vollklimatisierten Keller. Wir hätten doch lieber im Garten gesessen. Geschenkt.

Auf den Souvenirständen sahen wir Fotos der Togetsu-kyo-Brücke. Da sie nur wenige Meter entfernt war, liefen wir hin. Die Touristen stapelten sich schon fast übereinander. Und wir mittendrin. Einrüber rüber und einmal zurück. Foto hier und Foto da.

Und während sie wie eine fragile Holzbrücke aussieht, ist es doch nur Stahl. Lediglich die Geländer sind aus Holz. Alles andere wäre bei der Strömung auch verwunderlich verwesen.

Danach hatten wir erst einmal genug mit dichten Menschenansammlungen – und liefen über einige weniger frequentierte Nebenstraßen zurück zum Bahnhof.