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Fahrgastrechte-Formular bei der Bahn

Eine der positiven Errungenschaften der letzten Jahre im Bahnverkehr ist das Fahrgastrechte-Formular: Klare Regelungen, wann es vom Fahrpreis etwas zurück gibt. Vor allem auch, dass damit ein Anspruch besteht – und nicht nur Kulanz, Bitten und Wohlwollen (siehe Details).

Ärgerlich ist es aber immer dann, wenn die Grenze knapp verfehlt wird – und diese Grenzen sind den Eisenbahnunternehmen ebenso sehr bewusst. Einen besonders dreisten Fall erlebte ich nun bei der ÖBB, die sich bereits im Zug für eine Stunde Verspätung entschuldigte, offiziell waren es am Bahnsteig dann doch nur 59 Minuten.

Da ich ursprünglich nicht einmal mit diesem Zug angekommen wäre, sondern mit dem vorherigen, betrug die Verspätung insgesamt offiziell 119 Minuten.

Nun war das Ziel aber nicht der Wiener Hauptbahnhof, sondern ein anderer Bahnhof im Stadtgebiet, der mit Eisenbahn (S-Bahn) erreichbar ist (und auch mit dem Fahrschein noch gefahren werden darf). In solchen Fällen empfiehlt es sich, nicht den Hauptbahnhof als Ziel der Reise im Fahrgastrechte-Formular anzugeben, sondern den finalen Bahnhof. Die Verbindungsauskunft der Bahn hilft dabei, diese Fahrzeiten zu dokumentieren. Ich konnte damit trotz des Fouls der ÖBB bei der Deutschen Bahn eine Verspätung von 120 Minuten geltend machen.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Ich muss gestehen: Ich mag Industriekultur. Egal ob die riesigen Fabrikhallen in Berlin-Schöneweide oder die Zeche Zollverein in Essen-Stoppenberg. Eine dieser Perlen ist der Landschaftspark Duisburg-Nord – hier sind es vor allem Hochöfen.

Einer der noch bestehenden Hochöfen, No. 5, ist begehbar – bis zur Spitze. Es ist spannend die Stufen hinaufzusteigen und mit jeder Etage mehr Ausblick zu genießen.

Auch wenn die oberen beiden Etagen etwas Mut bedürfen, da eine Treppenhälfte beidseitig freiliegend ist.

Doch noch mehr beeindruckend ist die Anlage von unten. Wenn einem bewusst wird, wie klein ein Mensch im Vergleich zu diesen technischen Anlagen ist. Denn nicht nur der Hochofen ist riesig – auch die Kohlenbunker.

Und es sind nicht nur die Größenverhältnisse. Auch die Gefährlichkeit. Riesige Treppen. Ein falscher Tritt?

Aber auch die Komplexität dieser Anlagen sind faszinierend. Es ist nicht nur ein Ofen, in dem Kohle hineingeschüttet wird, sondern auch enorme Vielzahl von Rohren, Kesseln, Schornsteinen Treppen, Steganlagen und Ventilen. Und vom ganzen Eisenbahnvorfeld (das hier liebevoll Gleisharfe genannt wird) zu schweigen. Es geht nicht nur um die Kohle und das Metall, auch die Belüftung, Wasser, Schlacke und was so alles anfällt. Als Informatiker erinnert diese Komplexität an ein Software-Projekt. Ob es jemals einen Menschen gab, der diese Anlage mit allen ihren Einzelbestandteilen verstanden hat?

Es ist aber auch ein beeindruckend, wie die Natur sich diesen Raum zurückholt:

Und wie man diese Flächen heute nutzt. Gärten in alten Kohlebunkern.

Ein Kletterparkur auf den Pfeilern an den alten Bunkern.

Ja sogar eine Kinderruschte:

Ende:

Und alle Bilder (75) des Rundganges. Es fiel schwer, auszusortieren:

Mehr zur Industriekultur: Im Jahr 2006 stellte ich Bilder der Zeche Zollverein vor. Und im Blog von Frau Maja werden zwei weitere Beispiele von Industriekultur

Rhein-Hamburg-Radtour

In den letzten beiden Wochen war es im Blog hier eher ruhig. Das hing damit zusammen, dass ich mich noch einmal auf’s Rad für eine 11-tägige Tour gesetzt habe.

Der Startpunkt war Karlsruhe. Vorbei am mittleren Rheintal ging bis zum Duisburger Landschaftspark. Von da ging es einmal quer durch den Pott (inklusive den schon bestehenden Teil des neuen Ruhrschnellweges). Über Dortmund-Ems-Kanal via Münster bis zum Mittellandkanal, den ich dann bis Hannover folgt und über die Lüneburger Heide bis nach Hamburg.

Im groben war dies die Strecke mit insgesamt 1070 Kilometern:

Meine einzelnen Etapen (mit Bildern und tw. auch Videos zu den Tagen):

Tag Kilometer Zielort Via
1 55 Speyer Start in Karlsruhe
2 110 Mainz Mannheim, Ludwigshafen, Worms
3 105 Koblenz Bingen, Loreley, Rheintal
4 70 Bonn (Einfach nur Regen)
5 130 Duisburg Köln, Düsseldorf
6 95 Waltrop Landschaftspark, HOAG, RS1, Essen
7 70 Münster
8 140 Espelkamp Mittellandkanal
9 100 Hannover Minden, Wasserstraßenkreuz
10 135 Lüneburg Celle, Bahnhof Uelzen
11 60 Hamburg Elbe, IGA-Gelände

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 10+11: Hannover - Lüneburg - Hamburg (135 + 60km)

Der Regen ist weg. Die Sonne scheint. Einmal durch den Park der Herrenhäuser Gärten in Richtung Zentrum.

Ein letzter Blick auf den Mittellandkanal, ehe es durch die Lüneburger Heide geht:

In Altwarmbüchen hupte mich eine Fahrerin mehrfach freundlich an, den Fußweg (der für Radfahrer freigegeben ist) doch zu benutzen. Das hätte ich vielleicht auch gemacht, wenn der Belag nicht so unheimlich schlecht gewesen wäre.

Im Nachbarort Stelle spürt man noch, dass früher die Bundesstraße 3 hindurchführte. Die einst sehr breite Fahrbahn bietet natürlich gute Voraussetzungen für gute Radwege.

Ich nähere mich dem ersten Zielort: Celle. Doch zuvor geht es noch durch Westercelle. Warum denke ich da nur einen FDP-Politiker?

Halt im Französischen Garten von Celle:

Die Altstadt von Celle:

Positiv aufgefallen ist mir, dass der Ort sehr liberal ist, was die Freigabe von Wegen für den Radverkehr angeht.

Weiter ging es fast Non-Stop bis Uelzen – entlang der B191.

Uelzen selber … was soll ich schreiben? Alle Wege sind natürlich ausgeschildert zum Hundertwasser-Bahnhof.

Ein Rundgang im wahrsten Sinne des Wortes:

Bei den ganzen unebenen Böden fehlt eigentlich noch ein Gleis-Looping!

Einen der besten Fahrradständer, den ich bisher bei ALDI gesehen habe:

(Leider gab es auch nur diesen einen Fahrradständer)

Ich erreiche die Jugendherberge in Lüneburg. Dort bekam ich gleich ein warmes Essen. Resteessen. Ehe es weggeworfen werden musste. Vielen Dank!

In der Jugendherberge fand ich einen Spieleschrank mit teils sehr fragwürdigen Spielen:

An der Bardowicker Mauer macht weder Radfahren noch Radschieben Spaß!

Den nächsten Tag ging es dann weiter nach Hamburg. Mit Gegenwind. Der Radweg bis Winsen (Luhe) ist sehr bescheiden.

Dann erreiche ich die Elbe. Die alte Harburger Brücke sieht sehr schön aus:

Und weiter durchs IGA-Gelände:

Damit endet diese Tour!

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 09: Espelkamp - Hannover (100km)

Der kleine Stadthotel mit den 15 Betten war echt nett. Also wenn es mich jemals wieder in diesen kleinen Ort hineinverschlagen sollte…

Aber wenn ich mir den Ort so anschaue, wird das wohl nicht so gleich passieren. Ich habe mir das Zentrum mit dem 1500 Stellplätzen noch einmal angeschaut:

Es sieht nicht schön aus – und das war nicht nur das regnerische Wetter. Selbst das Rathaus ist in diesem Baustil. In der Wikipedia steht, dass der Ort „auf den Resten einer ehemaligen Heeresmunitionsanstalt” zu einer „modernen Plansiedlung für Vertriebene und Immigranten” heranwuchs.

Nächster Halt: Minden – und das Wasserstraßenkreuz zwischen Mittellandkanal und Weser:

Es hat schon geregnet – und die Kanalwege sind noch nass.

Eine der wenigen Stellen, in denen der Kanal eher ein Einschnitt in die Landschaft war:

Der Regen erwischte mich noch einmal richtig kurz vor Hannover. Regenschutz unter der A2-Brücke.

Bei Hannover geht der Mittellandkanal in den Stichkanal Hannover-Linden. Schotter als Oberfläche. Wäääh!

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 08: Münster - Espelkamp (140km)

Entgegen aller Wetterprognosen optimales Fahrradwetter. Und optimaler Wind.

Noch einmal eine Runde über den Promenadenring – und weiter geht’s am Kanal.

Die Kreuzung von Ems und Dortmund-Ems-Kanal:

Die Einmündung des Mittellandkanals:

Ein Chemiewerk:

Was den Mittellandkanal auszeichnet: Unheimlich viele Brücken auch in absolut ländlichen Regionen. Die Brücken sind nummeriert und tragen die Streckenkilometer. Es gibt nur wenige Abschnitte, wo zwei Brücken länger als einen Kilometer voneinander entfernt sind. Viele Brücken sehen auch ähnlich aus. Wie eine Serienproduktion für Brücken.

Aber man kann nicht jede Brücke zum Verlassen des Kanals nutzen. Zumindest nicht mit vollbeladenen Rad. Einmal musste ich ein Rad auch über die Leitplanke heben.

Der Kanal selber verläuft meist über dem Niveau des Umfeldes. Die Brücken haben alle einen recht imposanten Anstieg.

Ich beende den Tag in dem Örtchen Espelkamp. Habe ich vorher noch nie gehört. Muss man auch nicht kennen. Um etwas Aufmerksamkeit zu erhalten, wird das Zentrum auch wie folgt beworben:

Der Blick aus dem Fenster des Stadthotels Espelkamp:

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 07: Waltrop - Münster (70km)

Ein kurzer Tag von Datteln nach Münster, aber Münster nutzte ich gleich zum Besuch. Abends gab es eine Runde Caverna.

Rund um Datteln kreuzen sich unheimlich viele Wasserwege. Von Waltrop radelte ich einen Abschnitt des Datteln-Hamm-Kanals:

Und hier sehen wir die Mündung des Wesel-Datteln-Kanals:

Etwas Ironie: eine fahrradfreundliche Stadt ohne Radwege:

Ganz im Gegensatz zu Münster. Das erste, was mir auffiel: Wenn der Asphalt durch die Wurzeln rausgedrückt wird, wird oben abgefräst.

Beeindruckend ist der Promenadenring. Er ist ein grüner Ring um die Stadt für Fußgänger und Radfahrer auf alten Befestigungsanlagen. Von den Ampelkreuzungen und der einen Unterführung abgesehen, ist die Verkehrsregelung alles andere als durchdacht. Der Fußgänger hat mittels Zebrastreifen Vorrang, der Radfahrer muss warten. Steigt der Radfahrer ab, hat er Vorrang. Also wartet der Radfahrer auf das Auto, welches auf den Fußgänger wartet. Das führt jedenfalls zu vermeidbaren Verwirrungen.

Gelegentlich kommt es vor, dass auch fahruntüchtige Fahrräder fortbewegt werden. In Münster sah ich am Promenadenring einen, dessen Hinterrad nicht arretiert war, sondern lose hin und her wackelte.

Recht nett ist der Aasee.

Weniger erfreulich an Münster ist der religiös motivierte Krach. Die Stadt hat eindeutig zu viele Sakralbauten. Und einige nehmen für sich den Anspruch heraus, eine Viertel Stunde lang zu schellen. Da scheppert es erst in der einen Gasse und dann in der anderen. Muss das sein?

Der Baum scheint wohl eine Lokalposse zu sein. Auf jeden Fall hat der Zaun den Baum nicht gehalten, als er ausbüchsen wollte:

Caverna ist übrigens ein cooles Spiel, dass ich erst kennen lernte. Ich habe die Partei gewonnen.

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 06: Duisburg - Waltrop (95km)

Der Blick abends aus dem Fenster:

Der Blick morgens aus dem Fenster:

In der Jugendherberge wird fleißig gearbeitet. Die Möbel sollten ausgewechselt werden. Die alten sahen doch noch gut aus. Und so trage ich zwischen all den Möbelpackern meine Fahrradtaschen wieder nach unten. Ehe es losgeht, schaue ich mir den Landschaftspark an (dazu gibt es eine extra Fotogalerie):

Ehe ich aber das Ruhrgebiet verlasse, gibt es noch zwei Dinge, die ich mir anschauen möchte: die HOAG und den RS1.

Die HOAG ist ein Radweg auf der Eisenbahntrasse der Hüttenwerke Oberhausen AG – ein Bilderbuchradweg! Wenig Kreuzungen, eine Bahnüberquerung. Guter Belag. Mit Verweilecken. Die Brücken sind mit Spielepöppel verziert:

Verbunden ist der Weg mit einer weiteren Bahntrassenradweg: „Grüne Linie”. Beide zusammen:

Der RS1 ist der Radschnellweg Ruhr und noch in der Entstehung. Bisher ist nur ein Abschnitt zwischen Mühlheim und Essen fertig. Also schlage ich mich durch Oberhausen. Über diese Brücke am Rhein-Herne-Kanal wäre ich gerne gefahren, aber das Kunstwerk ist sanierungsbedürftig.

Oberhausen ist eine Stadt, in der Radwege und Radstreifen regelrechte Mangelware sind (zumindest nach OpenCycleMap). Immerhin gibt es eine (!) weitestgehend durchgehende Verbindung zwischen Kanal und Mühlheim.

Direkt am Bahnhof von Mühlheim startet der bereits schon realisierte Abschnitt – mit mäßigen Gefälle entlang der Eisenbahntrasse. Auch wenn der Belag gut ist, die Fußwege davon separiert sind, so nerven vor allen die Pflastersteine an den Brücken, Unterführungen und Abzweiungen. An der Stadtgrenze von Essen geht es unmittelbar weiter – bis zur Universität von Essen (diese Ansammlung von parkhausähnlichen Gebäuden). Auf der gesamten Strecke ist nur eine Kreuzung zu passieren (bei der hoffentlich auch noch eine Brücke gebaut wird). An der Stadtgrenze zwischen Essen und Mühlheim gibt es auch Anschluss an den schon bestehenden Gruga-Radweg.

(Man beachte den E-Skateboarder)

Kurze Pause am Niederfeldsee, einen erst kürzlich angelegten See. Der Kartendienst von Google zeigt noch die Kleingartenanlage, wo Google Earth bereits den See darstellt.

Nach Ende des RS1 fahre ich wieder zum Rhein-Hern-Kanal – und folge ab Gelsenkirchen der Emscher.

In der Dämmerung erreichte ich das Schiffshebewerk Hinrichenwerk. Zwei Passanten sprachen über das Bauwerk. Es hätte wohl damals der Kaiser persönlich eingeweiht, deshalb musste es auch nach etwas aussehen. Heute ist es genauso wenig in Betrieb, wie das benachbarte Schiffshebewerk. Aber ein Verein will es wieder ertüchtigen.

Und weiter bis nach Waltrop in ein kleines Hotel. Ich verzehre noch mein Reiseproviant, als ich im Büchlein des Hotels lese, dass der Verzehr mitgebrachter Speisen im Zimmer unerwünscht ist, weil es eine kleine Snackbar im Erdgeschoss gab. Und dann haben sie nur dieses Wasser mit merkwürdigen Beigeschmack aus Gerolstein.

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 05: Bonn - Duisburg (130km)

Düsseldorf oder Duisburg? Das fragte ich mich am morgen. Der Regen war weg. Die Sonne schien. Los geht’s!

Die Rheinpromenade in Bonn besteht aus Fußweg (Rechts) und Radweg (Links). Weil der Fußweg in einem deutlich besseren Zustand ist, weichen viele Radfahrer aus.

Bis Wesseling konnte man wunderbar dem Rhein folgen, dann gab’s wieder Industrie:

In Köln platzt meine Kamerahalterung für’s Fahrrad. Das sieht dann so aus:

Mittags am Kölner Dom:

Weiter am Ufer entlang.

Innerhalb von Köln sind die Wege sehr gut. Sogar über die Hafenzufahrt wurde eine Brücke errichtet.

An der Stadtgrenze zu Dormagen gibt es aber erhebliche Mängel bei den Radwegen. Der benutzungspflichtige, bauliche und extrem schmale Zweirichtungsradweg auf der flussabgewandten Seite zwischen parkenden Autos und Geländer. Und dann parkt noch ein Möbelwagen auf eben diesem Radweg.

Nächster Halt an der Düsseldorfer Kö:

Eine Fußgängerbrücke wird saniert und ist dank Werbung nicht sichtbar!

Ich nähere mich Duisburg. Heute ist Ostwind. Die Luft im Pott ist sauber!

Die Radwege in Duisburg (fernab der Bahntrassenradwege) sind eine Katastrophe. Ich benutze nicht den nicht benutzungspflichtigen Radweg – und werde von der zivilen Polizei herausgezogen.

Ab über die Ruhr:

Bis zum Landschaftspark Duisburg-Nord. Dort in die Jugendherberge.

Rhein-Hamburg-Tour, Tag 04: Koblenz - Bonn (70km)

Am fünften Tag verließ ich bei Regen Koblenz, machte bei Regen in Remagen Pause und kam bei Regen in Bonn an. Es hat an dem Tag eigentlich nur einmal geregnet.

Viel gibt es zu diesem Tag auch nicht zu schreiben. In Andernach machte ich den ersten Halt regenschutzsuchend in einem alten Stadttor (Rheintor).

Nach Andernach verlief der Radweg teilweise unter der Bundesstraße. Das war bei den Witterungsverhältnissen praktisch.

Nicht minder praktisch war auch die Querung der Ahr. Die kleine Holzbrücke war überdacht.

Die Brücke von Remagen wurde im ersten Weltkrieg gebaut und im zweiten Weltkrieg zerstört. Hier kamen 1945 die ersten Alliierten über den Rhein, ehe sie einstürzte. Heute ist sie Mahnmal und Friedensmuseum.

In Remagen machte ich auch Pause.

Und weiter nach Bonn.

Bonn erkennt man, ähnlich wie Berlin, an den Straßennamensschildern. Sie haben nämlich die selben Rahmen, die selben Farben und ähnliche Schriftarten (und manchmal klemmen da auch Hausnummern in den kleinen Aussparungen).