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Homepage von René Pönitz

Nur eine kleine bescheidene Homepage in den Weiten des Internets!

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Die Entwicklung der Rauchmelder (René, 05.09.2010)

Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzt sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

(aus Erich Käster, Die Entwicklung der Menschheit)

Und seit einigen Jahren haben diese zentralgeheizten Räume mit Telefon sogar schon Rauchmelder. Solche kleinen, weißen, runden Dinger, die bei der kleinsten Rauchentwicklung Alarm schlagen. Reine Präventivvorsorge, um nicht wieder zu den Bäumen zurückzukehren.

Nur die Praxis sieht leider anders aus: statt das Gebäude auf schnellsten Wege zu verlassen, wird der Alarm erst einmal kritisch hinterfragt. Warum dudelt das hier? Ja, könnte der Rauchmelder sein. Ja, das ist bestimmt wieder der Rauchmelder. Sicherlich wieder ein Fehlalarm. Riecht hier jemand was? Ich auch nicht. Man kann ja mal herumschauen. Ok, die anderen rennen auch nicht raus. Naja, wird wohl nur ein Fehlalarm sein. Wird hoffentlich gleich wieder aufhören.

Welche Funktion hat dann noch ein Rauchmelder?

In England lief das organisierter ab, und da sind die Rauchmelder sensibler als hier. Intensives Kochen reichte schon aus, teilweise auch nur eine Zigrette. Und wenn es Alarm gab, wurde das Gebäude oder das Wohnheim komplett beräumt. Ja, es mußten alle raus. Ja, da wurde sogar nachgeschaut, daß auch keiner mehr in den Räumen blieb. Selbst wenn sogar schon feststeht, daß es definitiv ein Fehlalarm ist. Dann warten alle noch mal 10 Minuten in der Kälte, ehe der schrille Alarmton abgeschalten wird.

Gibt es eigentlich überhaupt eine sinnvolle Anwendung von Rauchmeldern?

Arcade Fire - im Tempodrom (René, 02.09.2010)

Am vergangenen Dienstag habe ich zum zweiten Mal das Konzert von Arcade Fire miterlebt – und ja, es war wieder ein gutes Konzert. Die Massen tobten, das ist die Hauptsache. Es war ausverkauft – und wer zu spät kam, hatte das Pesch, daß er das Konzert auf den oberen Rängen des Tempodroms miterleben mußte. Die Bühnendekoration war wieder gelungen und thematisch passend. Das Album heißt »Suburbs« (Vororte) – so wurde die Brücke einer Schnellstraße an die projetiert und ein Werbeträgertafel auf die Bühne gestellt. Auffallend war wieder einmal, daß vor allem Régine bei nahezu jedem Lied das Instrument wechselte. Tunnels, Rebellion, No Cars Go, ...

Bühne
(Ja, Mobiltelefone sind keine Kameras)

Ja, da war dann noch die Vorband. Bzw. es war ein Solist. Und es war nicht irgendein Solist, sondern Owen Pallett, selber Mitglied von Arcade Fire, mit Nebenprojekt. Mit Geige und einem Minikeyboard sowie einer »Loop-Station« ausgerüstet machte er als Alleinunterhalter Musik. Eine Dreiviertel Stunde konnte man alle möglichen Klänge, die einer Geige zu entnehmen sind, lauschen. Zu viel. Die Dame hinter mir hielt sich irgendwann schon die Ohren zu. Einige saßen auch schon wieder.

Was immer wieder nervig sind, sind die Umbauarbeiten zwischen der Vorband und der eigentlichen Band. Wenn erst alles abgebaut werden muß, ok. In dem Falle mußte nur ein Mikrofon und ein Tisch von der Bühne getragen werden – dauert zwei Minuten. Am Ende hatte man den Eindruck, die Techniker schlagen sich die Zeit tot und damit es nicht so aussieht, geht einer noch mal auf die Bühne und stimmt dann zum dritten Mal alle Gitarren. Dafür kann man dann aber ausgehen, wenn die Band dann einmal auf der Bühne geht, daß innerhalb von 90 Minuten Schluß ist – was in dem Falle sicher schade ist. Das Publikum gröhlt noch die letzten Klänge, die Spots sind erloschen – und binnen zehn Sekunden springen auch schon die ersten Techniker auf der Bühne rum. Das ist genauso, wenn im Restaurant der Ober schon den Teller abräumt, während man den letzten bissen kaut! Leute, laßt die Musik erst einmal setzen... an den fünf Minuten kann es sicher nicht hängen!

Ticketsteuer bei gleichzeitiger Steuerfreiheit für Kerosin (René, 01.09.2010)

Anstelle die Steuerbefreiung für Kerosin endlich abzuschaffen und konsequent eine einheitliche Besteuerung auf Kraftstoff einzuführen, wird nun eine Ticketsteuer eingeführt. Abhängig von der Streckenlänge beträgt diese 8, 25 oder 45 Euro und wird von den Fluggesellschaften abverlangt. Diese können die Steuer dann von den Passagieren wiederholen, wenn sie möchten. Fracht- und Transitflüge sind von der Steuer ausgenommen. Fluggesellschaften sind erwartungsgemäß dagegen und bringen als Beispiel die Mehrbelastung einer vierköpfigen Familie für ihren Ägyptenurlaub. Wie rührend. (via Spiegel)

Grow - Valley (René, 01.09.2010)

Es gibt wieder eine neue Ausgabe der Grow-Reihe: Grow Valley:

Grow Valley

Dieses Mal stehen nur sieben Optionen zur Verfügung, dafür wieder viel Idee, Witz und Animation. Aber auch in der Bedienung gibt es eine kleine, wichtige Neuerung: man kann die Animation auch überspringen. Schade eigentlich, daß ich im dritten Anlauf schon zufällig die richtige Kombination getroffen habe (Wer ohne Werbung spielen will, via klog)

Abgebloggt... (René, 29.08.2010)
Die Meister der Abkürzungen: SfAFGJS (René, 13.08.2010)

Mir wurde gerade die Spaßfrage gestellt, was hinter der Abkürzung SfAFGJS steht (der einzige Tip war Behörde und Hansestadt).

Wer auch mal raten will, kann gerne kommentieren (ohne vorher die Suchmaschine anzuwerfen). Ich lag mit meinem Tip gar nicht mal so verkehrt, nur beim ersten S gab es eine leichte Abweichung. Also seid kreativ!

Und wer Anregungen braucht, dem empfehle ich einen Artikel aus der Zeit: Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter.

Ost-Berlin und West-Berlin (René, 11.08.2010)

Google Maps kennt tatsächlich noch Ost-Berlin, der Ortspunkt ist in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Palast der Republik. West-Berlin kennt das es dagegen nicht...

Ost-Berlin

Berlin, Brunnenstraße (René, 11.08.2010)

Menschlicher Wille kann alles versetzen

Die guten, alten Suchmaschinenoptimierer (René, 11.08.2010)

Hin und wieder erreichen mich Anfragen zum Linktausch, also ich soll eine Verknüpfung zu deren Seite einbauen und umgekehrt, insbesondere für die Zweitwohnsitzsteuer-Seite. Kann man toll finden, muß man aber nicht. Grundsätzlich baue ich nur Links ein, die irgendwie einen Mehrwert bieten. Die Absicht dahinter ist, daß man dadurch besser vernetzt ist und bei Suchmaschinen eine bessere Popularität erzielt (Google nennt es PageRank). Ob es etwas bringt, kann man geteilter Meinung sein. Aber sagen wir mal so: die Leute von Google sind ja auch nicht dumm.

Erstaunt bin ich eher, wenn mich professioneller Dienstleister für Online-Marketing für solche Methoden anschreiben:

leider konnte ich Sie gerade telefonisch nicht erreichen. Daher fasse ich im Folgenden mein Linktausch kurz zusammen:

Für eine Verlinkung eines großen deutschen Immobilienportales auf http://www.zweitwohnsitzsteuer.de/ oder anderen Seiten, die Ihnen zur Verfügung stehen, bieten wir Ihnen im Gegenzug eine Verlinkung aus einem Blog-Beitrag, der in unserem Domain-Netzwerk veröffentlicht wird. Der Blog-Beitrag wird durch unsere Inhouse-Redaktion eigens für Sie angefertigt und besteht aus ca. 400 Wörtern Unique Content. Dabei richten wir uns thematisch nach Ihren Vorgaben.

Sicher geben diese sich etwas mehr Mühe, getrübt wird das ganze durch eine Liste von irrsinnigen Domains, die den Namen nach irgendetwas mit Versicherungen oder Immobilien zu tun haben. Und, ganz wichtig, gefolgt vom dazugehörigen PageRank jeweils mit Werten zwischen 1 und 3 (auf einer Skala von 0 bis 10). Nicht, daß es mir wichtig ist, aber diese E-Mail brachte mich dazu, die eigenen PageRanks einmal zu ermitteln: ohne irgendwelche Tricks haben meine drei wichtigsten Seiten einen PageRank von 4. Es ist irgendwie witzig, wenn man dann von einem Suchmaschinenoptimierer angeschrieben wird, der selber noch auf Level 1 rumgurkt – nur mit dem feinen Unterschied: mir ist der Wert des PageRanks egal!

Nine-Eleven (René, 10.08.2010)

Wem es noch nicht aufgefallen ist: die diesjährige Freiheit-statt-Angst-Demo fällt (zufälligerweise?) genau auf den Jahrestag, dem wir die meisten »Sicherheits«-gesetze verdanken: der 11.09.. Nein, keine Verschwörungstheorien, nur ein denkwürdiger Anlaß!

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