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Homepage von René Pönitz

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Nachbar A100

Im Wintersemester 2009/2010 machten sich Studenten der TU München Gedanken über den sogenannten Infrastruktururbanismus. Eins der Unsuchungsschwerpunkte war dabei auch die Verlängerung der A100. Damals, ja das waren noch Zeiten, war sogar die SPD noch mehrheitlich gegen diesen Bau!

Der Entwurf von Andre Behnke sah drei Wohnblöcke vor, die L-förmig entlang des Görlitzer Bahndamms beginnt und in Höhe Herkomerstraße nach Neukölln abzweigt. Vorm Haus ein Lärmkessel und hinterm Haus der Bahndamm.

Ein zweiter Entwurf von Eva Herbst sah die Entwicklung des gesamten Gebietes inklusive verlängerter Bulgarischer Straße vor – und sieht den Bau von Gebäuden direkt am Fahrbahnrand vor.

Zu den Entwürfen

A100 - Le Chemin de l'Enfer

All die Versuche der letzten Jahre, das schwachsinnige und teure Projekt der Verlängerung der A100 zu verhindern, sind leider gescheitert. Die Senatsverwaltung macht nun ernst und will die rückwärtsgewandte Verkehrspolitik nun zementieren. Die feierliche Eröffnung ist genau ein Tag vor Himmelfahrt. Welch originelles Datum, um diese Autobahnverlängerung einmal in einem anderen Licht zu betrachten:

(Quelle: DrAlzheimer, im Original ist ein alter Eisenbahntunnel im Saarland zu sehen. Bild mit Erlaubnis des Urhebers verändert)

Wer noch einmal seinen Unmut kundtun möchte: am 5.5. findet eine Protestaktion vorm roten Rathaus statt, am 8.5. kann ab 12:00 Uhr noch einmal auf diesen Weiterbau gepfiffen werden. Und ein Bienchen bekommt der, der dem CDU-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus den Unterschied zwischen „Ausbau” und „Weiterbau” erklärt.

Kein www mehr in Internetadressen

Zugegebenermaßen: das www am Anfang der Internetadressen ist mittlerweile aus der Mode. Auch um unnötig doppelten Inhalt zu vermeiden, sollten die Seiten mit www beginnend auf die jeweiligen Hauptadressen verweisen. Das habe ich nun auf dieser Seite umgesetzt.

Die Lösung ist recht einfach, wenn der Zugriff auf die .htaccess-Datei erlaubt ist und mod_rewrite als Modul zur Verfügung steht. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass eine Bedingung gesetzt wird, andernfalls besteht das Risiko vor Endlosschleifen.

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.domain\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*) http://domain.de/$1 [L,R=301]

Anmerkung: Vielleicht kann man diese Weiterleitung bei anderen Providern konfigurieren. Bei Hosteurope sind zwingend beide Domains auf den selben Pfad eingestellt.

Der Auszug aus dem Amtsblatt zur internen Verwendung

Das Amtsblatt ist das Veröffentlichungsorgan des Landes Berlin zur Bekanntmachung von Mitteilungen zur Aufklärung und Unterrichtung der Öffentlichkeit (Verwaltungsvorschriften, Rundschreiben, sonstige Bekanntmachungen).

So steht es auf den Seiten der Stadt Berlin geschrieben. Das sollte eigentlich jeder Bürger lesen, zumindest geht davon die Verwaltung aus. Denn danach richten sich bspw. auch Fristen, um beispielsweise Einwendungen, Widersprüche oder Klagen einzureichen. Nun sollte man meinen, so ein Amtsblatt steht auch für jede Person zu Verfügung!

Nein!

Denn das Amtsblatt selber wird nicht von der Berliner Verwaltung bereitgestellt, sondern über den „Kulturbuch-Verlag”. Und dieser stellt lediglich die drei letzten Ausgaben des Amtsblattes in sehr bescheidener Qualität auf seiner Homepage bereit. In den PDF-Dateien befinden sich nur grob gepixelte Bilder, die weder angenehm zu lesen, noch zu durchsuchen, noch in irgendeiner Form benutzbar sind. Der Kulturbuchverlag begründet diese schlechte Qualität mit „datenschutzrechtlichen Gründen”, stellt aber gleichzeitig für 28 Euro (inkl. MwSt) je Quartal das Amtsblatt auch in besserer Qualität zur Verfügung („verlinkt und textkodiert, mit Leserahmen, Bookmarks, druckbar etc.”).

Solche Bedingungen sind mit dem offiziellen Charakter eines Amtblattes nicht würdig! Wenn schon von Bürgern erwartet wird, den Inhalt des Amtsblattes zu kennen, dann müssen sie wenigstens ordentlich drauf zugreifen können! Besser wäre eine zielgruppenabhängige Information der Bürger, aber so weit will ich an der Stelle noch gar nicht denken!

Im Bezirk wurde vor einigen Monaten ein Beschluss gefällt, den Alkohol- und Tabakwarenkonsum auf Spielplätzen zu verbieten. Dieser wurde nun umgesetzt, es gibt eine amtliche Bekanntmachung, eben im Amtsblatt. Mit dem „Schlussbericht” (also wo das Bezirksamt uns mitteilt, dass sie den Antrag umgesetzt haben) wurde uns Bezirksverordneten eine „interne Anlage” beigefügt. Und diese interne Anlage ist nicht etwa die Liste der geplanten Kontrollen (wofür ich dann Verständnis hätte), sondern eine grottenschlechte Kopie aus dem Amtsblatt. In einer Qualität, wo ich selbst Telefonnummern zweimal lesen muss.

Die Alternativen zu mitfahrgelegenheit.de

Vor einigen Tagen berichtete ich über den Selbstmord von mitfahrgelegenheit.de Mit Dollarzeichen in den Augen wollte die Betreiberfirma carpooling den maximalen Erlöß aus der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten herausholen – und haben die Rechnung ohne die Fahrer und Mitfahrer gemacht. Wie schon geschrieben: zur Zeit ist der Markt im Umbruch und verschiedene Anbieter konkurrieren um die Gunst.

Auf dieser Seite stelle ich die verschiedenen Angebote vor!

Straßenbahn nach Rahnsdorf

Die Berliner Verkehrsbetriebe äußerten erst Mitte Februar erneut Stilllegungspläne zum Außenast der Linie 61 nach Rahnsdorf. Ich beschäftigte mich in den letzten Wochen intensiv mit dieser Linie, nicht zuletzt weil auch zwei Anträge in der BVV eingereicht worden waren.