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IBM gibt PC-Markt auf

Ich habe mir vor 1,5 Jahren ein gebrauchtes ThinkPad geholt, und habe es viel genutzt. Eigentlich sollte es nur dafür sein, wenn man einmal unterwegs ist. Trotz seiner 400 MHz saß ich am Ende lieber dran, als an meinem 1,3 GHz Athlon. Und ich bin sicher nicht der einzige. Zumindest wenn es um Dinge geht, bei denen ich keinen hochmodernen Hochleistungs-PC benötige.

Am Ende gingen meine Gedanken schon so weit: wenn ich mir morgen ein Laptop kaufen würde, wäre die Chance, daß es IBM wird, sehr hoch. OK, die Dinger sehen immer noch sehr eckig und unförmig aus, aber es ließ sich gut arbeiten — und sie waren zuverlässig.

Aber das ist ja nun so gut wie vorbei! IBM will den PC-Markt aufgeben. Ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist. Für IBM ist es sicher gut, sie können sich auf ihre Kernkompetenzen beziehen (vgl. _notizen aus der provinz), für die PC-Markt ist es sicher schlecht. Schließlich werden überall nur noch GHz und GB -Zahlen in geizig-blöden Werbungen herumgeworfen — und Dinge, die vielleicht wirklich einen Zusatznutzen bringen könnten, außer Acht gelassen.

Anhaltend abwärts

Aus dem Spiegel:

»Call On Me« von Eric Prydz hält sich mit fast 19.000 bundesweit verkauften Platten knapp vor Sarah Connor an der Spitze — und das gilt bereits als gute Woche. [..] Popsänger Ronan Keating etwa schaffte den Charteinstieg auf Position 100 vergangene Woche mit nur 214 bundesweit verkauften Alben.

Mich hatte schon immer einmal interessiert, wie viele Leute eine Scheibe kaufen müssen, damit sie in die Charts kommt. (vgl. roell.net)