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Rhein-Hamburg-Tour, Tag 01: Karlsruhe - Speyer (55km)

Bevor es losgeht, noch einige Eindrucke von Karlsruhe. Im Stadtzentrum wird gegenwärtig viel gebaut, weil die Straßenbahn ein Stockwerk tiefer gelegt wird (siehe Projektseite).

Lohnenswert ist ein Besuch des ZKMs. Dort gab es gerade eine Ausstellung zu Computerspiele.

Bemerkenswert ist die Hirschbrücke, eine alte, eiserne Brücke. Ohne ersichtlichen Grund gibt es da Aufschüttungen und die Brücke quert nur Nebenstraßen und einen Kinderspielplatz. Die Erklärung ist aber einfach: bis 1913 befand sich der Hauptbahnhof an einer anderen Stelle und dies war eine Zufahrtsstrecke.

Eine Fahrt zum Turmberg bot schönen Ausblick vor allem auf den Ortsteil Durlach. Hoch ging es mit einer alten Bergbahn. Wohl eine der ältesten, leider wurden die Portale komplett erneuert.

Moderner Bau:

Die eigentliche Tour ging es erst 15:00 Uhr los.

Auf den ersten Metern folgendes Szenario: Ohne auf den Verkehr zu achten, zieht ein Autofahrer seinen Wagen in die Mitte der Fahrbahn, nur um ihn dann – nahezu identisch – wieder zurück zufahren:

Ich passiere eine Ölraffinerie. Dabei sah ich ein Rauchverbotsschild neben dem Radweg (wegen Ölverladung):

Das gab mir zu Denken. Sind unsere Ölraffinerien nicht sicher, Frau Merkel?

Hinter der Ölraffinerie in Knielingen sah ich das erste Mal auf der Tour den Rhein:

Bei Dettenheim war der Radweg gesperrt. Weiter über die Umleitung. Zwischen Rußheim und Huttenheim lag eine Verwaltungsgrenze. Genau da löste sich das Radweg im Nichts auf!

In der Ferne sah ich das Kernkraftwerk Philippsburg. Es begann zu regnen.

Klitschnass in Speyer angekommen und doch geschafft, bis zum nächsten Morgen wieder alles zu trocknen.

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