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Ausflug nach Himeji

Von Kyoto aus haben wir einen Tagesausflug nach Himeji unternommen. Dank des Japan Rail Passes kamen wir mit dem Shinkansen recht zügig dahin, um die dortige weiße Burg uns anzuschauen. Immerhin Unesco-Weltkulturerbe.

Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie wir uns das wünschten. Es regnete. Komplett.

Am Bahnhof angekommen, nahmen wir den Bus. Die Stadt war offensichtlich darauf eingestellt, dass Touris nur zur Burg fahren. Zumindest war dieser Weg in Englisch sehr gut erklärt.

Raus aus dem Bus, rein in den Regen. Es gab eine schöne Parkanlage. Und dann passierten wir etliche Tore, bis wir zum Inneren der Burg gelangten. Manche dieser Tore boten auch kurzzeitig Regenschutz.

In der Burg wurden Tüten verteilt für die Regenschirme. Und Tüten für die Schuhe. Wir mussten also ohne Schuhe weitergehen. An sich eine gute Idee bei diesem Schmuddelwetter. Der Haken war nur: Für Regenponchos gab es nichts, was dann doch die eine oder andere Pfütze im Inneren erklärte. Leider hatten wir keine Ersatzsocken dabei.

Die Burg selbst war beeindruckend. Die gesamte tragende Konstruktion ist nur Holz und trotzte dennoch als Wehranlage. Es gab viele (auch teilweise versteckte) Öffnungen in allen Stockwerken, über die Steine geworfen werden konnten. Die Burg selbst war aber keine Residenz, sondern diente nur der Verteidigung.

Und sie überlebte sogar die Bombardements im zweiten Weltkrieg.

Die Räume sind weitestgehend offen. Es gab kleine Fenster (ohne Glas), damit zog es auch noch wie Hechtsuppe. Historisches Mobilar gab es keines mehr. Aufwärts ging es über die historischen, sehr steilen Treppen. Und je höher wir kamen, umso besser wurde der Ausblick.

In Japan gibt es häufig auch kleine Modelle ihrer Burgen. In dem Falle war sie für Restaurationsarbeit notwendig, um die Tragfähigkeit der Konstruktion zu verstehen. Im Inneren der Burg nimmt man nämlich nicht wahr, dass es keine durchgehenden Pfosten gibt – sondern diese sind in jedem Stockwerk woanders.

Ein spannendes Detail sind die Dachfirsten in Japan. Dort gibt es häufig Figuren, die wie eine Mischung aus Fisch und Drache aussehen (genannt Shachi).

Am Ende des Rundganges durften wir die Schuhe wieder anziehen – und es ging wieder raus in den Regen. Juhu.

Auf dem Weg zum Bahnhof entdeckten wir wieder eine kleine überdachte Einkaufsstraße. Leider nur parallel zum Bahnhof, selten führen diese Straßen zum Bahnhof hin (Warum eigentlich?).

Osaka (Aquarium Kaiyukan)

Obwohl Osaka die drittgrößte Stadt Japans ist, war es für uns nur ein kleiner Zwischenstopp. Wir hatten ein Hotel in der Nähe des Shinkansen-Bahnhofes (Das Gebiet heißt daher auch Shin-Osaka).

Es muss unser Schicksal sein, denn auch hier fuhr direkt am Hotel der Zug vorbei. Da unser Zimmer im 8. Stockwerk war, hörten wir davon aber kaum noch etwas. Im übrigen zählen Japaner ihre Geschosse richtig (Also das Erdgeschoss ist die 1).

Da die Eisenbahn ebenerdig verlief, gab es hier Bahnübergänge. Bei einer Linie, wo gefühlt alle drei Minuten ein Zug fuhr, gingen auch ständig die Schranken herunter und hoch.

Am Hotel entdeckten wie einen Regenschirmständer. Wo man seinen Regenschirm anschließen kann. (Wenn man so etwas das erste Mal bewusst entdeckt, sieht man plötzlich überall solche Ständer).

Unser Ziel war das Osaka Aquarium Kaiyukan. Davon hatten sie ein sehr markantes, was in den Abendstunden angenehm beleuchtet wurde. In Hinblick auf Tierhaltung darf man solche Einrichtungen gerne kritisch sehen, nur dieser Aspekt wird in diesem Artikel ausgeklammert.

Besonders nervig war eine Angestellte, die in der letzten Stunde ständig auf die bevorstehende Schließung aufmerksam machte. Wie eine Dauersirene. Hektisch und Laut. Ich war kurz davor, sie anzuzischen. Ich habe bezahlt, ich möchte in Ruhe schauen.

Hier eine kurze Impression:

Es gab nicht nur Fische zu bewundern, sondern auch einiges anderes:

Und ich:

Am zweiten Tag ließen wir die Koffer im Hotel und machten noch einen Rundgang durch die Innenstadt rund um den Bahnhof Namba. Unsere Freunde suchten eine Figur aus Final Fantasy – und dafür gibt es hier ein Viertel rund um Manga, Comics und Computerspiele. Auch wenn sie fündig wurden – und der verlangte Preis abschreckte, war der Rundgang durch die verschiedenen Kaufhäuser und Malls spannend.

Ein Faible scheint das Nachbilden von Speisen in Kunststoff zu sein. Man bekommt da von einem gebratenen Fisch als Schlüsselanhänger bis hin zu fertigen Mahlzeiten alles in Plastik. Später entdeckten wir, dass viele Restaurants und Schnellimbisse ihre Essen anpreisen.

Es gibt nicht nur Puppen im Ganzen zu kaufen, sondern auch in Einzelteilen. Rechnet man die Preise dafür zusammen, kostet so eine zusammengesteckte Puppe umgerechnet locker 100 Euro. Wer kauft so etwas?

Von Manga-Comics gibt es gar Puppen, die auch schnell in fünfstellige Yen-Beträge gingen, also deutlich über 100 Euro:

Es gibt auch Siedler von Catan, Carcassonne und Dominion auf Japanisch. Das japanische Carcassonne ist übrigens nicht kompatibel zu Deutschland.

Automaten. Hilfe, wer braucht so etwas? Gut ein Drittel dieser Boxen war schon leer. Man sieht da auch kaum jemanden etwas ziehen. Trotzdem stehen sie überall, verbrauchen Strom.

Und manchmal eigene Räume:

Und alte Nintendo-Spielekonsolen, die wieder aufbereitet worden sind. So ein alter GameBoy für ca. 43 Euro.

Genug shopping. Ein Eisstand. Mit vielen eher ungewöhnlichen Sorten Eis.

Grüntee, Tofu-Milch, Sesammilch, Grüne Sojabohne, Orientalischer Senf, Quallen, Garnelen ….. . Nun fragt man sich, wie so ein doch eher kleiner Eisladen weit über 40 Sorten Eis hat? Nun: Die haben nicht so wie bei uns ne Schachtel mit mehreren Litern vorrätig, wo sie mit einer Eiskelle eine Kugel formen, sondern sie funktionieren wie eine Nespresso-Kapsel. In der Kapsel ist das Aroma und das Basis-Eis wird mit einem Hebel durchgedrückt. Verursacht ne Menge Abfall.

Lecker! Die Sorte war schwarzer Sesam:

Die U-Bahn von Osaka ist schon ziemlich gewaltig und eng vermascht. So sah die Skizze des Bahnhofs Homachi aus – mit 28 Ausgängen:

Was ich dabei eben so schätzen gelernt habe: Die Stationen in Japan haben nicht nur einen Namen, sondern auch eine Nummer. Dazu hat jede Linie einen Buchstaben – gefolgt von einer laufenden Nummer. Könnte man durchaus auch in Deutschland mal einführen. Ebenso wie diese schöne Übersicht, an welcher Station Rolltreppen oder Fahrstühle sind. Das sind so triviale Ideen und so ungemein hilfreich:

Insgesamt wirkt Osaka durchaus hektisch. Aber wir haben auch nur einen kleinen Teil der Stadt gesehen.

Japan: Okonomiyaki (Restaurant)

Dieses Mal geht’s um Essen. Und zwei kleine erwähnenswerte Okonomiyaki-Restaurants in Hiroshima und Kyoto. Da Fisch nicht unbedingt so zentral auf unserer Speisekarte steht, eher Fleisch, haben wir diese Grillrestaurants besucht.

Nach einem langen Tag in Hiroshima suchten wir in der Nähe des Friedensparks nach etwas Essbaren. Unsere Telefone führten uns in eine kleine Nebengasse. Wir suchten den Laden und glichen Schriftzeichen ab. Als wir den Laden betreten haben, waren wir überrascht, wie klein er doch war. Ein typisches Teppanyaki-Restaurant. Zu deutsch: heiße Platte.

Der Küchenchef steht direkt an der großen, heißen Metallplatte in der Mitte des Raumes. Man kann entweder direkt an der Bar Platte sitzen, oder etwas weiter hinten an den 2-3 Tischen. Damit ist das Restaurant auch schon voll.

Wir wurden hereingewunken. Wir nahmen an der Platte Platz und bekamen die englische Karte, an der genau eine Variante auf Englisch beschrieben war: Pork, Egg, Cabbage, Soba (Buchweizennudeln). Wie wir später erfuhren, ist das der Klassiker in Hiroshima. (In der Region Osaka werden die Okonomiyaki dagegen leicht anders zubereitet.)

Die Essen wurden direkt vor unseren Augen zubereitet. Das Hauptwerkzeug waren kleine Spachteln, mit denen wir den Pfannkuchen Eierkuchen mundgerechte Stücke zerteilten. Später sahen wir, dass wir die Eierkuchen auch ohne Soba hätten bestellen können. Hätten wir das mal eher gewusst…

Preis: 1600 Yen (~12,50€) für 2 Personen.

Auch in Kyoto suchten wir im Ortsteil Gion nach einem langen Tag nach etwas Essbaren. Gar nicht so einfach – die Restaurants waren entweder teuer oder ausgebucht. Google schlug uns ein „authentisches” Restaurant vor, das sogar auf unserem Heimweg lag – Teppanyaki. Wir ließen uns die Gelegenheit nicht entgehen, dieses Soul Food noch einmal zu essen.

Als wir an der richtigen Hausecke stehen, fanden wir das Restaurant beinahe nicht. Ein kleiner Imbisstand mit dem Schild „closed” und 2 weitere Restaurants. Hmm. Als wir etwas ratlos davor standen, fragten uns die Gäste am Imbiss auf Englisch, ob wir etwas suchten – und wir standen doch direkt davor. Die Inhaberin, eine ältere Frau, konnte nicht glauben, dass jemand ihren Laden übers Internet gefunden hat und schüttelte mehrmals ungläubig den Kopf. In Japan, 2018.

Der Imbiss ist im Verhältnis zur Front von innen erstaunlich geräumig, aber genauso zugestellt, wie der in Hiroshima.

Da die Wirtin kein Englisch sprach, halfen die wenigen Gäste mit, uns zu bewirten. Für etwas Verunsicherung sorgten die rohen Eier, die auf den Bildern der Speisekarte abgebildet waren. Wir sind mutig und bestellen trotzdem. Glück gehabt – das Ei war gebraten. (Die Japaner haben es nicht so mit Lebensmittelfotografie)

Am Ende posierten wir zusammen mit der Wirtin vor ihrer heißen Platte und durften uns in ihre Gästebuch eintragen. Ganz analog.

Es waren zwei schöne Abende!

Kyoto

Nach Takamatsu, Hiroshima und Osaka war unsere vierte Station Kyoto. Hier haben wir sechs Nächte geplant, wobei wir von hier auch einige andere Orte ansteuerten (zu denen es eigene Artikel geben wird):

Kyoto ist eine sehr interessante Stadt mit über 1 Mio Einwohner, die trotzdem nicht wie eine Metropole wirkt.

Wir kamen am Bahnhof an – und wechseln vom Shinkansen in den Regionalbereich (das sind immer abgetrennte Teile des Bahnhofes). Was wir dabei nicht mitbekamen: der Bahnhof selbst ist auch eine Attraktion. Dazu aber später.

Unsere Bleibe ist in der Nähe des Bahnhofes Emmachi, drei Haltestellen entfernt. Obwohl das nur ein Regionalbahn-Halt ist, gibt es sogar gepolsterte Stühle. Das würde in Deutschland wohl keinen Tag überleben, ehe es aufgeschlitzt ist.

Von da aus ist es ein kleiner Fußmarsch bis zum Hotel. Es ist unsere erste Bleibe in Japan, die nicht an einer Bahntrasse lag. Im Gegenteil: in einer ruhigen Nebenstraße – und sogar da noch zurückgesetzt. Das Hotel funktioniert ohne Personal. Im Eingangsbereich gibt es für den Check-In ein Tablet. Nach Angabe der Reservierungsnummer darf man seinen Ausweis scannen – und bekommt dann einen vierstelligen Zimmercode. Theoretisch. Praktisch haben wir ihn bekommen, aber nicht über das Tablet, sondern per E-Mail. Ohne Hinweis. Das sind die Momente, wo man wieder zum Telefonhörer greifen muss.

Das Zimmer war durchaus in Ordnung. Erstaunlich geräumig. Mit Kochplatte (Induktionsherd, ich bin begeistert), Kühlschrank, Wasserkocher. Sogar mit (sehr kleinem) Balkon. Und Waschmaschine. Die wir auch prompt nutzten. Noch schnell um die Ecke zur 24/7-Kaufhalle was holen. Ja, die hat nie die Pforten geschlossen.

Leider haben die personalfrei3n Hotels auch einen Nachteil. Nämlich dann, wenn etwas nicht funktioniert. Am Abend der letzten Nacht hatten wir nur kaltes Wasser. Im Erdgeschoss gab es einen Hinweis eines möglichen Stromausfalles. Weder die Begleitmappe noch der Mensch am anderen Ende der Telefonleitung konnte helfen (und las auch nur aus der Mappe vor). Irgendwann entdeckten wir durch Zufall das Steuerelement für warmes Wasser. Juhu.

Am Tag 1 schlenderten wir durch Kyoto. Zunächst das Nijo-Castle. Nachdem wir den vollen Eintritt bezahlten (das war nicht viel, ca. 300 Yen), lesen wir, dass wegen Taifun-Schäden die Gartenanlagen komplett gesperrt seien.

Egal. Wir schauen an, was wir anschauen können:

Schuhe wechseln am Eingang:

Ein Fußgängerüberweg. Den schafft man locker in einer Grün-Phase.

Zweite Station war Nishiki-Markt:

Solche Marktzeilen sind hier sehr beliebt. Also wo eine Straße komplett überdacht wurde – und man schlendern kann. Leider hatten schon einige Läden geschlossen.

So kleine, Achtung Ironie, Leckereien zum Mitnehmen:

Und ein Fußmarsch nach Hause, wo wir gleich die nächste überdachte Marktgasse fanden:

Gegenüber des Emmachi-Bahnhofes gab es ein Spielecenter. Wir trauten uns mal hinein. Nur kurz. Ne Minute oder so.

Es ist die Hölle auf Erden. Unzählige Reihen von Spielemaschienen. Und obwohl diese zu dem Zeitpunkt nur spärlich besucht war, dröhnte einen Höllenkrach durch die Räume mit richtigen fetten Bässen. Es ist auch nicht vergleichbar mit diesem Bowlingbahn-Lärm, wo irgendwelche Technoschlager dudeln. Da dudelt keine Musik, das ist das Gehämmer der Automaten. Könnte aber auch mal Musik werden.

Kyoto selbst besteht noch aus vielen traditionellen japanischen Holzhäusern. Diese sind oft zweigeschossig (selten höher), die Front ist mit dünnen Gitterstäben verdeckt:

Diese fanden wir im gesamten Stadtgebiet.

Das war eine kleine Nebenstraße am Hotel:

Oder im Ortsteil Gion, der wohl sehr populär für Touristen ist:

Gegen Entgelt wird man von kräftigen Herren um den Block kutschiert. Wir nahmen das Angebot nicht an.

Auch fanden wir im Stadtgebiet so manchen Altbau, der nicht anders in England hätte auch stehen können:

In vielen Zeilen von Kyoto sind die Straßen als Schachbrettmuster angeordnet. Alles parallel. Die vielen kleinen Straßen haben oft keine Bürgersteige, maximal aufgemalte Linien. Es gibt keine Stellplätze für Autos. Wer eins hat, muss es auch eigenem Grund abstellen. Das erklärt dann auch, warum die Autos eher kompakt sind.

Für Kyoto ebenfalls typisch: Viele Sehenswürdigkeiten sind am Stadtrand verteilt. Da, wo die Stadt aufhört und in Berge und Wälder übergeht. Selbst der Imperialpalast (den wir nicht uns angeschaut haben) liegt schon fast außerhalb.

Beim öffentlichen Nahverkehr lernt man die Vorteile eines Verkehrsverbundes sehr zu schätzen. So etwas scheint es in Japan nicht zu geben.

  • Es gibt die U-Bahn mit zwei Linien, dafür gibt es eine Tageskarte, die nur in der U-Bahn gilt.
  • Es gibt viele Busse. Auch dafür gibt es eine Tageskarte, die nur für Busse gilt.
  • Es gibt viele Privatbahnen, wo jeder für sich seine Tarife hat.
  • Im Westen der Stadt gibt es noch zwei Straßenbahnlinien.
  • Und es gibt diverse Zuglinien von JapanRail (die wir mit Japan Rail Pass nutzen können)

Du zahlst am Ende für jedes Verkehrsmittel extra. Hin und wieder gibt es Interchange-Tickets. Man kann das zwar alles mittlerweile mit diversen Bezahlkartensystemen nutzen (die eigentlich überall anerkannt werden), aber mich schrecken solche Tarifkonstukte ab. Praktisch heißt zum Beispiel ein Umsteigen an bestimmen Stationen, dass du erst zur Bezahlschranke der einen Gesellschaft musst – und dann nebenan – wieder durch eine andere Bezahlschranke musst. Die Stationen selbst sind mit Gitterzäunen abgetrennt.

Bei der Abfahrt schauten wir uns noch einmal den Bahnhof von Kyoto genauer an. Wenn man nur aus- oder umsteigt, nimmt man die Dimension des Bahnhofs kaum war. 11 Geschosse befinden sich noch darüber. Es gibt an allen Ecken und Kanten Besucherplattformen, die bis zur letzten Etage hochgehen.

Den Bahnhof als Lego nachgebaut:

Unter den Treppen sind auch gleich wieder Einkaufsmöglichkeiten. Und diverse Restaurants. Das witzige hier: Jedes dieser Restaurants hatte Wartestühle vor der Tür. Wie beim Arzt. Und Leute sitzen da – und warten, bis sie einen Tisch bekommen. Und damit das alles zügig geht, darf man beim Warten schon die Speisekarte studieren.

Gegenüber vom Bahnhof trauten wir uns in einen Laden, der vom Sortiment her in etwa einem Mediamarkt entspricht – und um Weiten größer und umfangreicher:

Die Abteilung der Massagestühle (Im Hotel von Osaka konnten wir solche einmal probieren):

Ich habe GoPro-Zubehör recht günstig bekommen. Was man in Japan nicht kaufen sollte: Speicherkarten. Die kosten ca. das vierfache.

Und draußen vor der Tür fanden wir das:

Vibrierte lustig – und soll der Fettverbrennung dienen. Nun ja.

Es gibt noch so vieles, was man in Kyoto sich anschauen konnte. Der Kyoto-Tower zum Beispiel. Oder der schon erwähnte Imperialpalast mit Garten. Aber es geht halt auch nicht alles! In Summe waren es sehr schöne Tage in und um Kyoto. Und das Wetter spielte – mit Ausnahme von Himeji – auch fast immer mit!

Japan: Hiroshima

Nach dem Besuch des Ritsurin-Gartens in Takamatsu fuhren wir zurück zum Bahnhof. Hier erhielten wir den Japan Rail Pass (die Bahncard 100 für 3 Wochen) – und die ersten Zugreservierungen für die Fahrt bis Hiroshima.

Zunächst fuhren wir mit einem Expresszug zur Hauptinsel Honshu. In Okayama stiegen wir dann in den ersten Shinkansen. Diese Züge sind deutlich geräumiger als die ICEs. Allerdings hielt der Zug noch verhältnismäßig oft bis Hiroshima. Wie eben auch unsere ICEs. Nur mit dem Unterschied: die Züge sind trotzdem schnell.

(Es gibt innerhalb der Shinkansen noch Express-Züge, die dann wirklich nur die großen Städte anfahren. Die sind aber im Japan Rail Pass ausgeschlossen)

In Hiroshima angekommen, liefen wir gut 15 Minuten bis zu unserer Unterkunft. Hier entschieden wir uns für die Variante AirBnB. So lernten wir auch mal eine japanische Wohnung der Neuzeit von Innen kennenzulernen. Mittels Zahlencode gab es den Schlüssel für die Wohnung. Die Eigentümerin lernten wir nicht kennen.

Ähnlich wie in Takamatsu fuhr auch hier direkt am Haus der Zug aufgeständert vorbei. Die Wohnung war im Erdgeschoss – weit unterhalb der Züge. Wir hörten erstaunlich wenig.

Die Wohnung war eng, keine Frage. Wir arrangierten uns. Es gab sogar einen Balkon, der aber kaum betretbar war. Denn da drauf stand die Waschmaschine und die Klimaanlage.

Einiges kannten wir ja schon: die High-Tech-Klos mit den Spezialpantoffeln. Oder auch bemerkenswert: die Duschen als komplette Nasszellen. Die Duschen haben an sich keinen Abfluss, sondern haben unten drunter noch einmal eine Sammelwanne. Überhaupt wenig Möbel, viel Stauraum gab es nur durch einen eingebauten Wandschrank.

Am Folgetag liefen wir durch die Straßen von Hiroshima. Zunächst blickten wir auf unsere Bleibe:

Sehr brachial wurden die Shinkansen-Schnellstrecke durch die Stadt gezimmert, so dass teilweise auch Häuser unter der Strecke sich befanden. Oder auch dieser Spielplatz:

Ebenso markant sind die oberirdisch geführten Stromleitungen. Du kannst in Japan keine Fotos von Gebäuden machen, ohne ein Sammelsurium an Kabeln mit im Bild zu haben. Vermutlich hängt es mit Erdbeben zusammen…

Als wir auf die erste Kreuzung trafen, sahen wir horizontale Ampeln (ähnlich wie die historische Ampel am Potsdamer Platz in Berlin).
Für Menschen mit Rot-Grün-Schwäche ist das schlecht.

Bei den Fußgängerampeln dachten wir, wir hätten eine grün-blau-Schwäche. Aber nein: da gibt es tatsächlich blaue Fußgängerampeln. Uns wurde erklärte, dass die Worte für Grün und Blau im Japanischen gleich seien.

Von einer Brücke fotografiert:

Wir trafen auf die Burg:

Und ein Schrein:

Witziges Detail in diesem Areal: Fahrradfelgen als Mülleimerschutz:

Bei diesem Einkaufszentrum dachte ich, ich stehe am Potsdamer Platz:

Bedeutsamer ist aber das Gebiet rund um den Friedenspark – inklusive Friedensdenkmal, Friedensglocke, Friedensturm und Friedensmuseum. Sie liegen alle nah beieinander am sogenannten Bodennullpunkt, also der Punkt, wo in dreihundert Meter Höhe die Detonation erfolgte.

Wir laufen über die Aioi-Brücke. Eine Brücke in T-Form. Optisch sieht sie heute wie eine gewöhnliche Straßenbrücke mit Straßenbahn aus. Doch das ist der Bau von 1983. Der einstige Bau von 1932 war das eigentliche Ziel der Atombombe gewesen – doch die überstand den Krieg. Nach Reperaturen stand diese Brücke noch Jahrzehnte.

Wir läuteten an der Friedensglocke:

Dazu haut man einen Holzpfosten gegen die Glocke – mit einem interessanten Detail:

Das Friedensmuseum hat die Ereignisse rund um den 06.08.1945 dokumentiert. Also wie es dazu kam, warum eigentlich Hiroshima, wie die Detonation ablief und die Folgen davon. Am Ende wurde es etwas politischer – und das ganze atomare Wett- und Abrüsten der Welt und die Bedeutung der dortigen Einrichtungen.

Gleich zu Beginn gab es ein großes Panorama-Bild mit der Kriegszerstörung an sich. Von den vielen Holzhäusern blieb nichts mehr übrig:

In der Landschaft ragten nur noch Mauern einiger Steinbauwerke heraus. So auch das heutige Friedensdenkmal, was durch die heute noch erkennbare Kuppel auch als Atombombenkuppel bezeichnet wird. Historisch war es ein Ausstellungsort für örtliche Handelswaren.

Was unserer Meinung nach etwas zu kurz geraten war, waren die menschlichen Schicksale. Es gab am Rande Videos von Zeitzeugen zu hören. Am beeindruckensten war das Schicksal einer Person, die neben Hiroshima auch den Angriff auf Nagasaki überlebte.

In unteren Geschoss wurden zurückgelassene Gegenstände gezeigt. Wie z.B. zurückgelassene Kleidung. Oder eine Armbanduhr, die den Zeitpunkt der Detonation zeigte:

Ehe Nachfragen aufkommen, ob der Ort denn noch verstrahlt sei: Nein!. In der Stadt leben auch wieder mehr als 1 Mio Menschen.

Noch passende Musik zum Ausklang des Tages:

Am nächsten Tag ging es nach Miyajima. Abends trafen wir gute Freunde, die derzeit in England wohnen. In Japan. Weit entfernt. Juhu.

Japan: Fahrt zur Insel Miyajima

Von Hiroshima aus unternahmen wir einen Ausflug nach Miyajima mit der Regionalbahn. Dies ist eine kleine Insel südlich von Hiroshima, die nur aus Bergen besteht. Hier klauten uns Rehe die Essstäbchen, waren wir Futter für Stechmücken, besuchten einen Shrine am Wasser und fuhren am Ende mit zwei Seilbahnen auf den Berg und genossen die Aussicht.

Feiertage in Japan

Heute ist in Japan ein gesetzlicher Feiertag: Herbstanfang. Eigentlich war gestern Herbstanfang. Aber wenn in Japan ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Es ist nicht der erste Feiertag, den wir hier erleben. Bereits am 17.09. wurde der „Tag zur Ehrung der Alten” gefeiert. Überhaupt haben die Japaner viele und vor allem sinnvolle Feiertage. Die gesetzlichen landesweiten Feiertage lauten:

Tag Bedeutung
01.01. Neujahr
08.01. Tag der Erwachsenen
2. Montag im Januar Tag der Mündigkeitserklärung
11.02. Tag der Staatsgründung
21.03. Frühlingsanfang
29.04. Tag der Showa-Ära
03.05. Verfassungsgedenktag
04.05. Tag des Grüns
05.05. Tag des Kindes
3. Montag im Juli Tag des Meeres
11.08. Tag des Berges
3. Montag im September Tag der Ehrung der Alten
~ 22.09. Herbstanfang
2. Montag im Oktober Tag des Sports
03.11. Tag der Kultur
23.11. Arbeitsdank-Tag
23.12. Geburtstag des Kaisers

Ehrlich: Mal vom kaiserlichen Geburtstag abgesehen, hätte ich solche Feiertage auch gerne! Nicht so einen Quatsch wie bei uns mit Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt und Co, wo nur diejenigen einer einzelnen Konfession etwas anfangen können.

Allerdings sind es verhältnismäßig viele Feiertage (zumal sie ja ausgeglichen werden, wenn sie auf Sonntage fallen). Offiziell gelten sie als Arbeitsfrei. Allerdings merkten wir als Tourist davon wenig. In Osaka kostete uns das Tagesticket für die U-Bahn nur 600 statt 800 Yen. Die meisten Geschäfte haben aber ohnehin offen, nicht wenige sogar 24/7.

Soll heißen: Was die Feiertage am Ende wirklich für die Menschen in Japan bedeuten, lässt sich auch auf dieser Reise nur schwer in Erfahrung bringen.

Einreise in Japan - Takamatsu

Bedingt durch den Taifun und die Schäden am Flughafen Kansai flogen wir nach Takamatsu. Mit dem umgebuchten Flug klappte alles soweit – wir waren erleichtert. Leider gab es auf diesem Flug besonders viele Turbulenzen. Die Anzeigen für die Anschnallpflicht blinkten regelmäßig, die Crew ist kaum noch durchgekommen.

Der Landeanflug führte über’s Meer. Die vielen „getupften” Inseln waren hinreißend:

Es folgte die Einreise. Von Hong Kong kannten wir es schon: im Flugzeug wurden Zettel der Immigrationsbehörde verteilt, die man ausgefüllt bei der Passkontrolle vorzeigen sollte. Merkwürdig ist das Feld, für die Anschrift in Japan. Mmmh, bei regelmäßig wechselnden Unterkünften? Egal, wir tragen die Erste ein.

Erstes Mal Pass vorzeigen: sie biometrisieren dich.

Zweites Mal Pass vorzeigen: sie prüfen den Pass und nehmen dir das Formular ab.

Dann bekommst du deinen Koffer – und musst zwingend durch die Zollkontrolle. Hier fragten sie erst einige Dinge. Dem Zollbeamten schienen unsere Koffer ungewöhnlich schwer für einen Japan-Urlaub. Also wollte er reinschauen. Was ihn dazu bewogen hat, wissen wir bis heute – die Vermutung liegt nahe, dass es um die Einfuhr von Waren geht. Als er Wäsche und Schuhe sah, ließ er nach. Er fragte, ob man Früchte im Gepäck hat (Scheinbar gibt es hier ähnliche Paranoia wie in Neuseeland), Nüsse waren ok. Laut den Bestimmungen sind Fleischprodukte sehr kritisch. Dann fragten er eher Smalltalk-mäßig, was wir anschauen wollten und half uns sehr höflich, die Wäsche wieder einzupacken.

Wer Deutschland bürokratisch findet, sollte Japan kennenlernen.

Der Flughafen selbst war klein. Wir fragten dennoch nach dem Bus ins Zentrum. Eine Angestellte zeigte uns den Ticketautomaten. Die Besonderheit hier ist, dass man Tasten für den Preis der Strecke hat, aber keine weitere Erläuterung. Dummerweise funktioniert dieser Automat nicht mit Kreditkarten. Dieselbe Frau zeigte auf den Geldautomaten ein paar Schritte weiter. Wir zogen Geld. Und die Frau wartet immer noch, gab sogar dem Busfahrer Bescheid, der ebenso auf uns wartete. Sie bediente noch einmal den Ticketautomaten für uns. Der Fahrer nahm das Gepäck entgegen – und sie winkte uns kurz nach. – Wir hatten nicht mehr damit gerechnet, diesen Bus zu bekommen.

Nachdem der Bus das Flughafen-Plateau (hier hat man in einer hügeligen Landschaft alles aufgeschüttet) verlassen hat, ging es einige Kilometer durch unbebaute Hügellandschaften. Es folgten kleinere Häuser hier und da. Erst in den letzten Kilometern wurde es städtischer – und das eine oder andere höhere Haus war zu sehen.

Getreu der Redewendung „Ich verstehe nur Bahnhof” schauten wir gespannt auf die Anzeigetafel, auf der irgendwann das Wörtchen „Station” erscheinen sollte. Es war die Endhaltestelle des Busses. Doch es erschien nicht, stattdessen schlängelte sich der Bus durch immer kleinere Gassen.

Takamatsu ist eine Stadt mit 420.000 Einwohnern. Auf dem Bahnhofsvorplatz kamen schon Kleinstadtgefühle auf.

Die Reiseagentur für den Umtausch des Japan Rail Passes schloss gut 10 Minuten vor unserer Ankunft. Also kauften wir Tickets, um zwei Regio-Stationen bis zum Hotel zu überbücken.

Die Nebenstrecke selbst ist eher überraschend. Zumindest für Japan. Eine eingleisige nichtelektrifizierte Strecke verläuft aufgeständert durch die Landschaft. Am Haltepunkt Ritsurin-Koen-Kitaguchi gab es weder eine Rolltreppe, noch einen Fahrstuhl. Es gab minimalen Regenschutz und ca. vier Sitze. Und der Zug hatte auch keinen festen Takt. Eigentlich wie in Deutschland.

Nach wenigen Minuten zu Fuß erreichten wir das Hotel. Am Eingang ein riesiges Schuhregal. Erster Kulturschock. Wir ziehen die Schuhe aus. Es geht mit Pantoffeln weiter. Wer weiß, wie viele Japaner schon ihre Füße darin hatten? Egal.

Das Zimmer war klassisch eingerichtet. Es gab kein Bett, nur dünne Matratzen mit Decken, sie sogenannten Futons. (Davon abgeleitet ist das Futonbett – nur gab es hier kein Holz). Zudem ein Tisch mit ca. 20 Zentimeter hohen Beinen. Ein paar Kissen als Sitz. Das Zimmer selbst war mit Tatami-Matten ausgelegt. Das sind Strohmatten, die man in Deutschland am ehestens am Badesee ausrollen würde.

Nun das WC. Hier lagen noch mal andere Pantoffeln. Abtenteuerlich war der WC-Sitz. Nicht einfach nur eine Klobrille, nein, daneben blinkten LEDs und es gab einige Tasten. Ich drückee und wurde nass gespritzt. Juhu. Ich saß drauf, plötzlich spritzte Wasser. Ich zog den Stromstecker. Und fand auch einen klassischen Wasserspülhebel. Die sind nicht so modern, sondern eher klassisch 80er.

Ja, und dann der Kardinalfehler: Mit Klopantoffeln ins Zimmer zurück. Ups.

Auf den Betten ließ sich überraschend angenehm schlafen, auch wenn das Hotel direkt neben der aufgeständerten Bahntrasse war und hin und wieder ein Zug vorbeibretterte. Ab und zu vibrierte der Boden. (Wie sich auch später auf der Reise noch zeigte – anscheinend stören sich die Japaner nicht am Zuglärm.)

Wir waren da. In Japan. Juhu!

Umbuchung für Flug nach Japan

Am 09. September forderte uns die Fluggesellschaft HK-Express per E-Mail auf, dass wir online einchecken sollen. Zwei Stunden später folgte eine SMS, dass unser Flug am 12.09. (sowie alle weiteren am 12. und 13.09.) inzwischen gestrichen wurde. Folglich ging ein Teil des Tages mit Umbuchung drauf. Das war gar nicht so einfach.

Zunächst checkten wir alle Fluggesellschaften, die zwischen Hong Kong und direkt Japan fliegen (u.a. ANA, Peach, HK Express) – und suchten vor allem auch nach anderen Flughäfen. Der Online-Chat von HK-Express war die reinste Enttäuschung – und verwies nur auf die Hotline. Und die war ständig besetzt (also in der Form, dass teilweise direkt das Besetzt-Zeichen ohne Wartenschleifen-Düdelei kam). Zum Glück hatte das Hotelzimmer in Hong Kong ein Telefon (genauer gesagt zwei: ein Stationäres und ein Handy).

Die Fluggesellschaft bot an, den Flug zu stornieren, kostenfrei auf einen anderen Tag umzubuchen (was in dem Kontext witzfrei ist, wenn nicht klar ist, wann der Flughafen wieder angeflogen wird) oder gegen eventuellen Aufpreis zu einem anderen Flughafen.

Zwischenzeitlich versuchten wir, direkt einen neuen Flug zu buchen. Allerdings scheiterte das an der Kreditkarte: es wurde eine iTan gefordert – und die lagen alle in Hamburg an einen sicheren Ort. Also blieb uns nur die Hotline – die ich nach zahlreichen erfolglosen Versuchen dann auch mal erreichte.

Unter den zur Verfügung stehenden alternativen Flughäfen von HKExpress entschieden wir uns für Takamatsu auf der Insel Shikoku. Zum einen war der Aufpreis nicht ganz so enorm – und es war noch relativ nah an unserer einst geplanten Route (schließlich waren auch viele Hotels schon gebucht gewesen).

Richtig optimal war der Ort aber nicht: Der Flughafen hatte keinen Bahnanschluss. Sprich: wir mussten von da aus auch irgendwie zum Bahnhof kommen. Nun stand die Frage im Raum: Trotzdem wie geplant Osaka fahren (was entgegengesetzt der geplanten Reiserichtung war) – oder gleich in Takamatsu bleiben? Da wir aber erst in Japan den Japan Rail Pass eintauschen konnten – und das nur an bestimmten Bahnhöfen zu bestimmten Zeiten geht, hätten wir einen Zug nach Osaka wohl noch mal bezahlen müssen. Und in der Tat kamen wir auch erst am Bahnhof von Takamatsu an, als das dortige Reisebüro (also die Umtauschstation für den Japan Rail Pass) geschlossen war.

Die Entscheidung war also richtig, ein Hotel in Takamatsu zu suchen. Wir hatten Glück – und das gebuchte Hotel in Osaka akzeptierte aus Kulanz unsere Stornierung (Vielen Dank!).

Auch wenn uns ein halber Tag verloren gegangen ist, sehen wir das Positive: Wir können weiterreisen. Und wie werden einen Ort kennenlernen, den wir zuvor nicht auf den Schirm hatten.

Bytheway: Auch am 16.09. wurde Osaka immer noch nicht angeflogen. Zudem gab es am 16.09. einen Typhoon über Hong Kong.
Bytheway 2: Wir lernten in Takamatsu den Ritsurin-Gartens kennen. Das geänderte Ziel hat sich also gelohnt!