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Kommentar von Martin Kusch

Hallo Rene. Danke für den Artikel über die Radverkehrsführung an der Autobahnbaustelle der Kiefholzstraße.
Ich empfinde den Zustand auch als ärgerlich und gefährlich. Ich kann den Verantwortlichen nicht mal vorwerfen, dass Sie sich keine Gedanken gemacht hätten. Das was dabei herausgekommen ist beschwört aber sehr viele Konflikte herauf, wie Du schon geschrieben hast. Ich fahre täglich mit dem Rad aus der Stadt in Puderstraße und habe einige Male vergessen den Weg über den LIDL Parkplatz zu nehmen. An der Ampel bekomme ich dann grün wenn die Autos aus der Kiefholzstraße auch grün erhalten. Da es nicht einmal eine Fußgängerampel gib glauben die Abbieger ich sei bei Rot gefahren. Mir ist auch nicht so klar wie ich um die Abbiegenden Autos herum in die Puderstraße kommen soll.
Inzwischen habe ich aber wie die meisten Anwohner verinnerlicht, den LIDL Parkplatz zu nutzen.
Auf dem Weg nach Alt-Treptow besteht der nächste Konflikt. Ich bekomme dort an der Fahrradampel unter der Brücke Grün wenn die Autos auch losfahren und an den Linksabbiegern in die Treptower Straße auf dem Radweg vorbeifahren und auf mich stoßen, der auf den Radstreifen fahren will. Wie sich die verantwortlichen das Abbiegen der Radfahrer in die Treptower Straße vorgestellt haben würde ich auch gerne erklärt bekommen.
Der nächste Konflikt besteht, wenn ich aus der Treptower Straße mit dem Rad bei grüner Ampel rechts in die Kiefholzstraße fahre und dort gleich nach links die Fahrbahn queren muss. Die Autos die mit mir rechts abbiegen können auf den ersten Blick gar nicht erkennen warum ich jetzt die Straße queren will und reagieren entsprechend verärgert.
Eine richtig gute Lösung habe ich aber auch nicht parat. Die Fahrradampel unter der Brücke sollte sicher besser abgebaut werden um die Radfahrer dort selber entscheiden lassen zu können wie sie mit der Situation umgehen. Sinnvoll wäre es aus meiner Sicht auch für die Autofahrer entsprechende Hinweisschilder aufzustellen um die Radfahrer dort bei Ihrem tun etwas aus der Defensive herauszubringen.
Viele Grüße Martin Kusch