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Media Spree Bedenken

Heute dürfen wieder die Berliner wählen gehen — zumindest die aus Friedrichshain-Kreuzberg. Es geht um die Bebauung der Spreeufer zwischen Elsenbrücke und Jannowitzbrücke — auch bekannt unter dem Projekt Media Spree, deren Gegner es gerne versenken lassen:

Und wenn man sich dieses Werbevideo für Investoren anschaut, kann man eine gewisse Gegenhaltung verstehen — schon mal rein aus ästhetischen Gründen. Sicher gibt es einige Brachflächen entlang des Gebietes, die mal endlich wieder auf eine Bebauung warten. Wenn man bedenkt, daß es in Berlin aber ohnehin schon viel zu viel ungenutzt Bürofläche existieren, sollte man mit dem Ausbau zurückhaltender sein. Aber was rede ich, der Spreeblick hat das Ganze unter einen wirklich treffenden Titel zusammengefaßt: Media Spree bedenken.

Update: Der Bürgerentscheid ging mit 87 Prozent mehr als nur eindeutig aus!

Bisherige Kommentare (2)

Kommentar von Nini

@ Spreeblick, 3. Kommentar von Conrad:

Zahlen funktionieren immer. Besonders die ganz großen und ganz kleinen, deswegen mag die Politik sie auch so gerne.

Wie wahr, viel zu wahr. In Hinblick auf Volksentscheiden und »öffentlichen« Diskussionen noch viel mehr.

Kommentar von Nini

Nachtrag:

Uaagh, die Betonklötzchen in dem Video lassen ja richtig Vorfreude aufkommen.

Hat eigentlich jemand gezählt, wie oft »spektakulär« gesagt wird?

Und bei 0:42 ist doch ein »Citybeach« zu sehen, oder? Soll das nicht alles weggemacht werden? Aber vorher kann man es ja noch als Werbemittel für die hippe Gegend missbrauchen, ganz toll.

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