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NZ: Dargaville

In der Dämmerung erreichen wir Dargaville. Wir haben in den Waipoua-Forest viel gesehen – und bewegen uns zielgerichtet zum Parkview Motel.

Warum heißt es eigentlich Park View? Weder sehe ich einen Park, noch liegt es an einem Park. Keine Ahnung. Das Auto steht direkt vor dem Haus. Hinter dem Haus stehen zwei Stühle. Es gibt in der Mitte der beiden Häuserzeilen einen Swimming-Pool. Es ist wieder nichts besonderes, aber es ist auch nur für eine Nacht.

In der Nacht entstand noch dieses schöne Bild, was die Stimmung sehr gut wiederspiegelte: Vorstadtgefühle.

Und in der Tat fühlte es sich wieder etwas städtischer an – mit immerhin 4251 Menschen. Am folgenden Morgen schlendern wir zunächst durch das Zentrum des Ortes. Es ist schon krass, wie selbst solche kleinen Orte eine immense Funktionstrennung haben. Es gibt eine handvoll Straßen, in der es die Geschäfte gibt. Viele Ketten haben hier ihre Filialen (Warehouse, Countdown, Four Square,…), dazwischen gibt es Apotheken, Bank, Cafés, Autohändler und Werkstätten. Und fast alles einstöckig, allenfalls gibt es mal ein Hotel mit einem weiteren Stockwerk.

A pro pos Autohändler: Um Postkarten zu schicken, besuchte ich hier einen Autohändler – siehe Artikel zu DX-Mail

Oder die Alte Post, die bereits unter Denkmalschutz steht.

Dargaville ist nach einem Menschen benannt, der mal Holzfäller und örtlicher Politiker war. Wir sahen seine Statue. Ohne Bild.

Wir verlassen Dargaville und suchen ein Plätzchen zum Picknicken.

Das fanden wir auch am Wairoa-Ufer am Fuße des Tokatoka Peak Lookouts. Es gab eine Wiese mit einer Bank.

Die Bank war übrigens sehr cool: Das Mosaik spiegelt die Landschaft wieder, auf die man blickt – inklusive die Taverne.

Und einem Steg, den man besser nicht mehr begehen sollte:

Und während wir unser Burger brutzelten, hielt ein weiteres Fahrzeug. Ein Typ stieg aus. Er sah suchend nach Hilfe aus, doch ich verstand seine Form der englischen Sprache überhaupt nicht. Ich dachte erst, er bot mir Wasser an, ehe ich verstanden habe, dass er eigentlich Wasser für seinen Kühler suchte. Da hatte ich ja glücklicherweise einen Vorratsbehälter dabei. Er war happy.

In Ruawai winken uns witzige Figuren von einem Obst- und Gemüsehändler zu:

Um die Ecke entdecken wir einen in Neuseeland typischen Bowling-Platz – und fragten uns, was sie hier spielen:

Weiter geht es in Richtung Auckland.

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