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NZ: Whakarewarewa - The Living Maori Village

Am Morgen liefern wir durch Ohinemutu direkt am Lake Rotorua, am Nachmittag schauten wir uns die andere große Maori-Siedlung von Rotorua an: Whakarewarewa. Die Nachmittagsaufführung ihrer kulturellen Schau findet gegen 14:00 Uhr statt, anschließend ging es einen geführten Rundgang durch das Dorf.

Die kulturelle Darstellung bestand aus einigen Haka-Tänzen und Liedern. Diese wirken durchaus furchteinflössend, vermutlich sollten sie den Gegner beeindrucken. Das Herausstrecken der Zunge gehört da dazu:

Anschließend gab es eine Führung übers Gelände. Unsere Führerin konnten wir teilweise kaum erkennen:

Die geothermalen Aktivitäten lassen sich wohl auch sehr praktisch nutzen, zum Beispiel zum Dämpfen von Essen:

Oder auch zum Kochen. In dem Fall wickelt man das Essen in Alufolie ein, bindet es fest – und legt es hinein. Wer rechtzeitig hier ankommt, kann sich wohl ein so zubereitetes Essen servieren lassen.

Es gab eine Sauna (klar). Und wurden auch verschiedene Bräuche erklärt. Zum Beispiel, was es auf sich hat, dass die geschnitzten Personen in der Regel nur über drei Finger verfügen: Das seien die Symbole für Geburt, Leben und Tod.

Spannend war auch die Frage nach ihrer Haltung zur Religion. Ähnlich wie in anderen Teilen der Welt kamen ja die Europäer – und importierten irgendwann ihre Religionen. Er sagte nur lapidar, dass dieser Ort zwei Kirchen hat. An einem Ende sei eine katholische Kirche, am anderen eine anglikanische. Würde er nach dem Unterschied gefragt werden: die eine kommt aus England, die andere aus Italien.

Auf dem Gelände gab es verschiedene Geysire. Sie haben alle tollen Namen bekommen (z.B. Prince of Wales), die höchsten sollen bis zu 30 Meter in die Höhe schießen. Doch hoch waren sie heute leider nicht.

Wir liefen noch an einem See entlang, in dem wir ebenso eingenebelt worden sind:

So sieht übrigens Mankua aus:

Eine weitere Besonderheit am Schluss des Rundganges war der Schlammpool. Also ein Pool, der ständig Schlamm blubbern lässt:

Der Tag neigte sich dem Ende – und wir mussten zurück. Leider. Sagte ich schon, dass die dreckige Wäsche auf uns wartete? Die Waschsalons hatten ja auch nicht ewig offen. Und am nächsten Morgen sollte es zeitig weiter gehen – zu Wai-O-Tapu!

Fazit: Sehr spannend und interessant!

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