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NZ: Tongariro National Park

Bombastisches Wetter weckte uns in unserem Hotel in der National Park Village. Und das brauchten wir an diesem Tag: Wir wollten den Tongariro National Park besichtigen.

Bahnhof National Park

Wir starteten den Tag mit einem Frühstück. Und dazu gingen wir ins Bahnhofscafé. Und das war gemütlich:

Anschließend liefen wir über den Bahnsteig, an dem drei Mal in der Woche ein Zug je Richtung hält. Wir fragen uns, ob an diesem Tag ein Zug fuhr – und wann er an dem Tag noch fahren würde. Doch es gab auf diesem Bahnsteig leider keinen Fahrplan.

Tawhai Falls (Gollums Pool)

Das nächste Ziel ist ein kleiner Wasserfalle am Fuße des Mount Ruapehu.

Vom Parkplatz aus liefen wir einige Schritte durch den Wald:

Nach einigen Treppen waren wir da:

Wir waren zur falschen Tageszeit da: Keine Kiwis weit und breit!

Raurimu-Spirale

Unser nächstes Teilziel ist Raurimu und die dortige Spirale. Damit die Eisenbahn die Hochfläche des National Parks erreichen kann, muss binnen sechs Kilometern ein Höhenunterschied von über 200 Meter zurückgelegt werden. Diese wurde durch eine recht originelle Schleife gelöst – inklusive zweier Tunnel: die Raurimu-Spirale.

Im Örtchen Raurimu wurde dazu auch ein Aussichtsturm errichtet. Von oben sahen wir aber nur … Wald. Und diese kleine Modell vom Streckenverlauf:

Wahrscheinlich muss man sich das ganze eher aus der Luft begutachten. Oder aus der dreimal wöchentlichen fahrenden Eisenbahn.

Makatote Viaduct

Entlang unseres Wege passierten wir das Makatote Viaduct, eine der größten Eisenbahnbrücken in Neuseeland.

Waitonga Falls

Unser nächstes Ziel sind die Waitonga Falls im Süden des Tongariro National Parks. Vom Örtchen Ohakune führt eine Ohakune Mountain Road hinein:

Ab zum Parkplatz und hinein in den Wald:

Zur Halbzeit des Weges passierten wir eine Lichtung. Mit einem gigantischen und freiem Blick auf den Mount Ruapehu:

Der Weg über Lichtung verlief auf Stegen. Und die waren leider auch nötig. Es gab nicht nur Seen – die gesamte Lichtung war durchnässt.

Gewächs in einem der Tümpel:

Weiter ging es durch den Wald:

Kurz vor dem Wasserfall mussten wir 200 Treppenstufen hinabgehen. Uns kamen gerade Touristen entgegen, die meinten, man bekäme noch feuchte Füße, um den Wasserfall zu sehen. Toll, wir hatten weder die Neopren-Schuhe noch Handtücher dabei dabei.

Und in der Tat: um den Wasserfall in voller Pracht zu erleben, musste man durch den Bach laufen. An sich nicht das Problem, nur kalt und bis in die Kniekehlen.

Dabei entdeckte ich noch einen weiteren Wasserfall am Rande (welcher scheinbar keinen eigenen Namen hat):

Wir waren auf dem Rückweg wieder über die Stege:

Wir lernten noch einen Neuseeländer kennen, der den selben Namen eines ehemaligen Bundeskanzlers hatte. Er überflog das Areal mit einer Drone. Auf dem Rückweg zeigte er uns noch einen weiteren Wasserfall nahezu am Wegesrand am Fluss vom Mangawhereo-Bach:

Turoa Ski-Area

Nach der Wanderung zum Wasserfall fuhren wir bis ans Ender der Straße hoch. Anfangs noch durch Wälder, aber mit enormen Kurven:

Wir näherten uns der Baumgrenze – und konnten einen bombastischen Ausblick genießen:

Am Ende der Straße gab es viele Parkplätze – und Skilifte. Wir liefen einige Schritte – und berührten sogar Schnee.

Und siehe da, der nächste Wasserfall:

Mangawhereo-Wasserfall

Und wie der Zufall es will: auf dem Rückweg zurück nach Ohakune entdeckten wir am Wegesrand noch den Mangawhereo-Wasserfall

Gerüchten zufolge sollen hier Kiwis gesichtet worden sein:

Die Sehenswürdigkeit von Okahuna, eine Skulptur einer Karotte, haben wir verpasst (siehe Die Karotte von Neuseeland). Wir fuhren noch bis Taihape und nächtigten da.

Fazit

Wir haben noch nie so viele verschiedene Wasserfälle an einem Tag gesehen, wie eben an diesem. Und leider wie bei so vielem Etappen unserer Reise: Auch hier hätte man einige Tage verbringen können. Das Tongariro-Crossing beispielsweise, eine Wanderung über dieses Gebirge hindurch.

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