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Und das Chaos lebt immer noch

Nun besteht das S-Bahn-Chaos doch schon ein gutes halbes Jahr und noch immer schafft es die Berliner S-Bahn mit weiteren Meldungen in der Tagespresse. Zugegeben, einer der vier natürlichen Feinde ist gerade wieder am Werke, der Winter. Nun rollen mal wieder 100 Viertelzüge weniger. Und diesmal sind es nicht die Räder oder die Achsen, nun sind die Fahrmotoren defekt.

Eine Episode hatte sich auch am Dienstag ergeben. Aus einer S-Bahn heraus gab es einen Hilferuf wegen einer hilflosen Person. Das kann ja immer mal passieren. Während das alarmierte Rettungsteam sich um den betrunkenen Mann kümmerte, sollten die folgenden Bahnen über das Nachbargleis umgeleitet werden. Nur leider lies die Weiche sich nicht korrekt stellen, der Betriebsrat hatte vor Wintereinbruch auf eine unzureichende Wintervorbereitung von Weichen und Signalen hingewiesen. Nun waren damit beide Gleise blockiert und Reisende wurden auf den Regionalverkehr verwiesen.

Bis auf einen Zug, der noch auf freier Strecke hielt. Nach 40 Minuten mangelhafter Informationen entriegelten die eingeschlossenen Fahrgäste mit Hilfe des Notgriffes die Türen und liefen im Gleisbett zur nächsten Station. Bedingt durch die Stromschiene mußte nun auch der Strom abgeschalten werden und neben der S-Bahn war damit auch der Regionalverkehr gestoppt. Eine viertel Stunde lang passierte gar nichts.

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