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Früphjahrsputz im Weblog

Wenn ein Weblog schon mehrere Jahre besteht (Ende Februar sind es fünf Jahre), dann ist es doch mal notwendig, dieses etwas aufzuräumen. Allen voran Links zu Quellen, die es schon lange nicht mehr gibt.

Zur Prüfung der Links habe ich Xenu Link Check verwendet. Dem Programm nennt man eine Anfangsadresse und er durchsucht selbständig
alle Unterseiten und prüft jeden internen und externen Link.

Erkenntnisse zu den Links:

  • Es ändern sich leider immer noch viel zu viele Links. Schon der Wechsel des bestehenden CMS macht auch bei großen Seiten nahezu alle direkten Links ungültig.
  • Erschreckend ist, daß selbst einige Zeitungen alte Artikel wieder aus dem Sortiment nehmen. So konnte ich nahezu jeden Link zur »Leipziger Volkszeitung« und zu den »Dresdner Neuste Nachrichten« wieder entfernen. (Zumal Artikel — wenn sie einmal geschrieben sind — keinen relevanten Aufwand mehr nach sich ziehen, dafür aber trotzdem noch Einnahmequelle durch Werbeklicks sind) Nunja, ich werde mich künftig hüten, auf Artikel dieser Zeitungen zu verweisen.
  • Wikipedia und Spiegel melden meinem Scanprogramm stets den Status »Verboten«. Das ist zwar schade, aber bei den beiden habe ich kaum Zweifel.
  • Die meisten Links zu WebLogs waren nach wie vor noch aktuell. Bei den größeren (Spreeblick, Lawblog) hatte ich kaum Lücken gehabt, bei den kleineren gab es schon einige. Gernot hat so einen Putz vermutlich schon hinter sich gehabt, Pablo hat beim Blogwechsel alte Einträge nicht übernommen und unblogbar.com ist geschlossen.
  • Marketingaktionen sind eine wahre Katastrophe für die Langlebigkeit von Links. Wenn eine Firma beispielsweise ein Spiel (z.B. Pepsi Finger Footy) entwirft, so wird man nicht lange seine Freude daran haben.

Erkenntnisse zur Durchführung:

  • Ein auf dem lokalen Computer ausgeführtes Programm benötigt beim Scan einer Internetseite sehr viel Zeit. Und Traffic. Wenn ich eines Tages wieder so eine Prüfung durchführe, werde ich lieber ein Programm nehmen, welches die Datenbank nach Links durchscannt und diese dann prüft.
  • Ich sollte selber damit beginnen, bei ungültigen Seitenaufrufen zur Fehlermeldung auch den passenden Fehlercode mit auszuliefern. Somit konnte ich eigene Fehler kaum entdecken.
  • Damals fand ich es eine gute Idee, an sämtliche Links der Kategorien irgendwie einen Zeitstempel anzuhängen — mit dem Ziel bei Wiederaufruf eine identische Seite zu bieten. Das ist eigentlich sinnlos: wer einen permanenten Link haben will, wird ihn sich suchen und trotzdem bei mir einen finden. Stattdessen rattert der Scanner unzählige Male über die selbe Seite — einfach weil sich die Zeitstempellinks jede Sekunde ändern.

Bisherige Kommentare (2)

Kommentar von René

Beim Frühjahrsputz sind gut 100 Einzelbeiträge hier mit verschwunden.

Die meisten Seiten bezogen sich auf nicht mehr existierende Quellinks, bei denen der Beitrag daraufhin keinen Sinn mehr macht. Allen voran Browserspiele oder Videos. Gelgentlich auch Dinge, bei denen man nach mehreren Jahren anderer Ansicht ist bzw. die Relevanz sich stark verändert hat. Was nun Nummero 1881 war, weiß ich nicht mehr.

Meine Kritik an den Nachrichtenseiten bezieht sich übrigens nicht darauf, dass mal einzelne Beiträge verschwinden, sondern sämtliche alten Artikel verschwinden.

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