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Homepage von René Pönitz

Charles Handy und das Kleeblatt

Eine Diskussion im Mittelstandmonitor bei Prof. Friedrich ging um das Kleeblattmodel von Charles Handy.

Bei diesem dreiblättrigen Kleeblatt bildet das oberste Blatt die Stammannschaft einer Firma. Das sind Tätigkeiten, die das Unternehmen immer selber ausführen wird. In der Regel die absoluten Kernkompetenzen und Koordinationsaufgaben.

Das linke Blatt ist Zeitarbeit. Es gibt Mitarbeiter mit Rahmenverträgen — und diese werden nur gerufen, wenn Aufträge da sind. In der Regel soll ein Arbeiter mehrere solcher Verträge haben.

Und das rechte Blatt sind die Zulieferer. D.h. andere Firmen und Selbständige.

Aufgestellt wurde die Theorie vor etwa 20 Jahren von Charles Handy. Hintergrund der Sache ist mal wieder das Zauberwort »Globalisierung«, das Ziel ist eine bessere Flexibilität, damit verbunden natürlich geringere Kosten (wenn keine Aufträge, nur kleine Mannschaft) und das ganze wird unsere Probleme auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessern. Das dramatische daran ist nur, daß dieses Model langsam Realität wird. Schöne neue Welt.

Mission gescheitert, Logo wird erneuert

Liebes Arbeitsamt,

ihr habt ein sehr einfaches und einprägsames Logo. Und fast jeder kennt es. Daß ihr damit nicht so beliebt seid, hängt aber teilweise auch an euch. Aber das ändert sich nicht mit einem neuen Logo. Das ändert sich nur mit der Schaffung von Arbeitsplätzen. Wozu also also noch Geld zum Fenster rauswerfen? Und vor allen noch ein sechsstelliger Geldbetrag für einen Buchstaben? Und womöglich müssen dann alle Formulare, alle Türschilder und Wegweiser ausgetauscht werden ...

Oder sollte das eine verdeckte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme werden? (vgl. medianrauschen)

das neue Layout

Liebe Benutzer von Opera, FireFox, Mozilla und Co,

wie ihr seht, gibt es seit heute ein neues Layout. Ich hoffe, euch gefällt es. Falls es irgendwo noch kleine Schönheitsfehler gibt, so laßt es mich wissen. Ansonsten bin ich offen für weitere Vorschläge.

Liebe Benutzer des InternetExplorers,

wir ihr seht, gibt es heute kein neues Layout für euch. Euer Browser ist schlicht und ergreifend veraltet. Er kann die gängigen Standards (PNG, CSS), die mittlerweile fast 7 Jahre alt sind, nicht umsetzen.

Die Schlagercharts

Ich zappte am Samstag über die Kanäle und blieb beim mdr stehen. Der Moderator sprach von unbekannten Künstlern und von verborgenen Talenten. Die nächsten Worten klärten mich auf, daß es nun doch nichts Sensationelles zu sehen gibt: »Die Schlagercharts«.

Mal abgesehen der Frage, ob es im Schlager überhaupt noch kreative Künstler bzw. Talente gibt (die 70er sind lang vorbei) sollte man sich den Sinn der Aussage auf der Zunge zergehen lassen.

Charts schaffen weder Trends, noch entdecken sie verborgene Talente oder unbekannte Künstler. Im Gegenteil: sie listen nur das auf, was eh schon bekannt ist. Sei es durch Plattenverkäufe, Publikumsentscheidungen oder ähnlichen. (OK, es gibt Ausnahmen).

Und zu dem: die offizielle Zielgruppe ist 45 aufwärts. Ich glaube, die fahren nicht unbedingt auf das englische Wort »Charts« ab.

Elephantenhochzeit Adobe und Macromedia

Zugegeben: ich mochte beide Firmen noch nie wirklich. Kann an der Preispolitik liegen, kann aber an der allgemeinen Machtstellung liegen. Und nun heiraten diese beiden auch noch? Wie wird es wohl weitergehen?

Mit Sicherheit werden diese die jeweils konkurrierenden Produkte nicht parallel weiterentwickelt. Das wäre betriebswirtschaftlich dumm. Also wird wohl eins verschwinden, der gemeinsame Marktanteil dürfte wohl auf der Marke stehen bleiben, während die Kosten gesenkt werden. Aber das wirklich spannnende dürfte die Preisentwicklung werden — und da ist sicherlich jede Richtung offen! (vgl. golem, prägnanz & pragmatik, medienrauschen)