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Die Mauer in der S-Bahn-Tür

In Hamburg haben Unbekannte einfach so eine S-Bahn-Tür zugemauert. Das klingt skuril. Und siueht letztendlich auch so aus:

Aus der Pressemitteilung:

Nach jetzigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei haben bislang unbekannte Täter die Eingangstür eines S-Bahnzuges der Linie S11 mit Ytong-Steinen zugemauert. Ein Triebfahrzeugführer fuhr am 28.04.2015 gegen 15.10 Uhr mit der entsprechenden S-Bahn aus der Abstellgruppe Barmbek heraus bis zum S-Bahnhaltepunkt Blankenese und anschließend zurück bis zum Bahnhof Hamburg-Altona. Danach wurde die zugemauerte Eingangstür entdeckt und der S-Bahnzug wurde im S-Bahnhaltepunkt Sternschanze gestoppt. Fahrgäste mussten an dieser Station die S-Bahn verlassen; die S-Bahn wurde ausgesetzt und in das Betriebswerk Ohlsdorf gefahren.

Sprich: der Zug ist einmal komplett bis zum Endpunkt gefahren. Erst beim dritten Kehren (in Altona kehrt die S11 zusätzlich) ist diese besondere Tür aufgefallen.

Filmreife Flucht

Aus dem Polizei-Bericht

Als Polizisten in der vergangenen Nacht einen Pkw in Marzahn nach einer Ordnungswidrigkeit kontrollieren wollten, reagierte der Fahrer nicht. Die Beamten forderten ihn an der Kreuzung Märkische Allee/Havemannstraße kurz vor 23 Uhr mit Stoppzeichen auf anzuhalten, was er ignorierte und in Richtung Ahrensfelde flüchtete. Zwischenzeitlich hatten die Polizisten festgestellt, dass der Wagen vor einigen Tagen in Hellersdorf gestohlen wurde. Der Pkw flüchtete nun über Eiche, Mehrow, Alt-Landsberg weiter über Vorwerk, Buchholz Wegendorf bis nach Werneuchen. Hier wurde die Fluchtrichtung wieder geändert und die Fahrt ging jetzt über die B 158 zurück nach Marzahn.

Dabei ignorierte der Fahrer fortlaufend weitere Anhalteaufforderungen. Zwischenzeitlich wurde die Verfolgung auch durch den Polizeihubschrauber unterstützt. In Marzahn endete die Fahrt des Toyotas, als er hier die Treppen zum S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße hinunterrollte und dort zum Stehen kam. Alle vier Insassen verließen kurz vorher den Pkw und flüchteten zu Fuß. Zivilpolizisten nahmen nach kurzer Nacheile einen 16-Jährigen fest, der dabei leicht im Gesicht verletzt wurde. Er kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und wurde dort seiner Mutter übergeben. Seine drei Begleiter konnten unerkannt über die Gleisanlagen in Richtung Parkfriedhof Marzahn fliehen.

In der Boulevardpresse gibt es ein Video, wie so ein Auto aus einer S-Bahn-Unterführung gezogen wird.

Sprachatlas: Herkunft bestimmen

Ich bin ja gewissermaßen Fan des Projektes Atlas zur deutschen Alltagssprache, hatte auch schon den einen oder anderen Blog-Artikel dazu. Und nach dem das Projkt im letzten Jahr von der Uni Augsburg zur Uni Salzburg wanderte, bin ich schon gespannt auf die Ergebnisse der 10. Runde.

Im Spiegel gibt’s es das ganze nun Reverse: Anhand von 24 Fragen versucht er den Tester zu orten. Mich scheint er ziemlich gut zuzuordnen:

zum Test, via kLog

Längere Nachrichten an den apple-Support?

Wer sich bei apple an den Support wenden möchte, muss sein Problem in kompakte 140 Zeichen beschreiben. Aber nicht jedes Problem lässt sich in 140 Zeichen verpacken. Schon gar nicht Computerprobleme ;-) Hier ein kleins Tutorial, wie es doch geht!

Da der Hersteller die Textlänge nicht auf dem Server prüft, können mir wenigen Handgriffen auch längere Texte abesendet werden.

Ampeln von der Stange aus China

Es gibt so manche Artikel, die lassen mich rätselnd zurück: Was kostet eigentlich … eine Ampel?.

Die Autor beschreibt zunächst die Kosten einer Ampel. Und welch Überraschung: sie ist nicht preiswert. Bei 34.000 Euro soll’s wohl losgehen. Eine Kreuzung mit Straßenbahn an die 270.000 Euro. Hinzukommen noch Features wie Induktionsschleifen, Kameras, etc.

Dabei könnten Bürgermeister beim Ampeleinkauf theoretisch durchaus auf Schnäppchenjagd gehen. In China gibt es laut dem Internetportal Alibaba.com nämlich fast 6000 Ampel-Hersteller. Und bei ihnen sind Standardampeln bei Großbestellungen deutlich günstiger zu haben.

Apple Pages und OpenDocument

Man lernt nie aus: Pages ist in etwa OpenOfficeWriter für Apple. Und im Jahre 2015 kann diese Software noch kein OpenDocument (= ISO-Standard für Office-Dateien).

Man kann von Microsoft ja halten, was man möchte: aber nach gewissen Zähneknirschen ist Microsoft Office seit ca. 2009 in der Lage, OpenDocument-Dateien zu lesen und zu speichern.

Abgebloggt.....