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Skandinavien-Reise - Teil 11 (Brevikstranda)

Der Tag 11 war sehr anstrengend. Viele Berge. Erschöpft.

Ich werde geweckt durch Lärm, den so in einer Marina beim Ein- und Aussetzen von Schiffen passiert. Ähnlich wie am Vortag: es ist bewölkt und lockert sich erst beim Zeltabbau auf.

Meine Zeltnachbarn klären mich noch über die Fähren auf. Die Landschaft ist sehr zerstückelt, so dass man die Wahl hat: Umfahren (aber viel auf Hauptstraßen) – oder mitnehmen. Ich nehme sie mit.

Kleiner Halt am steilen Anstieg:

Als extrem unangenehm empfand ich die Straße nach Risør. Keinerlei Radweg (erst im Ort selber), viel Verkehr. Einige eher gefährliche Situationen.

Ich bin unbeschadet bei der Fähre angekommen, muss noch ca. eine halbe Stunde warten.

Also schaue ich mir etwas das Örtchen an, ein kleiner Touri-Hotspot:

Die Fähre ist da. Es ist ein altes Modell. Befördert auch bis zu 3 Autos. Und während die Fähre voll beladen ankam, waren auf dem Weg nach Øysang nur exakt drei Fährgäste. Andererseits: Was will man da? Da gibt es gar nichts.

(Hinweis: Sonntags fährt die Fähre nicht. Kosten 85 NOK für Person mit Fahrrad)

Wir sehen Øysang:

Ich schaue kurz auf den Plan. Und auf den Fahrplan der zweiten Fähre. Das wird eng. Um es kurz zu machen: ich kam 10 Minuten vor der Abfahrt an. Aber die ca. 20 Kilometer zwischen Øysang und Stabbestad waren ziemlich menschenverlassen. Gelegentlich ein Dorf. Viel war da nicht.

Ganz im Gegenteil zu Kragerø, was wieder ein Touri-Hotspot ist.

Ich suche eine Bank. Mache Pause. Komme mit einem norwegischen Vater und seinen Sohn ins Gespräch.

Noch ein kleines Päuschen auf einer Staumauer bei Kammerfosselva.

Ich merke an dem Tag, wie mir langsam die Kondition ausgeht. Ich will eigentlich noch bis Langesund, zumindest gibt es kurz zuvor Zeltplätze.

Am Wegesrand entdecke ich einen Zeltplatz bei Brevikstranda. Ich radelte erst vorbei. Am nächsten Berg fragte ich mich: Wirklich weiter? Meine Beine sagen nein. Also Retour. Ich stoppe. Auf dem Zeltplatz lerne ich noch eine Norwegerin kennen, die irgendwo in der Mitte von Nirgendwo im Norden mal auf Reise durch den Süden ist. Ansonsten ist der Campingplatz Kategorie Rollator-Camping.

Allgemein war der Tag sehr anspruchsvoll. Ich habe an einigen Bergen lieber geschoben. Aber auch ein schweres Rad hochschieben bedarf Energie.

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