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Skandinavien-Reise - Teil 18 (Ängelholm)

Am Tag 18 beschließe ich, den Kattegattleden komplett zu folgen – und so auch die beiden Halbinseln auszufahren. Der Tag ging mit 120 Kilometern zu Ende.

Erster Halt in Halmstad.

Nochmal Halmstad. Im Vordergrund das Zeichen vom Kattegattleden:

Was wäre eine Tour durch Schweden ohne Köttbullar?

Die Anekdote dazu war aber: Ich suchte mir eine schöne Stelle mit Blick aufs Meer. Allerdings war es da auch sehr windig. Viel Wärme kam in der Pfanne daher nicht an.

Eine der wohl steilsten Anstiege, die ich in Schweden hatte – über 100 Meter. Hier habe ich nur noch geschoben.

Ich habe den Kattegattleden etwas verlassen – und bin am Ende über Stock und Stein gefahren. War auch lustig. Ich erreiche jedenfalls Torekov:

Problem war an diesem Tag: Mein Telefon-Provider wechselte durch Übernahme. Und da klappte wohl nicht alles. Ich saß weite Teile des Tages datentechnisch auf de Trockenen. Das ist natürlich blöd, wenn man Campingplätze sehr dynamisch sucht. Und Schweden zeltplatztechnisch ein reinstes Desaster ist – zumindest wenn man kein Vermögen loswerden möchte.

In Ängelholm hatte ich Glück, da gab es freies WLAN. Die Zeit war aber fortgeschritten, wäre noch gerne bis Jonstorp gekommen (ca. 17km), aber zeitbedingt nahm ich den Zeltplatz in Angelsholm. Kaum betrat ich den Campingplatz (wo die Rezeption bereits geschlossen war), stand ein SUV-Panzer neben mir auf der Wiese – und verlangte den Preis. Zugegen: 200 Kronen (knapp 20 Euro) waren hier auch schon teuer, aber der Standard war auch deutlich mieser als der der anderen. Noch dazu gab es berauschenden Lärm der sehr nahen Autobahn.

Naja, Schwedische Kronen habe ich nicht. Der hatte auch kein Bezahlterminal. Nur Cash. Aber Euros gehen immer. So wurden aus 200 Kronen dann 20 Euro. Immerhin Duschen inklusive. Ich frage nach Internet. „Ich bin ein alter Mann!”, war die Antwort.

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