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Das neue Hochgeschwindigkeitsdatennetz

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke:

Die Telekom hat viele Plätze in der Welt, wo sie investieren kann. Eine falsche Regulierungspolitik wird dazu führen, dass Deutschland keine Datenautobahn bekommt. Dann gehen in der deutschen Telekommunikationsindustrie in den kommenden Jahren mehr Arbeitsplätze verloren, als durch den technologischen Fortschritt ohnehin wegfallen.

Ein paar Gedanken zur Diskussion:

  • Grundregel: Reisende soll man nicht aufhalten!
  • Es handelt sich um ein Kabelnetz, es ist ein natürliches Monopol (solange der Nutzer keine 20 Kabel und 15 Dosen in seiner Wohnung haben möchte — und mindestens zweimal im Jahr der Hausanschluß aufgegraben werden soll). Es sollte unabhängig der Investorfrage staatlich reguliert — oder noch besser: verstaatlicht werden!
  • Die Telekom möchte zwar selber investieren. Dennoch besteht ihr Kapital aus ehemaligen Staatseigentum (sowohl das Kabelnetz, als auch die Schulden) — und den daraus resultierenden Gewinnen.
  • Brauchen wir unbedingt 50MBit-Leitungen? Für meine heutigen Internetaktivitäten reicht mir 1Mbit locker aus. Dagegen gibt es noch im Orte, die heute noch über kein DSL verfügen!
  • Muß das Fernsehen unbedingt über das Internet ausgestrahlt werden? Es gab bereits schon viele Visionen über die Möglichkeiten (z.B. die Szenen eines Filmes selbst zusammenlegen — macht dann allerdings das Zuschauen noch Spaß?)
  • Wer soll diese Technologie nutzen, wenn immer weiter Arbeitsplätze verloren gehen? Wir haben auf der einen Seite die Arbeitslosen, die diese Technologie sich sicherlich nicht leisten können. Andererseits die Arbeitenden, die kaum Zeit haben.

(vgl. Teltarif, heise und golem)

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