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Kommentar von Emil Kerkow

Die akute Einstellungsgefährdung kommt meines Erachtens aus überzogenen Anforderungen an die Infrastruktur, die schnell zu horrenden Investitionskosten (15-20 Mio €) führen würden.
In diesen Kosten ist kalkuliert, dass

  • a) die Strecke grundhaft saniert wird
  • b) wegen des Wasserschutzgebiets ein Betontrog unter den Gleisen gebaut wird, der auslaufendes Öl auffangen kann (würde man gleich Maßstäbe an die parallele Straße anlegen, würde auch dort bald kein Auto mehr fahren!)
  • c) die Infrastruktur auf einen hochwertigen Standard (Barrierefreiheit im Wald, exakte Gleislagen, etc.) gebracht wird.

Angeblich sei die Grundsanierung notwendig, weil die Niederflurbahnen (die 10cm breiter als die Tatra-Bahnen sind) die Strecke nicht befahren können.
Diese Aussage der BVG sollte hinterfragt werden: Wieso kann nicht mit kleineren Maßnahmen (Absägen der Bahnsteigkanten, Begegnungsverbote in Kurven) die Strecke nicht auch länger als 2017 mit den vorhandenen Niederflurbahnen betrieben werden?