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Widerspruch bei den Telekomikern

Alles begann ganz harmlos mit einer Ummeldung des Anschlußinhabers bei uns in der WG. Nachdem die Sache nun ruht, gibt es einen kompletten Werdegang des Widerspruchsverfahren mit den Telekomikern.

04.09.2004

Ich komme aus dem Toskana-Urlaub wieder zu Hause an — und öffnete die Post. Es flatterte eine Telefonrechnung über 358,36 Euro ins Haus. Die Telekomiker hatten bereits versucht abzubuchen — allerdings war zu dem Zeitpunkt das Konto für diese Summe nicht gedeckt.
Zugegeben: die Großteil der Rechnung stimmte. 3 Monate T-ISDN inklusive T-DSL und Flatrate, zudem auch noch Gespräche über diesen Zeitraum — schließlich kam seit Anfang Juni keine Rechnungen mehr. Denoch blieben noch 159,90 Euro übrig. Diese waren für eine Bereitstellung von T-ISDN und T-DSL gewesen. Allerdings gab es keine Bereitstellung, Es gab nur einen neuen Anschlußinhaber, der das Bereitgestellte übernommen hat. Im Vorfeld habe ich mich bei der Hotline erkundigt: 29,95 Euro würden anfallen. Genau genommen ist selbst das Wucher: die Änderung eines Names sollte keine 5 Minuten dauern — und dafür knapp 30 Euro. Aber nein: sie wollen 160 Euro!

06.09.2004

Ehe ich irgendetwas machen konnte, erreichte mich ein Mahnschreiben der Telekomiker. 1 Euro und Rücklastschriftskosten wurden mir in Rechnung gestellt.

08.09.2004

Nach dem ersten Schock legte ich erst einmal eine telefonische Beschwerde ein. Ich schilderte den Fehler.

11.09.2004

Die Telekomiker entschuldigten sich. Allerdings wurde nur die T-ISDN-Gebühr von 59,95 auf 29,95 Euro heruntergesetzt. DSL wollten sie immer noch haben. Zu den Mahngebühren äußerten sie sich auch: »Durch Gründe, die uns nicht bekannt sind, war eine Abbuchung [..] nicht möglich«.

Also noch ein Anruf bei der Hotline. Diesmal schien die Dame das Anliegen zu verstehen — und gab mir Recht. Allerdings könne sie nichts machen, ich müsse mein Anliegen nur beim T-Punkt oder bei der Beschwerdestelle melden.

13.09.2004

Also auf die Socken und ab zum T-Punkt. Die Dame: »Wir nehmen ihren Widerspruch gerne entgegen, aber entscheiden können wir nichts. Sie können sich auch direkt an die Hotline wenden — oder an die Beschwerdestelle«. Also doch keine Servicestation, sondern nur ein Karnevalsverein.

Gut, also Beschwerdestelle angerufen — und die weist mich darauf hin, daß sie für Kunden nicht zu sprechen ist, ich solle die Hotline anrufen.

14.09.2004

Da die Hotline nichts brachte, lege ich einen schriftlichen Widerspruch ein. Also noch einmal idiotensicher erklärt, daß es keine Bereitstellung gegeben hat. Dazu noch ein paar Worte zu den Mahngebühren. Fertig.

16.09.2004

Der unstrittige Geldbetrag ging auf die Reise.

27.09.2004

»Aus Kulanz« wurden mir die Mahngebühren erlassen, wie großzügig. »Über das Ergebnis unserer aufwendigen Recherchen haben wir sie bereits umfassend informiert«. Also die 99,95 Euro für DSL wollen sie immer noch haben: »Gestatten Sie uns den Hinweis, dass wir Ihnne auch bei einem weiteren Schriftwechsel keine andere Antwort geben können«.

Das Kulanzschreiben erreichte mich allerdings etwas zu spät — und so ging ein weiterer Widerspruch zur nachfolgenden Telefonrechnung auf die Reise. Es ging zwar nur um die Mahnkosten — aber letztendlich auch ums Prinzip.

01.10.2004

Wieder bei der Hotline angerufen — und noch einmal den Fall geschildert.

07.10.2004

Antwort der Telekomiker: »[blablabla]haben wir keinen Fehler bei der Berechnung festgestellt [blablabla] Gestatten Sie uns den Hinweis, dass wir Ihnne auch bei einem weiteren Schriftwechsel keine andere Antwort geben können«

12.10.2004

Die Telekomiker wollen dennoch die Mahnkosten haben. Merkwürdig: am 05.10. ging bei denen die Gutschrift über 2 Euro raus. OK, soll mich nicht weiter stören.

13.10.2004

Ein Bekannter wies mich einmal hin, noch mal die AGBs durchzulesen. Nach der dortigen Gebührentabelle soll eine Ummeldung 50 Euro kosten. Warum weiß das die Hotline nicht? Und warum denkt die Beschwerdestelle, das seien 99,95 Euro?. Egal: ich klärte die Hotline auf (!) — auch unter den Hinweis der falschen Beratung. Und das ich bei einer korrekten Beratung mit Sicherheit einen anderen Provider ins Auge gefaßt hätte.

25.10.2004

Endlich ein Teilerfolg! Statt den 99,95 Euro wollen sie nur noch 49,95 Euro haben. Über die Falschauskunft der Hotline wird weiter geschwiegen. Und das Schreiben schien sehr verwirrt zu sein: einmal mit Mehrwertsteuer, einmal ohne. »Wir würden uns freuen, sie weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen«. Wie? Ihr könnt Widerspruchsschreiben nicht richtig lesen, um zu allen Argumenten eine ordentliche Stellung zu nehmen, ihr wollt immer noch Geld wegen eures Fehlers, es gibt keine Kulanz für meine an euch verschwendete Zeit, aber habt wirklich noch Hoffnung, mich damit zufrieden zu stellen? Nun ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

03.11.2004

Noch ein Schreiben an die Telekomiker. Und noch einmal eindringlichst auf deren Fehler hingewiesen. Und am 17. dann noch eins hinterher, denn nach der Gutschrift über 99,95 Euro tauchten nun die 49,95 Euro wieder auf. (zur Erklärung: die schicken bei Änderungen immer erst die komplette Stornierung)

04.12.2004

Anstelle einer Reaktion bekam ich eine Mahnung. Ich überwies den Geldbetrag — unter Vorbehalt. Die Telekom ist ja berücktigt, Verhaltensweisen von kleinen Kindern anzunehmen. Wenn es nicht ihren Willen durchsetzt, bockt es rum — und die Telekomiker spielen gerne mit Anschlußsperre.

22.12.2004

Kurz vor Weihnachten das letzte Lebenszeichen. Sie bezogen sich auf mein Schreiben vom 26.11. Brauchen die eine Woche, um Faxe zu sichten? Jedenfalls bedauern sie, daß »die Kundenberatung [..] Ihren Informationsbedarf in keiner Weise befriedigen konnten«. Wow, das erste Wort zum Sachverhalt.

»Nach den uns vorliegenden Informationen konnten die von Ihnen angesprochenen Probleme zwischenzeitlich geklärt werden« Häää? Es stehen immer noch 50 Euro zwischen unseren Vorstellungen, wie könne diese geklärt sein?

»[..] für die Unzulänglichkeiten und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns nochmals in aller Form entschuldigen«. — OK, mir reicht die Entschuldigung in Form einer Gutschrift in Höhe von 49,95 Euro + 1 Euro Mahngebühr + meine vertane Zeit. Aber diese kam noch leider nicht an ...

30.12.2004

Nun möchte ich den Fall zu den Akten bringen. Mein letztes Schreiben — natürlich mit Hinweis, daß der Verlauf veröffentlich wird. Nach der nächsten Anschlußänderung werde ich hoffentlich mit Telekomikern nichts mehr zu tun haben.

Anmerkung 1: ich hatte in der Zwischenzeit den Sozialtarif beantragt. Das lief relativ zügig. (Wer also BAföG-Empfänger ist, bekommt etwa 7 Euro für normale Gespräche erlassen)
Anmerkung 2: auf der Februar-Rechnung tauchte ein Euro Gutschrift für die Mahngebühr auf. Es gibt kein Schreiben dazu.
Anmerkung 3: Wenigstens hat die Telekom eine gebührenfreie Hotline.

Bisherige Kommentare (15)

Kommentar von Phil

Nie Probleme gehabt mit der Telekom:

Neuanschluss beantragt, 4 Tage später kam der Techniker, Telefon funktionierte.

DSL beantragt, zwar dauerte die Freischaltung 2 Wochen (einige werden nun sagen »nue?«), nach 3 Tagen hatte ich aber schon Modem und Splitter.

Dann kam keine Printrechnung, woraufhin ich anrief und erfuhr, dass ich ein DSL-Paket bekommen hätte mit kostenlosem Modem (das stimmt), dafür aber ausschließlich mit Online-Rechnung. Wurde sofort geändert, dennoch nichts nachbezahlt.

Immer kompetente Beratung oder zumindest »geheimere« kostenlose(!) Durchwahlen gegeben zur entsprechenden Stelle.

Ich bin vollends zufrieden.

Kommentar von example

Meine Mutter hatte sich mal telefonisch bei der Telekom über ISDN informiert. Zwei Tage später ging unser Telefon nimmer (war auf ISDN umgestellt) und ein Karton mit ISDN Hardware kam ins Haus. Telefonisch hin und her aber ISDN oder der Abschluss eines Vertrages wollten wir ganz bestimmt nicht. Die Hardware ging wieder mit und unser Telefon funktionierte eine Woche lang nicht. Zum Glück sind wir alle gesund...hätte ja einiges passieren können (!)

Einige Monate später haben wir nen T-DSL Vertrag im T-Punkt gemacht. »Sie bekommen ihre Zugangskennung per Post in einer Woche...« Nach drei Wochen kam nichts. Wir sind hin und da wurden gesagt wir haben die schon gekriegt...vor ungefähr 4 Monaten, weil wir schon T-Online Kunden wären. Jo und vor 4 Monaten war der Mist dem Telefon und dem ISDN Zeug anscheinend wurden wir dann auch T-Online Kunden, obwohl wir nie Zugangsdaten bekommen hatten.

Nach einigen Wochen hin und her haben wir dann unsere »neuen« Zugangsdaten bekommen...

Die DSL Aktion hat bei uns fast ein halbes Jahr gedauert.

Kommentar von example

Ok die Sache ist jetzt 2 Jahre schon her. Aber ansonsten stimmt alles. Saugen bis der Arzt kommt keine Port Sperrung oder sonstiges. Wenn das einmal bei der Telekom läuft und man das T-Online Zeug nicht auf dem PC hat sondern roh ins Web geht funktionierts.

Das am Anfang war wirklich grausam aber nach 2-3 Jahren DSL kann ich sagen das bei der Telekom es einfach gut läuft. Speed stimmt, Ausfälle sind sehr selten und alles geht.

@Pablo
Kunde sein ist das eine, aber auch noch glücklich und das noch bei Arcor. Na ich weiß nicht schließlich sind die wieder vom rosa Riesen abhängig und denen ihr Preis system können sie auch nur solange drücken wie die Telekom Bock hat. Na ja wenn du grad mal auf 800mb kommst dann ist Arcor vielleicht was ansonsten rate ich davon ab.

Kommentar von Chris

Nie wieder Ärger mit der Telekom: bin seit 1,5 Jahren bei Arcor und damit mehr als glücklich... 40 Euro für ISDN und 1 MBit Flat, was will man mehr ?! Wer sich von mir für einen DSL-Neuanschluss werben lässt, bekommt 20 Euro auf die Hand. Anschlussgebühren entfallen natürlich komplett !

Kommentar von example

1. ISDN muss man zwangsweise nehmen ob mal will oder nicht das ist also keine freundlich Hinzugabe. Es sind keine Call by Call Aktionen mehr möglich was bei manchem doch schon die Kosten gesenkt hat. Im übrigen wurde meine T-DSL Flat irgendwann zwischen Dezember u. Januar auch auf 1Mbit hochgestockt. Ohne entstandene/weitere Kosten. Also zahle ich im Monat 25 Euro + Bereitstellung von 10 Euro. Ich zahl das Geld ohne Umwege direkt an T-KOM und muss keine Schiss haben von Port-Drosselung/Sperrung, Traffic oder sonstwas. Wenn die Telekom was drehen würde wäre gleich das ganze Volk dahinter. Aber das brauchen die Jahr nicht die holen sich das Geld von ihren Reseller-Verträgen von anderen DSL Anbieten wie z.b. Arcor.

Kommentar von Marika

Ich hatte auch schon einigen Trouble mit den Telekomikern. Ein Fall war ähnlich wie example ihn beschrieb: einfach nur Informationen zu DSL eingeholt und die Telekomiker haben einen Auftrag draus gemacht. Das wurde anfänglich aber gar nicht gemerkt. Die Bekannte hatte sich dann zwischenzeitlich für Freenet als Anbieter entschieden. Dort gibt es öfters Sonderangebote für Erstkunden (kostenlose Hardware) und ne Provision fürs Werben der Kunden. Allerdings nur bei Erstanmeldung für DSL. Da die Telekom aber einen DSL-Auftrag aus der Info-Anfrage gemacht hat, stand der betreffende Anschluss schon als DSL-Nutzer drin. Das heißt für Freenet war es kein DSL-Erstanschluss und das bedeutet keine Geräte und keine Provision. Ich glaube der ganze Hickhack hat 4 Wochen gedauert, bis das wieder einigermaßen in Ordnung war und der Telekomauftrag storniert war.
Die Sonderangebote bei Freenet waren natürlich nach der langen Zeit nicht mehr gültig, und die ganze Zeitvergeudung bei der Telefoniererei hat einem auch keiner ersetzt. Der Hammer bei der Sache war der, dass es zwei weitere Bekannte ähnlich betroffen hatte.
Also 3 solcher Fälle innerhalb von 5 Wochen. Echt gute Leistung.
Die Telekomiker sollten ihr eigenes Provisionsmodell für die Damen und Herren in den Call Centern ändern, damit die nicht einfach irgendeinen Vertrag machen wo keiner ist, nur um Provisionen zu bekommen. Nen anderen Grund für solche unmotivierten Verträge kann ich mir einfach nicht erklären...

Kommentar von ericpp

@ pablo: Weiß net, ob Freenet als Reseller von der Telekom zählt. Die gehen zwar über den DSL- Anschluß der T. aber fürs Internet haben die ihren eigenen Backbone — was ja auch der Grund ist warum die nicht zu empfehlen sind ;-)

Zu Arcor kann ich auch ne tolle Geschichte beitragen: Ich wollte anno 2000  als ich in meiner jetzigen Wohnung eingezogen bin, auch zu Arcor — Also rufe ich flott bei deren Hotline an und schildere denen den Fall:
- In Wohnung A sollen ISDN + DSL rein
- In Wohnung B bin ich jetzt und soll auch der Antrag hin (die waren zum Glück nicht in der Lage sowas telefonisch aufzunehmen)
- und für Rückfragen erreichbar bin ich unter Nummer B

2 Tage später lag mir dann der — netterweise vorausgefüllte Antrag vor — was stand drin?
Unter Wohnung B will ich ISDN + DSL haben, dazu soll die Nummer B übernommen werden und Rechnungen soll an Adresse A gehen. Daß ich mit einem Verein der nicht in der Lage ist, die einfachsten Dinge zu kapieren, keinen Vertrag einging ist dann wohl klar.

Ansonsten seh ich, ähnlich wie example den großen Nachteil bei einem Arcor- Anschluß darin, daß man kein call-by-call machen kann — das senkt meine Teflonkosten doch um einiges.

Und was man alles mit der Telekom erleben kann wenn man nicht pünktlich zahlt hatte ich bei mir mal in der Story 'Rosa Mafia' dargelegt. Ich war dummerweise zu faul, das Happy End noch anzufügen. Denn mittlerweile geht bei besagter Person das Telefon wieder.

Kommentar von René

also wenn ich mir meine Rechnungen so anschaue, vertelefonieren wir zu dritt etwa 6 bis 8 Euro im Monat. Und davon ist das meiste über Telekom — aufgrund des Sozialtarifes.

Im Übrigen gibt es Call-by-Call nur bei der Telekom. In den Regulierungsrichtlinien steht das in etwa so drin, daß diese Möglichkeit nur marktbeherrschende Anbieter machen müssen. Im Klartext: derzeit nur Telekom. Aber es können ja alle auf Arcor umsteigen. Dann müßte das Arcor dann machen!

Kommentar von Matthias

> Ansonsten seh ich, ähnlich wie example den
> großen Nachteil bei einem Arcor- Anschluß
> darin, daß man kein call-by-call machen
> kann – das senkt meine Teflonkosten doch um
> einiges.
Ich habe jetzt auch gewechselt und VORHER gerechnet: Telekom:
T-ISDN Standard: 20,34
T-DSL 1000: 14,64
F-Online DSL Flat: 25,81
-------------------------
Summe exkl.       60,79
Summe inkl.   ca. 70 €

Arcor kostet 40€, Ersparnis also 30€
Arcor ist teuer, was Telefonate angeht, doch für 30€ kann ich 666 Minuten oder über 11 Stunden telefonieren, und das zur teuersten Hauptzeit. Nach 21 Uhr kann man für 30€ 1500 Minuten oder 25 Stunden telefonieren.
Da wir im Monat meist (2er WG) kaum über 10 Stunden kommen lohnt sich das für mich ganz ordentlich.

Kommentar von jasmin

hab auch grad schwierigkeiten mit der scheiss telekom! zuerst hatten wir dsl bei der telekom; sind dann aber zu arcor gewechselt. dieser wechsel allein hat wegen der telekom schon ein halbes jahr gedauert!!!! dann hat unser dsl-anschluss einwandfrei funktioniert. und etz, vor ca.3 wochen, zwickt uns die bloede telekom den dsl-anschluss bei arcor, mit der begruendung: »fuer den anschluss dieser nummer existiert kein dsl-antrag« und heute »dsl ist bei diesem anschluss nicht moeglich«! (hae? ich hatte den doch schon 1,5 jahre? hab ich was verpasst?)
prueft man aber im internet bei telekom die moeglichkeit des anschlusses, is der einwandfrei fuer diesen anschluss vorhanden!
(bei arcor uebrigends auch!)

hat dafuer irgendjemand eine erklaerung?
ich versuche etz jedenfalls meinen dsl-anschluss wieder zu bekommen, notfalls mit androhung der oeffentlichkeit!

Kommentar von Matthias

> hat dafuer irgendjemand eine erklaerung?
Ja ich: T-Com und Arcor sind Konkurrenten.

Warte mal ab, in ein paar Tagen ruft die Telek*tz bei Dir an und möchte Dir DSL anbieten. Alles schon gehört...

An Deiner Stelle würde ich Arcor — notfalls mit Hilfe eines RAs — eine Frist setzen (Arcor ist Dein Ansprechpartner, mit der T-Com hast Du vertraglich nichts mehr zu tun) und für die Zeit, in der kein DSL lief die »zuviel« bezahlten Beträge zurückholen (natürlich nur bei Lastschrift möglich, andernfalls eine Gutschrift verlangen).
Falls Dir am Telefon niemand helfen kann entweder ein wenig Stunk machen (Dich einfach eine Ebene höher verbinden lassen) oder wie gesagt das ganze schriftlich machen.

Hatte damals auch Ärger wegen zu früh gekündigtem Anschluss (wegen Umzug) und viel zu spät zugeschaltetem neuen Anschluss. Nach der ersten Nachfrage ging nichts, »eventuell, ich will mal sehen, was ich da machen kann«. Dann wird man etwas lauter — nicht unhöflich sondern bestimmter — und lässt sich den Vorgesetzten geben, schildert die Ausfälle, die man wegen dem [zu spät geschalteten Anschluss | nicht verfügbarem Internetzugang | etc] hatte und schon sind die grösseren Konzerne sehr zuvorkommend.

Bei meinem Vater (geschäftlicher Anschluss, dadurch grösser Verdienstausfall) ging es letztlich auch so.

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